Wärmepumpe

Wärmepumpe Altbau: Kosten, Vorlauftemperatur 2026

Von Urik Muller
Faktengeprüft13 Min. Lesezeit

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Die Wärmepumpe im Altbau ist die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem Bestandsgebäude mit Baujahr vor 1995. Das Gebäude ist oft unsaniert oder teilsaniert mit 100 bis 180 Kilowattstunden pro Quadratmeter Heizwärmebedarf versus Neubau mit unter 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die Wärmepumpe funktioniert wenn die Vorlauftemperatur unter 55 bis 65 Grad Celsius bleibt als kritische Grenze physikalisch. Die Effizienz als COP sinkt 2,5 Prozent pro Grad höherer Vorlauf über 65 Grad mit einer JAZ typisch nur 2,4 bis 2,8 grenzwertig wirtschaftlich.
Die Jahresarbeitszahl liegt bei 2,5 bis 3,8 in unsanierten bis teilsanierten Altbauten dokumentiert durch den Fraunhofer ISE Feldtest mit 77 Gebäuden. Das ist 15 bis 25 Prozent niedriger als im Neubau mit JAZ 3,5 bis 4,5 aber immer noch 25 bis 40 Prozent Kostenersparnis versus Gas-Heizung mit 0,95 Wirkungsgrad. Die Installation erfordert oft Heizkörper-Vergrößerung von 3 bis 5 Stück à 400 bis 800 Euro gleich 2.000 bis 4.000 Euro zusätzlich. Die alten Heizkörper sind dimensioniert für 70 bis 80 Grad Vorlauf und liefern nur 80 bis 85 Prozent Heizleistung bei Wärmepumpen-Vorlauf von 50 bis 55 Grad.
Die Kosten betragen gesamt 20.000 bis 40.000 Euro für die Installation mit Wärmepumpe 12 bis 18 Tausend Euro plus Hydraulik 3 bis 6 Tausend Euro plus Heizkörper 2 bis 4 Tausend Euro plus Elektrik 2 bis 4 Tausend Euro plus hydraulischer Abgleich 800 bis 1.500 Euro zwingend als KfW-Förderung Voraussetzung. Die Förderung erreicht 70 Prozent Maximum 2026 mit 21.000 Euro Zuschuss bei 30.000 Euro förderfähigen Kosten gleich Eigenanteil 9.000 bis 19.000 Euro realistisch nach Abzug der Förderung.
Das Wichtigste in Kürze
  • Vorlauftemperatur-Test 55 Grad ist Pflicht-Entscheidung vor Installation: Im Winter bei minus 5 bis 0 Grad außen die alte Heizung Vorlauf begrenzen auf 55 Grad mit allen Thermostaten auf Stufe 5 und warten 2 bis 3 Stunden. Wenn die Räume warm bleiben ist die Wärmepumpe effizient möglich mit JAZ 3,2 bis 3,8 ohne Sanierung zwingend nötig.
  • Sanierungsreihenfolge oft falsch bei 90 Prozent der Installateure: Typisch falsch ist Wärmepumpe installieren dann später dämmen resultiert in hoher Vorlauftemperatur 60 bis 70 Grad permanent mit JAZ sinkt auf 2,5 bis 2,8. Richtig ist erst dämmen dann Wärmepumpe installieren mit Dämmung Dach 8 bis 12 Tausend Euro senkt Vorlauftemperatur von 70 auf 50 bis 55 Grad.
  • JAZ 2,5 bis 3,0 unsaniert ist nicht unwirtschaftlich entgegen dem Mythos: Die alte Aussage JAZ unter 3,0 gleich nicht wirtschaftlich ist falsch bei heutigem Strompreis-Gas-Verhältnis. Die Mathematik zeigt JAZ 2,8 mal 0,35 Euro pro Kilowattstunde Strom gleich 0,125 Euro pro Kilowattstunde effektive Heizkosten versus Gas 0,15 Euro pro Kilowattstunde gleich Wärmepumpe 17 Prozent günstiger trotz niedriger JAZ.
  • Heizkörper-Vergrößerung oft vergessen im Budget mit 2 bis 4 Tausend Euro: Alte Heizkörper dimensioniert für 70 bis 80 Grad Vorlauf liefern bei Wärmepumpen-Vorlauf 50 bis 55 Grad nur 80 bis 85 Prozent ursprüngliche Heizleistung. Die Lösung ist 3 bis 5 kritische Heizkörper vergrößern in Schlafzimmer Bad Kinderzimmer typisch à 400 bis 800 Euro Austausch gegen Niedertemperatur-Heizkörper größere Fläche.
  • Förderung 70 Prozent Maximum spart 15 bis 21 Tausend Euro durch Bonus-Kombination: Die Grundförderung 30 Prozent alle plus Klimageschwindigkeitsbonus 20 Prozent für Öl oder Gas über 20 Jahre alt selbstnutzend plus Einkommensbonus 30 Prozent unter 40 Tausend Euro Haushaltseinkommen plus Effizienzbonus 5 Prozent für R290 Propan-Kältemittel natürlich ergibt Maximum 70 Prozent kombiniert gedeckelt.

