Das Wichtigste in Kürze
- Hersteller: Die Solvis Wärmepumpe stammt von der Solvis GmbH aus Braunschweig, gegründet 1988; die Mitarbeiterzahl wird je nach Quelle mit 250 bis 450 angegeben, am häufigsten genannt wird rund 400 (2025/26).
- Preis 2026: Laut Vergleichsportal kostet ein Solvis-Gerät 12.000 bis 25.000 Euro, ein Komplettsystem mit Installation 25.000 bis über 45.000 Euro (eine offizielle Solvis-Preisliste liegt nicht vor) — die Stiftung-Warentest-Testkandidaten von Viessmann, Stiebel Eltron und Vaillant kosteten als reines Gerät ohne Installation rund 19.000 bis 20.354 Euro.
- Förderung: Die KfW bezuschusst 2026 bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 28.000 Euro) — der von Solvis beworbene Effizienzbonus für natürliche Kältemittel ist mittlerweile entfallen (Details im Förderabschnitt).
- Unabhängige Tests: Solvis ist zwar im Distributoren-Verzeichnis der EHPA-Gütesiegeldatenbank gelistet, aber ohne Nachweis eines dort geführten zertifizierten Modells, und war beim Stiftung-Warentest-Wärmepumpentest 10/2025 nicht unter den fünf getesteten Modellen.
- Technik: Das Modell SolvisLea Pro erreicht Vorlauftemperaturen bis 75 °C mit dem Kältemittel R290 und eignet sich damit für Bestandsgebäude mit Heizkörpern statt Fußbodenheizung.
- Marktposition: Solvis zählt nicht zu den Top-5-Wärmepumpenherstellern Deutschlands, die laut Marktschätzung von kipode.de zusammen rund 70 Prozent Marktanteil halten — das Unternehmen positioniert sich als Premium-Nischenanbieter.
- Eignung: Solvis lohnt sich vor allem für Bestandsgebäude mit hohem Vorlauftemperaturbedarf und Käufer, die eine Systemkomplettlösung aus Wärmepumpe, Schichtspeicher und Regelungstechnik aus einer Hand suchen.
Was ist die Solvis Wärmepumpe und wie funktioniert sie?
Die
Solvis Wärmepumpe ist eine
Luft-Wasser-Wärmepumpe der Solvis GmbH aus Braunschweig. Sie hebt Umgebungswärme über einen Kompressorkreislauf auf Heiztemperatur an. Solvis bietet sie in vier Modellreihen an — SolvisLea, SolvisLea Pro, SolvisMia und SolvisPia — für Neubau und Bestandsgebäude. Das Unternehmen wurde 1988 gegründet und hat seinen Sitz in der Grotrian-Steinweg-Straße 12 in Braunschweig. Es ist im Handelsregister unter HRB 205577 mit einem Stammkapital von 3.500.000 Euro eingetragen.
Solvis entwickelt und produziert dabei nicht jede Komponente selbst. Nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Fachbetriebe und Vergleichsportale stammt die eigentliche Wärmepumpen-Kerneinheit von Stiebel Eltron. Solvis steuert dagegen den Schichtspeicher und die eigene Regelungstechnik über das SolvisPortal bei. Eine offizielle Bestätigung dieser Zulieferbeziehung durch eines der beiden Unternehmen liegt jedoch nicht vor. Diese Kombination unterscheidet die Solvis Wärmepumpe von einem reinen Wärmepumpen-Datenblattprodukt: Sie wird meist als Teil eines Solvis-Hybridheizsystems aus Wärmepumpe, Solarthermie und Pufferspeicher verkauft, nicht als isoliertes Einzelgerät.
Wer ist der Hersteller hinter der Solvis Wärmepumpe?
Hersteller der Solvis Wärmepumpe ist die Solvis GmbH mit Sitz in Braunschweig, ein 1988 gegründetes Unternehmen. Die Mitarbeiterzahl wird je nach Quelle unterschiedlich angegeben: Solvis selbst nennt an einer Stelle des eigenen Unternehmensauftritts rund 250, das Karriereportal und das Ausstellerprofil auf jobmessen.de rund 400, andere Quellen bis zu 450 — eine einheitliche, belastbare Zahl für 2025/26 liegt damit nicht vor.
