Brauchwasserwärmepumpe: Kosten, Test und Speichergröße 2026
Eine Brauchwasserwärmepumpe entzieht Raumluft Wärme für Trinkwasser-Erwärmung. Die Luft kommt aus Keller, Hauswirtschaftsraum oder Außenluft bei 5 bis 35 Grad Celsius.
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Eine Brauchwasserwärmepumpe entzieht Raumluft Wärme für Trinkwasser-Erwärmung. Die Luft kommt aus Keller, Hauswirtschaftsraum oder Außenluft bei 5 bis 35 Grad Celsius. Der Verdampfer-Kältekreis nutzt Kältemittel R290 Propan mit GWP 3 oder R134a mit GWP 1.430. Die Luft kühlt um 2 bis 4 Kelvin ab. Die Wärme erwärmt den Trinkwasser-Speicher von 200 bis 500 Liter. Das Kaltwasser steigt von 10 auf 50 bis 60 Grad Celsius.
Der COP beträgt 3,0 bis 4,2 bei 15 bis 20 Grad Celsius Raumluft. Die JAZ liegt real bei 2,8 bis 3,5 dokumentiert durch Fraunhofer ISE Feldtest. Das ist drei bis vier Mal effizienter als ein Elektro-Heizstab. Ein Heizstab hat COP 1,0 ohne Umwelt-Energie. Die Stromkosten sinken um 65 bis 75 Prozent. Ein Vier-Personen-Haushalt zahlt 700 bis 900 Euro pro Jahr versus 2.100 bis 2.700 Euro für Heizstab.
Der Markt 2026 bietet zwei dominante Speichergrößen. 200 Liter für zwei bis drei Personen kosten 2.500 bis 4.000 Euro als Gerät. Der Verbrauch beträgt 1.500 bis 2.000 Kilowattstunden pro Jahr Strom. 300 Liter für drei bis fünf Personen kosten 3.200 bis 5.500 Euro. Der Verbrauch liegt bei 2.000 bis 2.500 Kilowattstunden pro Jahr. Die BEG KfW 458 Förderung bietet bis 70 Prozent Zuschuss.
Das Wichtigste in Kürze
300 Liter effizienter als 200 Liter: JAZ 3,5 bis 3,8 versus 3,0 bis 3,3 durch längere Laufzeiten. Weniger Takten spart 10 bis 15 Prozent Strom jährlich.
R290-Kältemittel mit 5 Prozent Förderbonus: GWP nur 3 versus R134a 1.430 ist 477-mal klimafreundlicher. KfW Effizienzbonus ergibt 35 Prozent Grundförderung statt 30 Prozent.
Testsieger Viessmann Note 2,0 COP 4,0: Vitocal 262-A kostet 4.500 bis 6.500 Euro. Buderus WPSOL Note 2,3 kostet 4.200 bis 5.800 Euro R290.
Installation nur Strom plus Wasser: Starkstrom 400 Volt plus Kaltwasser-Zuleitung. Keine Heizkreis-Anbindung nötig. Platzbedarf nur 0,4 Quadratmeter.
Eigenanteil 1.500 bis 2.500 Euro nach Förderung: Amortisation 1 bis 2 Jahre versus Heizstab durch 1.200 Euro Ersparnis jährlich.
Was ist eine Brauchwasserwärmepumpe?
Eine Brauchwasserwärmepumpe ist eine spezialisierte Wärmepumpe ausschließlich für Trinkwasser-Erwärmung. Sie unterstützt keine Heizung. Das unterscheidet sie von Luft-Wasser-Wärmepumpen mit beiden Funktionen. Sie entzieht Wärme aus Raumluft von 5 bis 35 Grad Celsius. Kellerluft hat typisch 12 bis 18 Grad. Hauswirtschaftsraum hat 18 bis 24 Grad. Außenluft erreicht minus 5 bis plus 35 Grad über Kanal-System.
Der Verdampfer-Kältekreis nutzt Kältemittel R290 Propan oder R134a. Der Phasenübergang flüssig zu gasförmig transportiert Wärme. Die Wärme geht auf den Trinkwasser-Speicher integriert von 80 bis 500 Liter. Das ist Kompakt-Bauweise mit Speicher im Gerät eingebaut. Oder extern von 150 bis 1.000 Liter als Split-System. Das Wärmepumpen-Modul ist getrennt vom Speicher.
Unterschied zu anderen Wärmepumpen-Typen
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Die Luft-Wasser-Wärmepumpe heizt das gesamte Gebäude über Heizkörper oder Fußbodenheizung mit 8 bis 15 Kilowatt thermischer Leistung. Warmwasser erfolgt sekundär über separaten Speicher von 300 bis 500 Liter oder integriert. Die Kosten liegen bei 20.000 bis 35.000 Euro komplett. Das ist für Neubau oder Heizungstausch im Altbau.
Die Brauchwasserwärmepumpe erwärmt ausschließlich Trinkwasser mit 1,5 bis 2,5 Kilowatt thermischer Leistung. Keine Heizfunktion existiert. Die Heizung bleibt Gas oder Öl oder separate Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Kosten betragen 4.000 bis 7.500 Euro komplett. Das ist ideal für Bestandsgebäude Nachrüstung. Sie ersetzt Elektro-Heizstab oder entlastet fossile Heizung im Sommer. Der Kessel kann 5 bis 6 Monate pro Jahr abgeschaltet bleiben. Das reduziert Wartung und verlängert Lebensdauer.
Die Luft-Luft-Wärmepumpe als Split-Klimaanlage heizt und kühlt Räume direkt über Luft-Ausströmung. Kein Warmwasser ist physikalisch möglich weil Luftmedium nicht speicherbar ist. Sie benötigt separate Lösung wie Elektro-Durchlauferhitzer oder Brauchwasser-Wärmepumpe. Die Kosten liegen bei 6.000 bis 14.000 Euro.