Was bedeutet Wärmepumpe Altbau?

Die Wärmepumpe im Altbau bezeichnet die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem Bestandsgebäude mit Baujahr vor 1995. Die Definition von Altbau variiert und ist oft 1949 bis 1995 gebaut als Nachkriegs-Altbau energetisch kritisch versus historische Altbauten vor 1949 oft mit besserer Bausubstanz und dickeren Wänden. Das Gebäude ist charakterisiert durch höheren Heizwärmebedarf von 100 bis 180 Kilowattstunden pro Quadratmeter pro Jahr versus Neubau GEG 2024 Standard unter 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die bestehende Heizkörper-Heizung ist dimensioniert für 70 bis 80 Grad Vorlauftemperatur als Gas- oder Öl-Kessel-Standard 1960 bis 1995 mit hohen Temperaturen nötig wegen kleiner Heizkörper-Flächen plus schlechter Dämmung der Gebäudehülle.
Die Machbarkeits-Kriterien umfassen drei Kern-Faktoren entscheidend. Die Vorlauftemperatur aktuell gemessen im Winter ist der kritischste Faktor physikalisch und bestimmt die Wärmepumpen-Effizienz direkt. Unter 50 Grad optimal erreicht die Wärmepumpe COP 4,0 bis 5,0 sehr effizient mit JAZ 3,5 bis 4,2 möglich im Altbau gut saniert. Bei 50 bis 55 Grad gut erreicht COP 3,5 bis 4,5 effizient mit JAZ 3,2 bis 3,8 im Altbau teilsaniert als Standard-Szenario. Bei 55 bis 65 Grad grenzwertig erreicht COP 2,8 bis 3,5 mit JAZ 2,8 bis 3,2 unsaniert braucht Optimierung der Heizkörper oder Sanierung. Über 65 Grad problematisch erreicht COP 2,4 bis 2,8 mit JAZ unter 2,8 und die Wärmepumpe allein ist unwirtschaftlich mit umfassender Sanierung vor Wärmepumpe zwingend oder Hybrid-System als Alternative.
Der Sanierungsstand der Gebäudehülle ist der Heizlast-Multiplikator und beeinflusst die benötigte Vorlauftemperatur plus Wärmepumpen-Dimensionierung. Unsaniert vor 1980 bedeutet über 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter typisch gleich hohe Heizlast 80 bis 120 Watt pro Quadratmeter mit Vorlauftemperatur oft über 65 Grad nötig und die Wärmepumpe braucht große Leistung 12 bis 18 Kilowatt für Einfamilienhaus 140 Quadratmeter. Teilsaniert 1980 bis 1995 bedeutet 100 bis 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter gleich mittlere Heizlast 60 bis 80 Watt pro Quadratmeter mit Vorlauftemperatur 55 bis 65 Grad Standard und Wärmepumpe 8 bis 14 Kilowatt ausreichend als häufigster Fall 60 Prozent der Altbauten in Deutschland.

Wie funktioniert der 55-Grad-Test als Entscheidungshilfe?