Solvis durchlief eine Insolvenz im Oktober 2015, in deren Zuge die Investorengruppe Andlinger & Company das Unternehmen am 2. November 2015 übernahm. Seit 2021 hält die Beteiligungsgesellschaft capiton AG einen Anteil an Solvis; das lokale Management-Team hält weiterhin einen signifikanten Anteil am Unternehmen.
Solvis produziert nach eigener Darstellung in einer klimaneutral betriebenen Fabrik in Braunschweig. Die Herstellerangabe, dies sei die "erste Nullemissionsfabrik ihrer Art in Europa", ist eine unternehmenseigene Positionierung. Eine unabhängige Prüfquelle dafür liegt nicht vor — die Aussage ist Marketing, kein geprüfter Fakt.
Welche Solvis-Wärmepumpen-Modelle gibt es?
Solvis bietet 2026 vier aktuelle Luft-Wasser-Wärmepumpen-Modellreihen an: SolvisLea, SolvisLea Pro, SolvisMia und SolvisPia, die sich in Kältemittel, Vorlauftemperatur und Kühlfunktion unterscheiden. Für Bestandsgebäude deckt das Portfolio einen Leistungsbereich von 7 bis 14 kW thermisch bei der Normbedingung A2/W35 ab.
Die Modelle werden im Folgenden über COP und SCOP verglichen — zwei genormte Effizienzkennzahlen:
COP = Heizleistung ÷ elektrische Leistungsaufnahme (bei einem festen Betriebspunkt, z. B. A2/W35 nach DIN EN 14511)
SCOP = Jahresarbeitszahl über eine genormte Heizperiode ÷ Jahresstromverbrauch (nach DIN EN 14825, witterungsabhängig gemittelt)
Wo: Heizleistung und elektrische Leistungsaufnahme in kW, Jahresarbeitszahl und Jahresstromverbrauch in kWh. Ein
höherer COP/SCOP-Wert bedeutet eine effizientere Wärmepumpe.
SolvisLea
Die SolvisLea ist für den Neubau ausgelegt und erreicht Vorlauftemperaturen bis 45 °C. Sie nutzt je nach Leistungsklasse die Kältemittel R454C (SolvisLea 8,3 Premium) oder R410A (SolvisLea 8 Eco, 11 und 14 kW) und erzielt laut Hersteller durch Invertertechnik eine Effizienzsteigerung von bis zu 20 Prozent gegenüber ungeregelten Verdichtern.
SolvisLea Pro
Die SolvisLea Pro kam 2025 als Bestandsgebäude-Variante auf den Markt und erreicht mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan, GWP 3) Vorlauftemperaturen bis 75 °C — genug für den Betrieb an klassischen Heizkörpern ohne vorherigen Heizkörpertausch. Solvis selbst nennt auf der eigenen Produktseite keine exakte kW-Modulationsbreite; laut Vergleichsportal gruenes.haus liegt sie bei rund 2,76 bis 11,97 kW, orientiert an der allgemeinen Bestandsgebäude-Leistungsklasse von 7 bis 14 kW.
SolvisMia
Die SolvisMia nutzt das Kältemittel R454B (GWP 466–467) und bietet laut Vergleichsportal renovieren.de als einziges Modell der Reihe eine aktive Kühlfunktion für den Sommerbetrieb; eine eigene Solvis-Produktseite bestätigt dies nicht direkt. Der COP bei der Normbedingung A7/W35 liegt bei 5,03, bei A2/W35 erreicht die 14-kW-Ausführung einen COP von 4,11. Auf die Kältemittel-Baugruppe der Modelle SolvisMia 8, 10 und 14 kW gewährt Solvis nach eigener Angabe eine Verfügbarkeitsgarantie bis zum Jahr 2040.
SolvisPia
Die SolvisPia arbeitet mit dem natürlichen Kältemittel R290 und erreicht eine saisonale Effizienz (SCOP) von 5,27. Anders als die SolvisMia verfügt sie laut Vergleichsportal gruenes.haus über keine aktive Kühlfunktion.
Technische Kennzahlen der Solvis-Wärmepumpen-Modelle im Vergleich (Herstellerangaben, Stand 2026).
Modell | Kältemittel | Max. Vorlauftemperatur | Effizienz | Kühlfunktion |
SolvisLea | R454C / R410A | 45 °C | bis 20 % Effizienzgewinn durch Invertertechnik | nein |
SolvisLea Pro | R290 | 75 °C | ca. 2,76–11,97 kW (Vergleichsportal) | nein |
SolvisMia | R454B | k. A. | COP 5,03 (A7/W35), COP 4,11 (A2/W35, 14 kW) | ja, aktiv |
SolvisPia | R290 | k. A. | SCOP 5,27 | nein |
Welches Kältemittel nutzt die Solvis Wärmepumpe?