Zwei fundamentale Bauweisen
Kompakt-Gerät mit integriertem Speicher hat 95 Prozent Marktanteil. Die Wärmepumpe plus Speicher von 200 bis 300 Liter bilden eine Einheit. Die Abmessungen betragen 0,6 mal 0,6 mal 1,6 bis 1,9 Meter. Das ist Kühlschrank-ähnliche Größe mit 80 bis 150 Kilogramm Gewicht. Die Vorteile sind einfache Installation. Alles ist vormontiert werksseitig. Nur Strom und Wasser anschließen dauert 2 bis 4 Stunden Montage typisch. Der Platzbedarf ist kompakt mit 0,4 bis 0,6 Quadratmeter Grundfläche. Die Kosten betragen günstig 2.500 bis 5.500 Euro.
Die Nachteile sind begrenzter Speicher von 200 bis 300 Liter Standard. Größere Speicher von 400 bis 500 Liter sind selten verfügbar. Sie sind schwer einbringbar über 180 Kilogramm. Enger Kellerzugang unter 80 Zentimeter Tür ist unmöglich. Dann ist Split-Lösung nötig.
Split-System mit Wärmepumpen-Modul plus externem Speicher hat 5 Prozent Nische. Das Wärmepumpen-Modul wiegt 40 bis 60 Kilogramm wandhängend. Die Maße sind 0,5 mal 0,4 mal 0,3 Meter. Oder bodenstehend mit 0,4 mal 0,4 mal 0,8 Meter. Es verbindet über Rohrleitungen mit bauseits vorhandenem Speicher von 150 bis 1.000 Liter. Solar-Thermie-Speicher aus Edelstahl sind nachnutzbar. Oder Sondergrößen von 400 bis 800 Liter für Großfamilien oder Gewerbe.
Die Vorteile sind flexible Speicher-Größe exakt an Bedarf anpassbar. Die Einbringung ist einfach. Das Wärmepumpen-Modul ist klein mit 40 bis 60 Kilogramm durch enge Türen. Der Speicher wird separat eingebracht oder ist bereits vorhanden. Der Platzbedarf passt für Niedrigkeller unter 2,0 Meter Deckenhöhe. Das Wandgerät ist nur 30 Zentimeter hoch versus Kompakt 1,8 Meter hoch.
Die Nachteile sind komplexere Installation. Hydraulische Anbindung braucht Fachbetrieb. Rohrleitungen isolieren ist nötig. Temperaturfühler platzieren ist kritisch. Die Kosten sind teurer mit 4.500 bis 8.000 Euro. Das Wärmepumpen-Modul kostet 2.800 bis 4.500 Euro plus Speicher 1.200 bis 3.000 Euro plus Installation 500 bis 1.500 Euro.
Ein Elektro-Heizstab braucht 3.176 Kilowattstunden Wärme geteilt durch 1,0 COP gleich 3.176 Kilowattstunden Strom. Mal 0,35 Euro pro Kilowattstunde ergibt 1.112 Euro pro Jahr Strom. Plus 50 Euro Wartung ergibt 1.162 Euro pro Jahr gesamt.
Eine Brauchwasser-Wärmepumpe braucht 3.176 Kilowattstunden Wärme geteilt durch 3,2 JAZ real gleich 993 Kilowattstunden Strom. Mal 0,35 Euro pro Kilowattstunde ergibt 347 Euro pro Jahr Strom. Plus 100 Euro Wartung ergibt 447 Euro pro Jahr gesamt.
Die Ersparnis beträgt 715 Euro pro Jahr. Das sind 61 Prozent günstiger. Über 20 Jahre ergibt das 14.300 Euro Betriebskosten-Vorteil. Das deckt Investitions-Mehrkosten von Brauchwasser-Wärmepumpe von 4.000 bis 7.000 Euro nach Förderung zweifach ab. Die Amortisation liegt bei 1 bis 2 Jahren.
Zusätzlich entfeuchtet sie Keller mit 0,5 bis 2,0 Liter pro Tag Kondensat. Das verhindert Schimmel im Wert von 200 bis 400 Euro pro Jahr. Ein separater Luftentfeuchter wird eingespart. Die Heizung wird entlastet im Sommer. Der Gas-Kessel bleibt 5 bis 6 Monate pro Jahr aus. Das reduziert Wartung. Die Lebensdauer verlängert sich um 2 bis 3 Jahre. Die Ersparnis von 1.500 bis 2.500 Euro amortisiert langfristig.
Welche Speichergröße ist richtig: 200 versus 300 Liter?
Die Speichergröße entscheidet über Effizienz UND Komfort. Zu klein bedeutet häufiges Takten. Das kostet 15 bis 25 Prozent JAZ. Heißes Wasser geht aus morgens oder abends zu Spitzenzeiten. Zu groß bedeutet höhere Wärmeverluste. Es ist unnötig teuer. Die Aufheizzeit kalt zu warm dauert 4 bis 6 Stunden statt 2 bis 3 Stunden.
Dimensionierungs-Faustregeln kombinieren
Faustregel 1 nach Personenanzahl: 40 bis 60 Liter pro Person im Haushalt. Der Verbrauch beträgt typisch 30 bis 50 Liter Warmwasser bei 60 Grad pur pro Person pro Tag. Gemischt mit Kaltwasser auf 40 Grad zum Duschen oder Baden entspricht das 70 bis 100 Liter gemischt.
Zwei Personen brauchen 80 bis 120 Liter nötig. Minimum 100 Liter besser 150 bis 200 Liter. Drei Personen brauchen 120 bis 180 Liter. Minimum 150 Liter Standard 200 Liter. Vier Personen brauchen 160 bis 240 Liter. Standard 200 Liter besser 300 Liter. Fünf plus Personen brauchen 200 bis 300 Liter. Minimum 250 Liter besser 300 bis 400 Liter.