Der 55-Grad-Test ist die kritische Vorab-Prüfung zur Entscheidung ob die Wärmepumpe effizient möglich ist ohne Sanierung. Der Test wird durchgeführt an einem Winter-Tag mit minus 5 bis 0 Grad Außentemperatur typisch. Die alte Heizung wird manuell begrenzt auf 55 Grad Vorlauf mit allen Thermostaten auf Stufe 5 voll offen. Man wartet 2 bis 3 Stunden bis sich das System stabilisiert hat. Das Ergebnis zeigt die Machbarkeit eindeutig durch die Raumtemperaturen gemessen.
Ergebnis unter 55 Grad alle Räume warm bedeutet die Wärmepumpe ist effizient möglich mit JAZ 3,2 bis 3,8 ohne Sanierung zwingend nötig. Die Wärmepumpe kann direkt installiert werden mit Standard-Heizkörpern ausreichend. Der Test kostet nur 200 bis 400 Euro durch einen Installateur durchführen lassen mit Temperatur-Fühlern an Vorlauf und Rücklauf und dokumentiert das Ergebnis schriftlich als Basis für Wärmepumpen-Dimensionierung plus Kostenkalkulation.
Ergebnis 55 bis 65 Grad teilweise Räume kühl bedeutet Grenzfall mit JAZ 2,8 bis 3,2 erreichbar. Die Empfehlung ist 3 bis 5 Heizkörper vergrößern für 2 bis 4 Tausend Euro oder Dämmung Dach oder Fenster 8 bis 15 Tausend Euro vor Wärmepumpen-Installation. Die Investition in Optimierung amortisiert durch höhere JAZ mit 200 bis 400 Euro jährlich Stromersparnis über 20 Jahre.
Ergebnis über 65 Grad Räume bleiben kalt bedeutet die Wärmepumpe allein ist ineffizient mit JAZ unter 2,8 unwirtschaftlich. Die umfassende Sanierung 15 bis 35 Tausend Euro ist zwingend vor Wärmepumpe oder Hybrid-System Gas plus Wärmepumpe als Alternative wirtschaftlicher. Die Statistik zeigt 80 Prozent der unsanierten Altbauten brauchen über 65 Grad Vorlauf ohne Test gemessen. Die Wärmepumpen-Installation ohne Optimierung führt zu Enttäuschung mit hohem Stromverbrauch kalten Räumen und JAZ unter Erwartung dokumentiert.

Was kostet eine Wärmepumpe im Altbau komplett?

Die Kosten für eine Wärmepumpe im Altbau betragen gesamt 20.000 bis 40.000 Euro für die Installation komplett. Die Wärmepumpe als Gerät kostet 12 bis 18 Tausend Euro für Standard-Modelle Viessmann Vitocal 250-A oder Wolf CHA oder Vaillant aroTHERM mit 8 bis 12 Kilowatt Leistung für Einfamilienhaus typisch. Die Installation der Hydraulik kostet 3 bis 6 Tausend Euro mit Rohrleitungen Pufferspeicher 200 bis 500 Liter zwingend 1,5 bis 3 Tausend Euro plus Umwälzpumpe plus Absperrventile erforderlich.
Die Heizkörper-Anpassung kostet 2 bis 4 Tausend Euro für 3 bis 5 Stück vergrößern in kritischen Räumen. Die Elektrik mit Starkstrom kostet 2 bis 4 Tausend Euro für 400 Volt Anschluss mit Sicherungen plus Kabel 10 bis 25 Meter vom Zähler zur Wärmepumpe. Der hydraulische Abgleich kostet 800 bis 1.500 Euro als KfW-Pflicht für Förderung zwingend nach Verfahren B mit raumweiser Heizlast-Berechnung. Der Durchschnitt beträgt 25.000 bis 32.000 Euro realistisch für Einfamilienhaus 140 bis 180 Quadratmeter komplett.
Die Kostenaufschlüsselung detailliert zeigt die Komponenten transparent. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe Außeneinheit kostet 10 bis 14 Tausend Euro abhängig von Marke und Leistung. Die Inneneinheit mit Hydraulik-Komponenten kostet 2 bis 4 Tausend Euro bei Split-System alternativ Monoblock-System 12 bis 18 Tausend Euro gesamt. Der Pufferspeicher 300 bis 500 Liter kostet 1.500 bis 3.000 Euro größer als Standard wegen höherer Vorlauftemperatur im Altbau nötig. Die Umwälzpumpe hocheffizient kostet 300 bis 600 Euro mit elektronischer Drehzahlregelung für Volumenstrom-Anpassung automatisch.
Die Heizkörper-Vergrößerung kostet pro Stück 400 bis 800 Euro für Niedertemperatur-Heizkörper mit größerer Fläche. Ein Standard-Heizkörper 600 mal 1.000 Millimeter liefert 1.200 Watt bei 70 Grad Vorlauf aber nur 800 Watt bei 50 Grad Vorlauf gleich 33 Prozent Verlust. Der Niedertemperatur-Heizkörper 600 mal 1.400 Millimeter liefert 1.200 Watt bei 50 Grad Vorlauf durch größere Fläche kompensiert. Die kritischen Räume sind Schlafzimmer Bad Kinderzimmer typisch 3 bis 5 Stück austauschen für 2.000 bis 4.000 Euro gesamt nicht im Standard-Angebot enthalten oft vergessen.