Solvis setzt modellabhängig zwei Kältemittel-Familien ein: das natürliche Kältemittel R290 (Propan) mit einem Treibhauspotential (GWP) von nur 3 in SolvisLea Pro und SolvisPia. Hinzu kommt das teilfluorierte Kältemittel R454B mit einem GWP von 466 bis 467 in der SolvisMia; die SolvisLea-Reihe nutzt dagegen R454C beziehungsweise R410A. Ein niedrigerer GWP-Wert bedeutet eine geringere Klimawirkung, falls Kältemittel bei Wartung oder Defekt entweicht: R454B (GWP 467) wirkt rechnerisch rund 156-mal klimaschädlicher pro Kilogramm Ausgangsstoff als R290 (GWP 3). Auf die Kältemittel-Baugruppe gewährt der Hersteller eine Verfügbarkeitsgarantie bis 2040 — laut eigener Produktseite sowohl für die Modelle SolvisMia 8, 10 und 14 kW (R454B) als auch für die SolvisLea-Reihe (R454C bzw. R410A). Die Wahl von R290 in den neueren Modellen SolvisLea Pro und SolvisPia folgt einem branchenweiten Trend zu natürlichen Kältemitteln, den auch die vormalige KfW-Förderpraxis mit einem eigenen Effizienzbonus honoriert hatte — dieser Bonus ist inzwischen entfallen (Details im Förderabschnitt).
Wie laut ist die Solvis Wärmepumpe im Betrieb?
Nach Angaben des Vergleichsportals gruenes.haus erreicht die SolvisLea Pro einen Schallleistungspegel von maximal 46 dB(A) und die SolvisPia maximal 55 dB(A). Für die SolvisMia nennt das Vergleichsportal renovieren.de in der 14-kW-Ausführung einen maximalen Schallleistungspegel von 64 dB(A) im Normalbetrieb und 53 dB(A) im Nachtbetrieb sowie in 5 Metern Abstand einen auf rund 28 dB(A) gesunkenen Schalldruckpegel. Diese SolvisMia-Werte stammen nicht direkt von der Solvis-Produktseite und sind vom Hersteller selbst nicht öffentlich veröffentlicht — für eine verbindliche Zusage empfiehlt sich der Abgleich mit dem aktuellen Datenblatt des Fachbetriebs vor Ort. Zum Vergleich: 55 dB(A) entsprechen etwa der Lautstärke eines normalen Gesprächs, 30 dB(A) einem ruhigen Schlafzimmer bei Nacht — der Nachtbetrieb der SolvisMia liegt damit näher an einem ruhigen Schlafzimmer als an einem Gespräch, während der reduzierte Schalldruck in 5 Metern Abstand kaum wahrnehmbar ist.
Wie hoch ist der Stromverbrauch einer Solvis Wärmepumpe?
Ein öffentlich einsehbares Herstellerdatenblatt mit dem exakten Jahresstromverbrauch der 14-kW-Ausführung der SolvisMia liegt nicht vor; eine im Umlauf befindliche Sekundärquellen-Angabe von 6.756 kWh ließ sich bei der Recherche auf keine belastbare Quelle zurückführen und wird hier daher nicht übernommen. Stattdessen lässt sich der Jahresstromverbrauch für das Referenz-Szenario überschlägig aus dem bestätigten COP von 4,11 (Normpunkt A2/W35) und dem angenommenen Wärmebedarf ableiten. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,32 €/kWh ergibt das Rechenbeispiel für das Referenz-Szenario folgende Jahresstromkosten:
Beispiel: Einfamilienhaus im Referenz-Szenario (140 m², Baujahr 1995, 12.000 kWh Wärmebedarf/Jahr)
Gegeben: Wärmebedarf = 12.000 kWh/Jahr, COP (A2/W35) = 4,11, Strompreis = 0,32 €/kWh
Berechnung: Jahresstromverbrauch = 12.000 kWh ÷ 4,11 ≈ 2.920 kWh; Stromkosten = 2.920 kWh × 0,32 €/kWh = 934,40 €
Ergebnis: rund 934 Euro Stromkosten pro Jahr für die Wärmepumpe im Referenz-Szenario — eine überschlägige Modellrechnung auf Basis des Norm-COP bei A2/W35, nicht eine belastbare Kostenprognose für den realen Jahresverlauf, und ohne Berücksichtigung eines separaten Wärmepumpentarifs.