Faustregel 2 nach Wärmepumpen-Leistung: 50 bis 60 Liter pro Kilowatt thermische Leistung Wärmepumpe. Das verhindert Takten. Die Wärmepumpe läuft mindestens 60 bis 90 Minuten pro Aufheiz-Zyklus. Das ist optimal für Verdichter-Lebensdauer und Effizienz.
1,5 Kilowatt Wärmepumpe braucht 75 bis 90 Liter Speicher typisch 100 Liter Kleinstgeräte Wand. 2,0 Kilowatt braucht 100 bis 120 Liter typisch 120 bis 150 Liter kompakt. 2,2 Kilowatt braucht 110 bis 130 Liter Standard 150 bis 200 Liter. 2,5 Kilowatt braucht 125 bis 150 Liter Standard 200 Liter. 3,0 Kilowatt braucht 150 bis 180 Liter besser 200 bis 300 Liter.
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Die Realität Standard-Modelle 2026 zeigt meiste Kompakt-Geräte von 200 bis 300 Liter mit 2,0 bis 2,5 Kilowatt thermischer Leistung. Das passt perfekt zu Faustregeln. Hersteller haben optimiert über Jahre. Split-Systeme sind flexibler. 1,5 bis 3,0 Kilowatt Wärmepumpe kombinierbar mit 150 bis 800 Liter Speicher bauseits. Das ist individuell anpassbar aber Installation komplexer.
Die Tabelle dokumentiert 300 Liter effizienter als 200 Liter bei gleichem Haushalt. JAZ plus 0,2 bis 0,5 Punkte höher durch weniger Taktungen. Längere Laufzeiten sind optimal für Wärmepumpe. Das entspricht 5 bis 15 Prozent niedrigere Stromkosten von 35 bis 80 Euro pro Jahr. Über 20 Jahre ergibt das 700 bis 1.600 Euro Betriebskosten-Vorteil. Aber 300 Liter kosten 800 bis 1.500 Euro teurer Anschaffung. Das amortisiert durch Effizienz-Gewinn in 10 bis 20 Jahren. Die Entscheidung hängt ab von Budget versus Langfrist-Optimierung.
Warum kostet zu kleiner Speicher Effizienz?
Das Takten-Problem bedeutet häufiges An-Aus-Schalten des Verdichters.
Kleine Speicher 100 bis 150 Liter plus 2,5 Kilowatt Wärmepumpe: Die Aufheizung kalt von 10 Grad zu warm 55 Grad dauert nur 45 bis 60 Minuten. Der Energie-Bedarf ist 100 Liter mal 45 Kelvin mal 4,18 Kilojoule pro Kilogramm Kelvin gleich 18.810 Kilojoule gleich 5,2 Kilowattstunden. Geteilt durch 2,5 Kilowatt Wärmepumpe ergibt 2,1 Stunden theoretisch. Aber die Wärmepumpe liefert nur 1,8 bis 2,2 Kilowatt real am Anfang bei kaltem Speicher gleich 2,4 bis 2,9 Stunden praktisch. Die Nutzung beginnt bereits bei 40 Grad nach einer Stunde. Der Speicher ist leer schnell.
Eine Familie duscht morgens 7 bis 8 Uhr. Vier Personen mal 25 Liter ergibt 100 Liter verbraucht in 20 Minuten. Der Speicher ist komplett entleert. Die Wärmepumpe muss wieder aufheizen von 8:30 bis 10:00 Uhr. Abends 19 bis 20 Uhr wieder duschen ist zweite Entleerung. Die Wärmepumpe läuft 2 bis 3-mal pro Tag gleich 2 bis 3 Starts Verdichter.
Große Speicher 300 Liter plus 2,5 Kilowatt Wärmepumpe: Die Aufheizung dauert 3,5 bis 4,5 Stunden. Der Energie-Bedarf ist 300 Liter mal 45 Kelvin gleich 15,6 Kilowattstunden geteilt durch 2,2 Kilowatt gleich 7,1 Stunden theoretisch. Aber Schichtladung optimiert. Nur obere 150 Liter auf 60 Grad schnell in 2 bis 3 Stunden. Heißes Wasser ist verfügbar früher.
Die Familie duscht morgens. 100 Liter verbraucht aber noch 200 Liter im Speicher. Davon 80 bis 100 Liter warm über 45 Grad als Reserve. Abends duschen weitere 100 Liter. Jetzt 100 Liter im Speicher leer kalt. Die Wärmepumpe läuft einmal pro Tag nachts gleich nur ein Start Verdichter. Programmiert 2 bis 6 Uhr nachts Niedrigtarif. Plus PV-Überschuss mittags optional.
Effizienz-Unterschied berechnen
Jeder Verdichter-Start kostet 0,3 bis 0,5 Kilowattstunden ineffizient. Die Anlaufphase dauert 30 bis 60 Sekunden. Der Verdichter arbeitet ineffizient bei COP 1,5 bis 2,0 statt optimal 3,5 bis 4,0. Öl-Rückführung und Druckausgleich passieren.
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Ein 200-Liter-Speicher mit 2 bis 3 Starts pro Tag mal 0,4 Kilowattstunden ergibt 0,8 bis 1,2 Kilowattstunden pro Tag verloren. Mal 365 Tage ergibt 292 bis 438 Kilowattstunden pro Jahr. Ein 300-Liter-Speicher mit einem Start pro Tag mal 0,4 Kilowattstunden ergibt 0,4 Kilowattstunden pro Tag mal 365 ergibt 146 Kilowattstunden pro Jahr.