Kostenvergleich Altbau versus Neubau

Die folgende Tabelle zeigt den Kostenvergleich zwischen Altbau-Installation und Neubau-Installation transparent.

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Position

Altbau unsaniert

Altbau teilsaniert

Neubau

Details

Wärmepumpe Gerät

12-18k €

12-18k €

10-15k €

Altbau größere Leistung

Pufferspeicher

2-3k €

1,5-2,5k €

1-1,5k €

Altbau größer nötig

Heizkörper-Anpassung

4-6k €

2-4k €

0 €

Neubau Fußbodenheizung

Hydraulik Installation

4-6k €

3-5k €

2-3k €

Altbau komplexer

Elektrik Starkstrom

3-5k €

2-4k €

1,5-2,5k €

Altbau längere Wege

Hydraulischer Abgleich

1,2-1,5k €

1-1,3k €

0,8-1k €

Altbau aufwendiger

Gesamt vor Förderung

26-39,5k €

21,5-34,8k €

15,3-23k €

Differenz signifikant

Eigenanteil nach 55% Förderung

11,7-17,8k €

9,7-15,7k €

6,9-10,4k €

Mit Förderung

Die Tabelle zeigt dass die Altbau-Installation 40 bis 70 Prozent teurer ist als die Neubau-Installation wegen der Heizkörper-Anpassung und größeren Wärmepumpe erforderlich. Die Förderung reduziert den Eigenanteil auf 10 bis 18 Tausend Euro im Altbau versus 7 bis 10 Tausend Euro im Neubau realistisch. Die Mehrkosten amortisieren durch Heizkosten-Einsparung über 8 bis 15 Jahre abhängig von vorheriger Gas- oder Öl-Heizung Verbrauch.

<span>Welche Förderung gibt es für Wärmepumpe im Altbau 2026?</span>

Die Förderung erreicht 70 Prozent Maximum 2026 durch Kombination mehrerer Boni kumuliert. Die Grundförderung beträgt 30 Prozent für alle selbstnutzende Eigentümer und Vermieter als Basis. Der Klimageschwindigkeitsbonus beträgt 20 Prozent für Öl- oder Gas-Heizung über 20 Jahre alt bei selbstnutzenden Eigentümern degressiv ab 2029 sinkt auf 17 Prozent dann 14 Prozent schrittweise. Der Einkommensbonus beträgt 30 Prozent bei unter 40 Tausend Euro Haushaltseinkommen zu versteuerndes Einkommen Vorjahr maßgeblich. Der Effizienzbonus beträgt 5 Prozent für R290 Propan-Kältemittel natürlich fast alle neuen Luft-Wasser-Wärmepumpen qualifiziert.
Das Maximum beträgt 70 Prozent kombiniert gedeckelt bei maximal 30.000 Euro förderfähigen Kosten für Einfamilienhaus gleich 21.000 Euro Zuschuss Maximum. Die drei Szenarien zeigen unterschiedliche Eigenanteile realistisch. Das Szenario Maximum 70 Prozent ist Rentner-Ehepaar unter 40 Tausend Euro Einkommen tauscht Öl über 20 Jahre alt mit R290-Wärmepumpe gleich 9.000 Euro Eigenanteil bei 30.000 Euro Investition. Das Szenario Standard 55 Prozent ist Selbstnutzer 65 Tausend Euro Einkommen tauscht Gas über 20 Jahre alt mit R290-Wärmepumpe gleich 13.500 Euro Eigenanteil. Das Szenario Minimum 35 Prozent ist Vermieter mit Gas unter 20 Jahre alt nur Grundförderung 30 Prozent plus Effizienz 5 Prozent gleich 19.500 Euro Eigenanteil.
Die Tabelle basiert auf 150 Quadratmeter Wohnfläche und Strompreis 0,35 Euro pro Kilowattstunde für Vergleichbarkeit. Die Stromkosten zeigen dass selbst der unsanierte Altbau mit JAZ 2,5 nur 1.800 Euro jährlich kostet versus Gas 2.400 Euro jährlich gleich 600 Euro Ersparnis möglich trotz niedriger Effizienz.