Der tatsächliche
Verbrauch hängt stark vom individuellen Wärmebedarf, der Vorlauftemperatur und der Gebäudedämmung ab; der COP-Wert von 4,11 gilt für den Normpunkt A2/W35 und nicht für jede reale Betriebssituation, in der die Effizienz je nach Außentemperatur schwankt.
Kann man mit der Solvis Wärmepumpe im Sommer kühlen?
Nur ein Solvis-Modell bietet laut Vergleichsportal renovieren.de eine aktive Kühlfunktion: die SolvisMia kann demnach im Sommer über denselben Kältekreislauf aktiv kühlen, auch wenn eine eigene Solvis-Produktseite dies nicht direkt bestätigt. Die Modelle SolvisLea Pro und SolvisPia verfügen laut Vergleichsportal gruenes.haus über keine aktive Kühlfunktion. Wer eine Wärmepumpe mit Sommerkühlung sucht, muss bei Solvis also gezielt die SolvisMia wählen — die anderen Modellreihen sind reine Heizgeräte ohne Kühlbetrieb.
Was kostet eine Solvis Wärmepumpe 2026?
Laut dem Vergleichsportal photovoltaik.one kostet eine Solvis Wärmepumpe als reines Gerät 12.000 bis 25.000 Euro, ein Komplettsystem mit Installation, Schichtspeicher und Regelungstechnik 25.000 bis über 45.000 Euro — eine offizielle Preisliste von Solvis selbst ist nicht öffentlich einsehbar. Solvis positioniert sich damit im Premium-Preissegment. Zum Vergleich: Die fünf von der Stiftung Warentest im Oktober 2025 getesteten Wärmepumpen kosteten — der Testsieger Viessmann Vitocal 250-A 20.354 Euro, der Stiebel Eltron WPL-A 10.2 Plus 19.038 Euro und der Vaillant aroTHERM plus VWL 105/8.1 A 19.729 Euro. Diese Testpreise umfassen laut Stiftung-Warentest-Methodik das Gerät inklusive Zubehör, jedoch ohne Installationskosten — ein direkter Vergleich ist daher nur auf Geräteebene fair: Das reine Solvis-Gerät (12.000 bis 25.000 Euro) bewegt sich in einer ähnlichen bis höheren Preisspanne wie die drei Testkandidaten. Ein komplettes, installiertes Solvis-System (25.000 bis über 45.000 Euro) enthält dagegen zusätzlich Installation, Schichtspeicher und Regelungstechnik und lässt sich nicht unmittelbar den reinen Testgerätepreisen gegenüberstellen.
Preisvergleich: Solvis-Wärmepumpe gegenüber Stiftung-Warentest-Testkandidaten 10/2025 (Solvis: Gerät bzw. Komplettsystem inkl. Installation; Stiftung Warentest: reines Testgerät ohne Installation).
Anbieter/Modell | Preis | Quelle |
Solvis (Gerät) | 12.000–25.000 € | photovoltaik.one |
Solvis (Komplettsystem) | 25.000–45.000+ € | photovoltaik.one |
Viessmann Vitocal 250-A | 20.354 € | Stiftung Warentest 10/2025 |
Vaillant aroTHERM plus VWL 105/8.1 A | 19.729 € | Stiftung Warentest 10/2025 |
Stiebel Eltron WPL-A 10.2 Plus | 19.038 € | Stiftung Warentest 10/2025 |
Für ein Modell der SolvisLea-Reihe liegt kein separat ausgewiesener Modellpreis in den ausgewerteten Quellen vor — die genannte Gerätespanne von 12.000 bis 25.000 Euro deckt das gesamte aktuelle Portfolio ab, ohne dass sich der Anteil je Modellreihe eindeutig zuordnen lässt.
Welche Förderung gibt es 2026 für eine Solvis Wärmepumpe?