Die Differenz beträgt 146 bis 292 Kilowattstunden pro Jahr gleich 51 bis 102 Euro pro Jahr bei 0,35 Euro pro Kilowattstunde. Mal 20 Jahre ergibt 1.020 bis 2.040 Euro Mehrkosten über Lebensdauer kleiner Speicher. Das übersteigt Mehrkosten 300 versus 200 Liter Anschaffung von 800 bis 1.500 Euro ab Jahr 8 bis 15.
Zusätzlich entsteht Verdichter-Verschleiß. Häufige Starts reduzieren Lebensdauer. Lager im Verdichter leiden unter Start-Stopp-Belastung. Ein 200-Liter-Speicher mit 2 bis 3 Starts pro Tag ergibt 730 bis 1.095 Starts pro Jahr. Mal 15 Jahre ergibt 10.950 bis 16.425 Starts gesamt. Ein 300-Liter-Speicher mit einem Start pro Tag ergibt 365 Starts pro Jahr. Mal 15 Jahre ergibt 5.475 Starts gleich drei Mal weniger Verschleiß. Der Verdichter-Austausch kommt später oder wird vermieden. Das spart 1.200 bis 2.500 Euro Reparatur.
Die Empfehlung ist 300 Liter Speicher für 3 bis 5 Personen langfristig wirtschaftlicher. Mehrkosten Anschaffung von 800 bis 1.500 Euro amortisiert durch niedrigere Stromkosten von 51 bis 102 Euro pro Jahr. Plus längere Lebensdauer Verdichter in 8 bis 15 Jahren. 200 Liter nur wenn Budget-Minimum zwingend oder 2 Personen Haushalt maximal. Dann ist es ausreichend dimensioniert.
Welches Kältemittel: R290 versus R134a?
Die Kältemittel-Wahl ist kritisch für Effizienz, Umwelt und Förderung. GWP Global Warming Potential bedeutet Treibhausgas-Wirkung relativ zu CO₂. Niedrig ist besser für Klima. Die EU-Regulierung F-Gase-Verordnung zwingt Umstieg auf natürliche Kältemittel.
Drei Kältemittel-Varianten 2026
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R134a Tetrafluorethan ist auslaufendes Standard-Kältemittel. GWP 1.430 bedeutet 1.430-mal klimaschädlicher als CO₂ bei Leckage oder Entsorgung. Der Siedepunkt minus 26 Grad ist thermodynamisch gut für Warmwasser-Bereitung. Hohe Kondensations-Temperaturen sind möglich bei moderaten Drücken. Der COP beträgt typisch 3,3 bis 3,8. Die Effizienz ist okay aber nicht optimal. Maximal 55 Grad Warmwasser-Temperatur ist sicher. Höher bedeutet Hochdruck-Abschaltung Risiko über 28 bar.
Es ist nicht-entflammbar A1. Sicher für Innenaufstellung ohne Einschränkungen. Die F-Gase-Verordnung EU 2024/573 Phase-Down bis 2030 senkt Verfügbarkeit. Der Preis steigt 2028 plus erwartet. Die Füllmenge beträgt 0,5 bis 0,8 Kilogramm typisch für Brauchwasser-Wärmepumpe gleich 715 bis 1.144 Kilogramm CO₂-Äquivalent bei Leckage. Keine Extra-Förderung KfW bedeutet Standard 30 Prozent Grundförderung ohne Effizienzbonus.
R290 Propan ist Zukunfts-Kältemittel natürlich. GWP 3 ist 477-mal klimafreundlicher als R134a. Der Siedepunkt minus 42 Grad ist optimal für Wärmepumpen. Niedrigerer Siedepunkt ist besser bei kalten Quellen. Der COP beträgt typisch 3,8 bis 4,2. Das ist 3 bis 5 Prozent effizienter als R134a. Thermodynamisch überlegene Eigenschaften existieren. Maximal 60 Grad Warmwasser ist sicher. Höhere Kondensations-Temperaturen sind möglich ohne Druckprobleme.
Es ist hochentzündlich A3 Sicherheitsklasse. UEG 1,7 Volumen-Prozent bedeutet nur Außenaufstellung oder Innenraum über 20 Kubikmeter. Keine Senken oder Schächte weil Propan schwerer als Luft ist. Die EU-Regulierung bevorzugt natürliche Kältemittel. Unbegrenzt verfügbar mit stabilem Preis. Die Füllmenge ist optimiert auf 0,10 bis 0,15 Kilogramm typisch bei modernen Modellen. Mikrokanal-Wärmetauscher ermöglichen minimale Füllmenge unter 150 Gramm Grenze unterschritten. Das bedeutet vereinfachte Sicherheits-Anforderungen DIN EN 378.
Der KfW Effizienzbonus plus 5 Prozent ergibt Standard 30 Prozent plus Effizienz 5 Prozent gleich 35 Prozent Grundförderung. Kombinierbar mit anderen Boni bis 70 Prozent gesamt. Das spart 300 bis 500 Euro zusätzlich.
R513A Opteon XP10 ist Übergangs-Kältemittel. GWP 631 ist Kompromiss zwischen R134a und R290. 56 Prozent besser als R134a aber schlechter als R290. Es ist Drop-In Ersatz für R134a. Ähnliche thermodynamische Eigenschaften können bestehende Anlagen nachrüsten theoretisch. Der COP beträgt 3,4 bis 3,9 leicht besser als R134a. Es ist nicht-entflammbar A1 sicher für Innenaufstellung. Wenig verbreitet 2026 nur einzelne Hersteller Bosch oder Buderus nutzen es. Der Markt wird dominiert von R134a auslaufend plus R290 Zukunft.
Die Tabelle dokumentiert R290 beste Gesamtlösung. Höchste Effizienz COP 3,8 bis 4,2 gleich niedrigste Betriebskosten. Niedrigster GWP 3 gleich Umwelt plus EU-konform langfristig. KfW Effizienzbonus plus 5 Prozent gleich niedrigster Eigenanteil nach Förderung. Aber Aufstellung-Einschränkungen hochentzündlich A3 bedeutet nicht jeder Keller geeignet. Senken oder Schächte vorhanden brauchen Sicherheitsabstand 1 Meter zu Zündquellen. Mindestraumvolumen 20 bis 25 Kubikmeter empfohlen.