Wann ist Sanierung vor Wärmepumpe sinnvoll?

Die Sanierung vor der Wärmepumpe ist sinnvoll wenn der 55-Grad-Test negativ ausfällt mit Vorlauftemperatur über 60 Grad erforderlich für warme Räume. Die Dämmung der Gebäudehülle senkt die Heizlast um 30 bis 50 Prozent was die Vorlauftemperatur um 8 bis 15 Grad reduziert messbar. Die Investition in Dämmung amortisiert durch niedrigere Stromkosten der Wärmepumpe über die Lebensdauer 20 Jahre kumulativ.
Die Dämmungs-Reihenfolge nach Kosten-Nutzen-Verhältnis ist oberste Geschossdecke am günstigsten für 3 bis 5 Tausend Euro mit 10 bis 15 Prozent Heizlast-Reduktion. Das Dach folgt mit 8 bis 12 Tausend Euro für 15 bis 20 Prozent Heizlast-Reduktion als beste Investition. Die Kellerdecke kostet 3 bis 6 Tausend Euro für 5 bis 10 Prozent Heizlast-Reduktion sinnvoll. Die Fenster kosten 8 bis 15 Tausend Euro für 10 bis 15 Prozent Heizlast-Reduktion teuer aber effektiv. Die Fassade kostet 15 bis 35 Tausend Euro für 20 bis 30 Prozent Heizlast-Reduktion am teuersten nur bei Fassaden-Sanierung ohnehin geplant wirtschaftlich.
Die Gesamt-Investition Dämmung plus Wärmepumpe beträgt 35 bis 70 Tausend Euro für umfassende Sanierung mit Neubau-Standard erreichbar unter 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die Wärmepumpe läuft dann hocheffizient mit JAZ über 4,0 möglich und Stromkosten sinken auf 700 bis 900 Euro jährlich. Die Amortisation erfolgt über 15 bis 25 Jahre durch kumulierte Energiekosten-Einsparung plus Wertsteigerung der Immobilie 10 bis 20 Prozent bei energetischer Sanierung dokumentiert.
Die Alternative ist schrittweise Sanierung mit Wärmepumpe zuerst installieren bei JAZ 2,8 bis 3,2 grenzwertig dann Dämmung später nachrüsten wenn Budget verfügbar. Der Vorteil ist sofortige Heizkosten-Einsparung 300 bis 500 Euro jährlich versus Gas finanziert teilweise spätere Dämmung. Der Nachteil ist höhere Stromkosten erste Jahre 1.200 bis 1.500 Euro statt 900 bis 1.100 Euro nach Dämmung mit 300 bis 400 Euro jährlich Mehrkosten.

Welche Fehler vermeiden bei Altbau-Installation?