Für eine Solvis Wärmepumpe
gilt 2026 dieselbe KfW-Heizungsförderung wie für jede andere förderfähige Wärmepumpe: eine Grundförderung von 30 Prozent, ein Klimageschwindigkeitsbonus von 16 Prozent und ein nach Haushaltseinkommen gestaffelter Einkommensbonus von bis zu 40 Prozent. In Summe ergibt das maximal
80 Prozent der förderfähigen Kosten. Die förderfähigen Kosten sind für die erste Wohneinheit auf
28.000 Euro gedeckelt, woraus sich ein maximaler KfW-Zuschuss von
22.400 Euro ergibt.
Diese Konditionen gelten seit der KfW-Reform vom 21.07.2026. Zuvor lag der Klimageschwindigkeitsbonus bei 20 statt 16 Prozent, und ein zusätzlicher 5-Prozent-Effizienzbonus für natürliche Kältemittel wie R290 ist seit diesem Datum entfallen — die Solvis-Webseite wirbt zum Zeitpunkt dieser Recherche jedoch weiterhin damit für die Modelle SolvisLea Pro und SolvisPia. Ab dem ersten Quartal 2027 differenziert die Förderung zudem nach Produktionsstandort: Die Grundförderung sinkt dann für alle Wärmepumpen von 30 auf 15 Prozent; in der EU gefertigte Geräte erhalten zusätzlich einen Wertschöpfungsbonus von 15 Prozent, der diese Kürzung ausgleicht und die Förderung effektiv bei 30 Prozent hält, während Wärmepumpen aus Nicht-EU-Fertigung dauerhaft bei 15 Prozent Grundförderung bleiben.
KfW-Förderbausteine für eine Wärmepumpe 2026, Stand der Reform vom 21.07.2026.
Förderbaustein | Höhe | Bedingung |
Grundförderung | 30 % | für alle förderfähigen Wärmepumpen (ab Q1 2027: Absenkung auf 15 %, EU-Fertigung erhält zusätzlich 15 % Wertschöpfungsbonus zum Ausgleich) |
Klimageschwindigkeitsbonus | 16 % | bei Austausch einer alten fossilen Heizung |
Einkommensbonus | bis 40 % | gestaffelt nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 50.000 € (40 % bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 €, 10 % bis 50.000 €; darüber 0 %), Familienzuschlag: −10.000 € Einkommen je minderjährigem Kind |
Effizienzbonus für natürliche Kältemittel (z. B. R290) | entfallen | seit 21.07.2026 nicht mehr Teil der Förderung |
Maximaler Gesamtfördersatz | 80 % | Summe aller Boni, gedeckelt auf 28.000 € förderfähige Kosten (1. Wohneinheit) |
Beispiel: Förderfähiges Solvis-Komplettsystem im Referenz-Szenario
Gegeben: förderfähige Kosten (gedeckelt) = 28.000 €, maximaler Fördersatz = 80 % (30 % Grundförderung + 16 % Klimabonus + 34 % anteiliger Einkommensbonus bis zur 80-%-Obergrenze)
Berechnung: 28.000 € × 80 % = 22.400 €
Ergebnis: maximal 22.400 Euro KfW-Zuschuss, unabhängig davon, ob das restliche Investitionsvolumen — bei Solvis oft deutlich über 28.000 Euro — darüber hinausgeht.
Kann man eine Solvis Wärmepumpe im Altbau nachrüsten?
Ja, die
SolvisLea Pro ist gezielt für die
Nachrüstung in Bestandsgebäuden ausgelegt und erreicht mit Vorlauftemperaturen bis
75 °C auch bestehende Heizkörper, die höhere Temperaturen benötigen als eine Fußbodenheizung. Allgemein liegen die Kosten für die Nachrüstung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem Bestandsgebäude laut Enter zwischen
20.000 und 30.000 Euro — bei Solvis reicht die Spanne durch die höherpreisige Systemkomponente aus Schichtspeicher und Regelungstechnik bis auf über 45.000 Euro. Vor der Nachrüstung prüft ein Fachbetrieb typischerweise die bestehende Vorlauftemperatur der Heizkörper, den hydraulischen Abgleich und den Platzbedarf für die Außeneinheit. Ein Solvis-Angebot für ein Bestandsgebäude im Referenz-Szenario (140 m², Baujahr 1995, 12.000 kWh Wärmebedarf) bewegt sich damit typischerweise am oberen Rand der allgemeinen Nachrüstkosten-Spanne oder darüber.
Typische Kostenaufschlüsselung einer Wärmepumpen-Nachrüstung im Bestandsgebäude gegenüber einem Solvis-Komplettsystem.