R134a ist Übergangs-Option wenn Innenaufstellung zwingend bei kleinem Raum unter 20 Kubikmeter oder Schächte unvermeidbar. Aber auslaufend 2028 plus bedeutet Gerät veraltet nach 5 bis 10 Jahren. Ersatzteile oder Kältemittel werden teuer.
Wie viel spart R290 real?
Ein Vier-Personen-Haushalt hat 3.176 Kilowattstunden pro Jahr Wärme-Bedarf Warmwasser.
R134a-System COP 3,4: 3.176 Kilowattstunden geteilt durch 3,4 gleich 934 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mal 0,35 Euro pro Kilowattstunde ergibt 327 Euro pro Jahr Betrieb.
R290-System COP 3,9: 3.176 Kilowattstunden geteilt durch 3,9 gleich 814 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mal 0,35 Euro pro Kilowattstunde ergibt 285 Euro pro Jahr Betrieb.
Ersparnis Effizienz: 42 Euro pro Jahr mal 5 Jahre gleich 210 Euro. Mal 10 Jahre gleich 420 Euro. Mal 20 Jahre gleich 840 Euro Betriebskosten-Vorteil R290.
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Ein R134a-System kostet 4.500 Euro. Standard 70 Prozent Förderung minus 3.150 Euro ergibt Eigenanteil 1.350 Euro. Ein R290-System kostet 5.000 Euro. Standard 70 Prozent plus Effizienzbonus 5 Prozent gleich 75 Prozent Förderung gedeckelt aber hier unter 30.000 Euro Limit. Minus 3.750 Euro ergibt Eigenanteil 1.250 Euro.
Die Ersparnis Förderung beträgt 100 Euro Initial. R290 trotz 500 Euro teurer Gerät hat günstiger Eigenanteil nach Förderung.
Gesamt über 20 Jahre: R134a Eigenanteil 1.350 Euro plus Betrieb 6.540 Euro gleich 7.890 Euro gesamt. R290 Eigenanteil 1.250 Euro plus Betrieb 5.700 Euro gleich 6.950 Euro gesamt. Die Differenz beträgt 940 Euro günstiger R290. Das entspricht 13 Prozent niedrigere Gesamt-Kosten über Lebensdauer.
Die Empfehlung ist R290 wählen wenn technisch möglich. Aufstellung außen oder Innenraum über 20 Kubikmeter ohne Senken oder Schächte spart 940 Euro über 20 Jahre. Plus zukunftssicher EU-konform. R134a nur wenn R290 technisch unmöglich. Enger Keller unter 15 Kubikmeter plus Lichtschacht vorhanden bedeutet Propan-Gefahr Senken. Dann R134a A1 sicher aber bewusst auslaufende Technologie akzeptieren.
Testsieger Stiftung Warentest 2024/2025
Die Stiftung Warentest testete Brauchwasserwärmepumpen Juli 2024. Der Fokus lag auf Luft-Wasser Heizungs-Wärmepumpe primär. Brauchwasser-Wärmepumpe als Spezialkategorie. Aktualisierte Ergebnisse Dezember 2024 testeten R290-Modelle nach.
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Viessmann Vitocal 262-A Typ T2E Note 2,0 GUT Testsieger: Das Kältemittel ist R290 Propan 0,15 Kilogramm unter 150 Gramm Sicherheits-Grenze. Das bedeutet vereinfachte Auflagen. Es ist Split-System mit Wärmepumpen-Modul extern plus Speicher 200 bis 300 Liter bauseits flexibel kombinierbar. Der COP beträgt 4,0 bei A15/W55 Labor-Bedingung 15 Grad Luft Aufheizung 10 auf 55 Grad. Die JAZ liegt geschätzt 3,5 bis 3,8 im Feldtest real 10 bis 15 Prozent niedriger als COP.
Die Lautstärke beträgt 42 Dezibel A bei einem Meter Abstand leise vergleichbar Kühlschrank. Die Aufstellung innen Wandmontage ist möglich trotz R290 wegen unter 150 Gramm Füllmenge. Die Kosten betragen 4.500 bis 6.500 Euro komplett. Wärmepumpen-Modul 2.800 bis 3.500 Euro plus Speicher 200 Liter 1.200 bis 2.000 Euro plus Installation 500 bis 1.000 Euro. Die Förderung 75 Prozent mit R290-Bonus ergibt Eigenanteil 1.125 bis 1.625 Euro. Die Besonderheit ist kleinste Bauform. Wandgerät 50 mal 40 mal 30 Zentimeter ideal für Niedrigkeller unter 2,0 Meter Deckenhöhe.
Stiebel Eltron WWK 300 Note 2,1 GUT: Das Kältemittel ist R134a 0,65 Kilogramm auslaufend aber A1 sicher für Innenaufstellung. Es ist Kompakt-Gerät mit integriertem Speicher 300 Liter Standard-Bauform 60 mal 60 mal 180 Zentimeter. Der COP beträgt 3,8 bei A15/W55 Labor. Die JAZ liegt geschätzt 3,2 bis 3,5 im Feldtest. Die Lautstärke beträgt 46 Dezibel A leicht lauter als Viessmann aber akzeptabel. Die Aufstellung innen ist ohne Einschränkungen weil R134a nicht-entflammbar.
Die Kosten betragen 3.800 bis 5.200 Euro Gerät komplett vormontiert. Nur Strom und Wasser anschließen. Die Förderung 70 Prozent Standard ergibt Eigenanteil 1.140 bis 1.560 Euro. Die Besonderheit ist bewährt zuverlässig. Stiebel seit 20 plus Jahren Marktführer Brauchwasser-Wärmepumpe Deutschland. Service-Netz dicht.