Der häufigste Fehler ist Wärmepumpe installieren ohne 55-Grad-Test vorher durchführen resultiert in Enttäuschung bei 40 Prozent der Altbau-Installationen geschätzt. Die Wärmepumpe läuft mit 65 bis 75 Grad Vorlauftemperatur permanent mit JAZ nur 2,4 bis 2,6 erreicht statt 3,2 bis 3,8 möglich. Die Räume bleiben teilweise kühl weil Heizkörper unterdimensioniert sind für niedrige Vorlauftemperatur. Der Stromverbrauch liegt 30 bis 50 Prozent höher als kalkuliert mit 1.800 bis 2.200 Euro jährlich statt 1.200 bis 1.500 Euro erwartet. Die Lösung ist nachträglich Heizkörper vergrößern für 3.000 bis 5.000 Euro plus erneuter hydraulischer Abgleich 800 Euro zusätzliche Kosten vermeidbar durch Test vorher.
Der zweite häufige Fehler ist Überdimensionierung der Wärmepumpe mit 12 bis 15 Kilowatt für 120 Quadratmeter statt optimal 8 bis 10 Kilowatt ausreichend. Die Überdimensionierung führt zu häufigem Takten mit 15 bis 25 Starts täglich statt optimal 4 bis 8 Starts mit Verschleiß höher. Die JAZ sinkt um 5 bis 10 Prozent wegen transienter Verluste in der Startphase häufig. Die korrekte Dimensionierung basiert auf Heizlast-Berechnung nach DIN EN 12831 nicht auf Altanlage Überschlags-Regel mal 0,7 genauer.
Der dritte Fehler ist hydraulischer Abgleich weglassen oder nur Verfahren A statt Verfahren B mit raumweiser Berechnung. Ohne hydraulischen Abgleich erreichen einzelne Heizkörper 15 Kelvin Spreizung während andere nur 5 Kelvin messen mit ungleicher Wärmeverteilung. Die Vorlauftemperatur muss 5 bis 8 Grad höher eingestellt werden um alle Räume warm zu bekommen mit JAZ sinkt um 0,3 bis 0,5 Punkte entspricht 200 bis 300 Euro jährlich Mehrkosten. Die Investition hydraulischer Abgleich 1.000 bis 1.500 Euro amortisiert in 3 bis 5 Jahre durch Stromersparnis zwingend sinnvoll.

Für wen lohnt sich Wärmepumpe im Altbau 2026?

Die Wärmepumpe im Altbau lohnt sich für Hausbesitzer mit Öl- oder Gas-Heizung über 15 Jahre alt wo Austausch ohnehin ansteht mittelfristig. Die Heizkosten-Ersparnis beträgt 25 bis 40 Prozent auch bei niedriger JAZ 2,8 bis 3,2 durch günstiges Strompreis-Gas-Verhältnis. Die Förderung von 55 bis 70 Prozent reduziert den Eigenanteil auf 10 bis 15 Tausend Euro erreichbar für mittlere Einkommen. Die Amortisation erfolgt über 10 bis 15 Jahre durch kumulierte Heizkosten-Einsparung plus Wertsteigerung der Immobilie 5 bis 10 Prozent bei moderner Heiztechnik.
Die ideale Konstellation ist teilsanierter Altbau 1980 bis 1995 mit Vorlauftemperatur 55 bis 60 Grad gemessen im 55-Grad-Test. Die Heizkörper sind ausreichend groß oder 2 bis 3 Stück Vergrößerung für 1.500 bis 2.500 Euro genügt. Die Wärmepumpe erreicht JAZ 3,2 bis 3,5 wirtschaftlich mit Stromkosten 1.100 bis 1.300 Euro jährlich versus Gas 1.800 bis 2.000 Euro Ersparnis 500 bis 700 Euro. Die Gesamt-Investition 24.000 bis 30.000 Euro mit Förderung 55 Prozent gleich Eigenanteil 11.000 bis 13.500 Euro amortisiert in 12 bis 15 Jahre realistisch.
Die Grenzfälle sind unsanierte Altbauten vor 1980 mit Vorlauftemperatur über 65 Grad erforderlich wo JAZ unter 3,0 sinkt wirtschaftlich kritisch. Die Alternative ist umfassende Sanierung vorher für 15 bis 25 Tausend Euro dann Wärmepumpe installieren mit JAZ 3,5 plus erreichbar. Die zweite Alternative ist Hybrid-System Gas-Brennwert plus kleine Wärmepumpe 5 bis 8 Kilowatt bivalent wo Wärmepumpe bis 0 Grad läuft darunter Gas-Kessel übernimmt mit JAZ 3,8 bis 4,2 im Wärmepumpen-Betrieb optimal für unsanierte Altbauten Kompromiss-Lösung.

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