Kostenposition | Allgemeine Nachrüstung (Enter) | Solvis-Komplettsystem |
Gesamtkosten inkl. Installation | 20.000–30.000 € | 25.000–45.000+ € |
Maximaler KfW-Zuschuss | bis 22.400 € | bis 22.400 € (gleicher Deckel, gedeckelt auf 28.000 € förderfähige Kosten) |
Verbleibende Eigenleistung (Minimalfall) | rund 4.000–7.600 € | rund 5.000–22.600 €+ |
Welche Garantie und Zertifizierungen bietet Solvis?
Solvis gewährt auf seine Wärmepumpen eine 5-jährige Funktionsgarantie. Diese Garantie ist an eine Bedingung geknüpft: Sie gilt nur, wenn das Gerät im SolvisPortal registriert wird. Ohne diese Registrierung reduziert sich der Garantieanspruch auf die gesetzlichen 2 Jahre Gewährleistung auf Ersatzteile. Zusätzlich läuft für die Kältemittel-Baugruppe der Modelle SolvisMia 8, 10 und 14 kW eine separate Verfügbarkeitsgarantie bis 2040. An unabhängigen Auszeichnungen verweist Solvis auf den PLUS X AWARD 2021/2022 für das SolvisLea-Hybridheizsystem — ausgezeichnet in den Kategorien Bedienkomfort, Funktionalität, Qualität und Ökologie, keinen unabhängigen Effizienz- oder Leistungstest. Eine Einordnung der tatsächlichen Testlage folgt im nächsten Abschnitt.
Was sagen unabhängige Tests zu Solvis-Wärmepumpen?
Für die aktuellen Solvis-Wärmepumpen liegen keine unabhängigen Effizienz- oder Leistungstests vor. Solvis ist zwar im Distributoren-Verzeichnis der EHPA-Gütesiegeldatenbank gelistet, doch es liegt kein Nachweis eines dort mit Prüfsiegel geführten zertifizierten Modells vor; ebenso wenig war das Unternehmen Teilnehmer am Fraunhofer-ISE-Feldtest von Wärmepumpen im Bestand, an dem unter anderem Bosch, Viessmann, Vaillant und Stiebel Eltron beteiligt waren. Auch im Stiftung-Warentest-Wärmepumpentest von Oktober 2025, der fünf Luft-Wasser-Wärmepumpen von Stiebel Eltron, Mitsubishi Electric, Alpha-Innotec, Viessmann und Vaillant prüfte, war kein Solvis-Modell vertreten. Die einzige in der Recherche gefundene unabhängige Auszeichnung, die Solvis für sein Hybridheizsystem vorweisen kann — der PLUS X AWARD 2021/2022 in den Kategorien Bedienkomfort, Funktionalität, Qualität und Ökologie — bewertet Nutzungsqualität und Ausstattung, nicht die Heizleistung oder Effizienz im Praxisbetrieb. Historisch hatte ein anderes Solvis-Produkt, das solarthermische Kombisystem SolvisMax (kein Wärmepumpenmodell), in den Jahren 2003, 2009 und 2010 Auszeichnungen der Stiftung Warentest und von ÖKO-TEST erhalten — diese Testergebnisse betreffen eine andere Produktkategorie und lassen sich nicht auf die heutige Wärmepumpen-Baureihe übertragen.
Wie schneidet Solvis im Vergleich zu Viessmann, Vaillant und Stiebel Eltron ab?
Solvis zählt mit einem Marktanteil außerhalb der Top-5-Hersteller — die zusammen rund 70 Prozent des deutschen Wärmepumpenmarkts halten — zu den kleineren Nischenanbietern. Viessmann, Vaillant und Stiebel Eltron gelten dagegen als etablierte Marktführer, die regelmäßig in unabhängigen Tests wie dem Stiftung-Warentest-Vergleich 10/2025 vertreten sind. Preislich liegt ein Solvis-Komplettsystem inklusive Installation (25.000 bis über 45.000 Euro) über den 19.038 bis 20.354 Euro der drei genannten Testkandidaten, die als reines Testgerät ohne Installationskosten gelten; auf reiner Geräteebene bewegt sich Solvis (12.000 bis 25.000 Euro) in einer vergleichbaren Preisspanne. Technisch erreicht die SolvisLea Pro mit 75 °C eine höhere maximale Vorlauftemperatur als viele Standard-Luft-Wasser-Wärmepumpen der Marktführer für Neubauten. Das macht sie für Bestandsgebäude mit Heizkörpern interessant. Mangels eigener Testteilnahme lässt sich dieser Vorteil jedoch nicht unabhängig mit den Vorlauftemperatur-Werten der Marktführer-Modelle vergleichen. Wie eingangs beschrieben, stammt die Wärmepumpen-Kerneinheit nach Fachbetrieb-Angaben ohnehin von Stiebel Eltron selbst — ein Käufer zahlt beim Solvis-Komplettsystem demnach einen Aufpreis vor allem für Schichtspeicher, Regelungstechnik und Systemintegration, nicht zwingend für eine grundlegend andere Wärmepumpentechnik.