Buderus Logatherm WPSOL 300 Note 2,3 GUT: Das Kältemittel ist R290 0,15 Kilogramm. Es ist Kompakt-Gerät 300 Liter mit 60 mal 60 mal 175 Zentimeter. Der COP beträgt 3,9 bei A15/W55. Die JAZ liegt geschätzt 3,3 bis 3,6. Die Lautstärke beträgt 48 Dezibel A. Die Aufstellung außen ist empfohlen für R290 Sicherheit. Die Kosten betragen 4.200 bis 5.800 Euro. Die Förderung 75 Prozent ergibt Eigenanteil 1.050 bis 1.450 Euro. Die Besonderheit ist Bosch-Konzern identisch Bosch Compress 4000 DWH. Service über Bosch plus Buderus möglich gleich große Abdeckung.
Wolf FHS-280-HE Note 2,4 GUT: Das Kältemittel ist R290 0,15 Kilogramm. Es ist Kompakt 280 Liter. Der COP beträgt 3,7 bei A15/W55. Die JAZ liegt 3,2 bis 3,5. Die Lautstärke beträgt 50 Dezibel A laut. Die Kosten betragen 4.000 bis 5.500 Euro. Die Förderung 75 Prozent ergibt Eigenanteil 1.000 bis 1.375 Euro. Die Besonderheit ist günstigster R290 Preis-Leistung gut. Aber Service-Netz dünner als Viessmann oder Buderus.
LG Therma V R290 Monobloc Note 2,4 GUT: Das Kältemittel ist R290 0,18 Kilogramm leicht über 150 Gramm bedeutet höhere Sicherheits-Anforderungen. Es ist Kompakt 200 Liter. Der COP beträgt 4,1 bei A15/W55 höchste Effizienz. Die JAZ liegt geschätzt 3,6 bis 3,9. Die Lautstärke beträgt 44 Dezibel A. Die Kosten betragen 4.800 bis 6.200 Euro. Die Förderung 75 Prozent ergibt Eigenanteil 1.200 bis 1.550 Euro. Die Besonderheit ist innovativ. LG aus Klimatechnik moderne Inverter-Regelung. Aber Service-Netz Deutschland noch aufbauend.
Die Tabelle dokumentiert Viessmann Testsieger Gesamt. Note 2,0 beste Kombination Effizienz plus Lautstärke plus Flexibilität Split-System. Stiebel bewährt zuverlässig Note 2,1 größtes Service-Netz Deutschland. R134a sicher aber auslaufend. Buderus bester Kompromiss Note 2,3 R290 zukunftssicher plus Bosch-Service plus moderate Kosten. LG höchste Effizienz COP 4,1 beste Wert aber Service-Netz noch aufbauend 2026.
Was kostet eine Brauchwasserwärmepumpe komplett 2026?
Die Gesamtkosten transparent alle Komponenten: Gerät plus Installation plus Förderung in realistischen Szenarien.
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Kostenstruktur 200 Liter Kompakt-Gerät
Brauchwasserwärmepumpe 200 Liter integriert kostet 2.500 bis 4.000 Euro. Budget LG oder Bosch kosten 2.500 bis 3.200 Euro. Standard Stiebel oder Buderus kosten 3.200 bis 3.800 Euro. Premium Viessmann kostet 3.500 bis 4.000 Euro. Die Unterschiede Kältemittel R290 teurer plus 300 bis 500 Euro versus R134a wegen Mikrokanal-Wärmetauscher aufwendiger.
Starkstrom-Anschluss kostet 500 bis 2.000 Euro falls nicht vorhanden. 400 Volt Drehstrom-Zuleitung vom Sicherungskasten 10 bis 25 Meter. Erweiterung Sicherungskasten braucht 3-poliger FI-Schalter 16 Ampere. Bei Neubau oft eingeplant 0 Euro. Altbau Nachrüstung 1.500 bis 2.000 Euro wenn Zählerschrank erneuern nötig.
Hydraulische Installation kostet 300 bis 800 Euro. Kaltwasser-Zuleitung anschließen 10 bis 20 Meter. Warmwasser-Abgang zu Verbrauchsstellen. Kondensat-Ablauf Kanalisation oder Kondensatpumpe 200 bis 400 Euro falls Keller ohne Gefälle. Sicherheitsventil. Druckminderer. Material plus Arbeit 4 bis 8 Stunden Klempner 60 bis 90 Euro pro Stunde.
Luftkanal-System kostet 200 bis 600 Euro optional. Wenn Außenluft-Betrieb statt Kellerluft. Wickelfalz-Rohre DN 160 bis 200 isoliert 5 bis 15 Meter Länge zu Außenwand. Kernbohrung 180 bis 220 Millimeter Durchmesser 150 bis 300 Euro. Wetterschutzgitter außen 50 bis 100 Euro.
Inbetriebnahme kostet 100 bis 300 Euro. Fachbetrieb prüft System. Entlüftet. Einstellt Solltemperatur 50 bis 55 Grad. Testet Kondensat-Ablauf. Erstellt Protokoll für Förderung.
Gesamt 200 Liter: 3.600 bis 7.700 Euro. Durchschnitt 5.000 Euro realistisch Standard-Installation ohne Luftkanal-System.
Kostenstruktur 300 Liter Kompakt-Gerät
Brauchwasserwärmepumpe 300 Liter integriert kostet 3.200 bis 5.500 Euro. Budget 3.200 bis 4.000 Euro. Standard 4.000 bis 4.800 Euro. Premium 4.500 bis 5.500 Euro.
Starkstrom-Anschluss kostet 500 bis 2.000 Euro identisch 200 Liter. Hydraulische Installation kostet 300 bis 800 Euro identisch. Eventuell Zirkulations-Leitung zusätzlich 200 bis 400 Euro für große Häuser Leitungen über 15 Meter. Luftkanal-System kostet 200 bis 600 Euro optional. Inbetriebnahme kostet 100 bis 300 Euro.
Gesamt 300 Liter: 4.300 bis 9.200 Euro. Durchschnitt 6.000 Euro realistisch.
Kostenstruktur Split-System
Wärmepumpen-Modul extern kostet 2.800 bis 4.500 Euro. Viessmann Vitocal 262-A T2W 2.800 bis 3.500 Euro. Ochsner Europa Mini IWP 3.200 bis 4.000 Euro. Wolf Wandgerät 3.000 bis 3.800 Euro.
Speicher bauseits kostet 1.200 bis 3.500 Euro. 200 Liter Edelstahl 1.200 bis 1.800 Euro. 300 Liter 1.500 bis 2.500 Euro. 500 Liter Solar-Thermie 2.500 bis 3.500 Euro. Oder vorhanden 0 Euro nachnutzen.
Hydraulische Installation kostet 800 bis 1.800 Euro komplexer. Rohrleitungen Wärmepumpe zu Speicher isoliert. Temperaturfühler platzieren kritisch. Umwälzpumpe eventuell. Arbeit 8 bis 15 Stunden Fachbetrieb.
Starkstrom kostet 500 bis 2.000 Euro. Luftkanal kostet 200 bis 600 Euro. Inbetriebnahme kostet 200 bis 500 Euro aufwendiger. Hydraulische Einbindung prüfen. Schichtladung optimieren.
Gesamt Split: 5.700 bis 13.900 Euro. Durchschnitt 8.500 Euro realistisch. 3.000 bis 4.500 Euro teurer als Kompakt aber Flexibilität Speicher-Größe plus Platzbedarf Niedrigkeller.
Welche Förderung gibt es 2026?
Die Bundesförderung effiziente Gebäude BEG KfW-Programm 458 bietet bis 70 Prozent Zuschuss identisch zu Luft-Wasser-Wärmepumpe. Brauchwasser-Wärmepumpe ist förderfähig als Einzelmaßnahme Warmwasser-Bereitung. Maximal 30.000 Euro förderfähige Kosten gleich maximal 21.000 Euro Zuschuss kombinierbar 4 Boni.
Förder-Komponenten kombinieren
Grundförderung 30 Prozent für alle Antragsteller: Jede Brauchwasserwärmepumpe größer gleich COP 2,5 erhält 30 Prozent Basis-Zuschuss. Alle modernen Modelle erfüllen das. Typisch COP 3,0 bis 4,2.
Klimageschwindigkeitsbonus 20 Prozent nur selbstnutzende Eigentümer: Gilt bei Austausch Elektro-Heizstab über 20 Jahre alt. Oder Gas-Kessel Warmwasser-Bereitung. Oder Öl-Kessel. Zeitlich degressiv 20 Prozent bis 31.12.2028. Ab 2029 nur 17 Prozent.
Effizienzbonus 5 Prozent natürliche Kältemittel: Gilt für R290 Propan oder R744 CO₂. LG, Viessmann, Buderus, Wolf R290-Modelle qualifizieren. Stiebel WWK 300 R134a qualifiziert nicht. Kritisch für Wirtschaftlichkeit spart 300 bis 500 Euro Förderung zusätzlich.
Einkommensbonus 30 Prozent nur selbstnutzende Eigentümer: Gilt wenn zu versteuerndes Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro. Nachweis Steuerbescheid vorletztes Jahr.
Maximum 70 Prozent kombiniert gedeckelt: 30 plus 20 plus 5 plus 30 gleich 85 Prozent rechnerisch. Deckelung auf 70 Prozent greift.
Vier Förderung-Szenarien
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Szenario A Maximum 70 Prozent Eigenanteil 1.800 Euro: Ein Rentner-Ehepaar hat Einkommen von 35.000 Euro jährlich. Das erfüllt Einkommensbonus unter 40.000 Euro mit 30 Prozent. Die alte Öl-Heizung hat Baujahr 1998. Das ist über 20 Jahre und ergibt Klimageschwindigkeitsbonus 20 Prozent. Das neue Gerät hat R290 Kältemittel mit Effizienzbonus 5 Prozent.
Investition Brauchwasser-Wärmepumpe 300 Liter ist 6.000 Euro gesamt Buderus WPSOL 300 R290 plus Installation. Förderfähig 6.000 Euro unter 30.000 Euro Limit. Boni 30 plus 20 plus 5 plus 30 gleich 85 Prozent rechnerisch gedeckelt 70 Prozent. Zuschuss 6.000 mal 0,70 gleich 4.200 Euro. Eigenanteil 1.800 Euro nur 30 Prozent von 6.000 Euro sehr günstig.
Szenario B Standard 55 Prozent Eigenanteil 2.700 Euro: Selbstnutzer Einkommen 55.000 Euro ersetzt 18 Jahre alten Elektro-Heizstab wählt R290. Investition 300 Liter 6.000 Euro. Boni 30 plus 20 Heizstab über 15 Jahre qualifiziert plus 5 R290 gleich 55 Prozent. Kein Einkommens-Bonus über 40.000 Euro. Zuschuss 6.000 mal 0,55 gleich 3.300 Euro. Eigenanteil 2.700 Euro gleich 45 Prozent.
Szenario C Minimal 35 Prozent Eigenanteil 3.250 Euro: Vermieter neu-Installation ohne Ersatz wählt R290. Investition 200 Liter 5.000 Euro. Boni 30 plus 5 R290 gleich 35 Prozent. Kein Klima-Bonus keine alte Anlage ersetzt. Kein Einkommens-Bonus Vermieter. Zuschuss 5.000 mal 0,35 gleich 1.750 Euro. Eigenanteil 3.250 Euro gleich 65 Prozent.
Szenario D R134a Nachteil Eigenanteil 3.000 Euro: Identisch zu B aber R134a statt R290. Boni 30 plus 20 gleich 50 Prozent. Kein Effizienzbonus R134a. Zuschuss 6.000 mal 0,50 gleich 3.000 Euro. Eigenanteil 3.000 Euro versus R290 2.700 Euro gleich 300 Euro teurer wegen fehlendem 5 Prozent Bonus.
Die Szenarien dokumentieren R290 spart 300 bis 500 Euro Förderung. Effizienzbonus plus 5 Prozent ist kritisch. Das entspricht 5 bis 10 Prozent niedrigerer Eigenanteil. R290 trotz 300 bis 600 Euro teurer Gerät ist günstiger gesamt nach Förderung. Selbstnutzende Eigentümer unter 40.000 Euro Einkommen plus alte Anlage über 20 Jahre erhalten beste Konditionen. 70 Prozent Förderung faktisch Eigenanteil nur 1.800 bis 2.500 Euro typisch. Das amortisiert in 1 bis 2 Jahren versus Heizstab-Betrieb.
Für wen lohnt sich eine Brauchwasserwärmepumpe 2026?e
Die Brauchwasserwärmepumpe ist ideale Nachrüstung für Bestandsgebäude. Sie ersetzt Elektro-Heizstab mit 65 bis 75 Prozent niedrigere Stromkosten. Oder entlastet fossile Heizung im Sommer. 5 bis 6 Monate pro Jahr bleibt Kessel aus. Das reduziert Wartung und verlängert Lebensdauer.
Die Kosten betragen 4.000 bis 7.500 Euro vor Förderung. 200 Liter kosten 3.600 bis 7.700 Euro. 300 Liter kosten 4.300 bis 9.200 Euro. Die Förderung bis 70 Prozent reduziert Eigenanteil auf 1.500 bis 2.700 Euro. Die Amortisation versus Heizstab liegt bei 1 bis 2 Jahren durch Einsparung 1.200 bis 1.800 Euro pro Jahr. Versus Gas-Warmwasser 400 bis 600 Euro pro Jahr in 3 bis 5 Jahren.
Drei Kern-Erkenntnisse für Käufer
Speichergröße 300 Liter effizienter als 200 Liter langfristig: 300 Liter erreichen JAZ 3,5 bis 3,8 versus 200 Liter nur 3,0 bis 3,3. Das sind 10 bis 15 Prozent niedrigere Stromkosten von 35 bis 80 Euro pro Jahr durch weniger Takten. Über 20 Jahre ergibt das 700 bis 1.600 Euro Betriebskosten-Vorteil. Das amortisiert Mehrkosten 800 bis 1.500 Euro Anschaffung 300 Liter in 10 bis 20 Jahren. 300 Liter für 3 bis 5 Personen Familie ist optimal. 200 Liter nur wenn 2 Personen maximal oder Budget-Minimum zwingend.
R290-Kältemittel spart 300 bis 500 Euro Förderung plus effizienter: Effizienzbonus plus 5 Prozent KfW gleich 35 Prozent Grundförderung statt 30 Prozent. COP 3,8 bis 4,2 versus R134a 3,3 bis 3,8 gleich 3 bis 5 Prozent niedrigere Stromkosten 42 Euro pro Jahr. Plus 100 Euro Förderung Initial ergibt gesamt 940 Euro günstiger über 20 Jahre. Aber hochentzündlich A3 Aufstellung außen oder Innenraum über 20 Kubikmeter ohne Senken oder Schächte zwingend. R134a Übergangs-Option wenn R290 technisch unmöglich aber auslaufend 2028 plus.
Testsieger Viessmann oder Buderus R290 beste Wahl: Viessmann Vitocal 262-A Note 2,0 höchste Effizienz COP 4,0 plus flexibel Split-System. Buderus Logatherm WPSOL 300 Note 2,3 bester Kompromiss R290 plus Bosch-Service plus moderate Kosten. Beide über 20 Jahre wirtschaftlicher als R134a Stiebel WWK 300 trotz höherer Initial-Kosten durch Effizienz-Vorteil plus Förderbonus.
Wer Elektro-Heizstab ersetzt oder Gas-Heizung Sommer entlasten will sollte 300 Liter R290-System wählen. Eigenanteil 1.800 bis 2.700 Euro nach Förderung amortisiert in 1 bis 3 Jahren. Das spart langfristig 12.000 bis 18.000 Euro über 20 Jahre versus Heizstab.
Wer enger Keller unter 20 Kubikmeter plus Lichtschächte vorhanden hat muss R134a akzeptieren. Stiebel WWK 300 ist bewährt zuverlässig. Aber auslaufend 2028 plus bedeutet Ersatzteile teurer langfristig.
Wer Niedrigkeller unter 2,0 Meter Deckenhöhe hat sollte Split-System wählen. Viessmann Vitocal 262-A Wandmontage nur 30 Zentimeter hoch. Plus externe Speicher flexibel 200 bis 800 Liter.
Die Brauchwasserwärmepumpe ist bewährte Technologie. Millionen installiert in Deutschland seit 2000. Feldtests dokumentieren JAZ 2,8 bis 3,5 real zuverlässig. Für Hausbesitzer 2026 ist sie beste Ergänzung zur PV-Anlage. Eigenverbrauch optimiert 60 bis 70 Prozent möglich. Sie speichert solar-Wärme mittags. Heißes Wasser ist abends verfügbar ohne Netz-Strom. Sie ist einfachster Wärmepumpen-Einstieg. Installation dauert einen Tag versus Luft-Wasser 1 bis 2 Wochen. Keine Heizkreis-Anbindung kompliziert. Sofort funktionsfähig. Das ist niedrigste Installations-Hürde aller Wärmepumpen-Typen.
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