Marktstellung von Solvis gegenüber den drei Stiftung-Warentest-Testkandidaten 10/2025.
Kriterium | Solvis | Viessmann / Vaillant / Stiebel Eltron |
Marktanteil | außerhalb Top 5 (Nischenanbieter) | Teil der Top-5-Anbieter (~70 % gemeinsamer Marktanteil) |
Stiftung-Warentest-Teilnahme 10/2025 | nein | ja (alle drei getestet) |
Preis Komplettsystem/Gerät | 25.000–45.000+ € / 12.000–25.000 € | 19.038–20.354 € (Testgerät, ohne Installation) |
EHPA-Gütesiegel gelistet | als Distributor gelistet, kein Prüfsiegel-Modell nachgewiesen | marktüblich vertreten |
Wie sind die Praxis-Erfahrungen mit Solvis-Wärmepumpen?
Die Praxis-Erfahrungen mit Solvis-Wärmepumpen sind uneinheitlich dokumentiert: Auf Bewertungsplattformen wie Google liegt Solvis zwischen 3,5 und 4,0 von 5 Sternen.
Detaillierte Forenberichte schildern dagegen konkrete Probleme im Einzelfall. Ein Nutzer berichtet von Rostbildung an einer SolvisPia-Einheit innerhalb von weniger als 12 Monaten. Ein anderer dokumentierter Fall beschreibt Fehlfunktionen unterhalb von 6 °C Außentemperatur, die zu drei aufeinanderfolgenden Wärmepumpen-Austauschen führten. Hinzu kommen "Kommunikationsverlust"-Fehlermeldungen, zurückgeführt auf einen defekten Alsonic-Sensor. Installationsseitig gelten die Sensorkabel-Querschnitte als fehleranfällig, wenn sie nicht exakt nach Herstellervorgabe verlegt werden.
Diese uneinheitliche Erfahrungslage — hohe Aggregat-Bewertungen einerseits, dokumentierte Einzelfall-Probleme andererseits — ist typisch für einen Nischenanbieter ohne breite unabhängige Testabdeckung: Es fehlt eine große, standardisierte Stichprobe, wie sie ein Stiftung-Warentest-Test liefern würde.
Welche Nachteile und typischen Probleme gibt es bei Solvis-Wärmepumpen?
Die wichtigsten Nachteile der Solvis Wärmepumpe sind die fehlende unabhängige Zertifizierung, die an eine SolvisPortal-Registrierung geknüpfte Garantie, vereinzelte technische Mängel aus Forenberichten und ein Premium-Preisniveau ohne Testsieger-Nachweis.
Problem 1: Fehlende unabhängige Zertifizierung
Symptom: Solvis ist zwar im EHPA-Distributoren-Verzeichnis gelistet, jedoch ohne Nachweis eines dort geprüften Gütesiegel-Modells, und war auch im Stiftung-Warentest-Test 10/2025 nicht vertreten. Folge: Käufer können Effizienz- und Leistungsangaben nicht mit einer unabhängigen Prüfquelle abgleichen, sondern müssen sich auf Herstellerangaben verlassen. Prävention: Vor dem Kauf ein Datenblatt mit COP/SCOP-Werten nach DIN EN 14511 bzw. DIN EN 14825 vom Fachbetrieb anfordern und die Angaben mit Vergleichsgeräten der Testsieger-Liste abgleichen.
Problem 2: An Registrierung geknüpfte Garantie
Symptom: Die 5-jährige Funktionsgarantie gilt nur nach Registrierung im SolvisPortal. Folge: Ohne diesen zusätzlichen Schritt reduziert sich der Garantieanspruch auf die gesetzlichen 2 Jahre. Prävention: Die Registrierung im SolvisPortal direkt bei Inbetriebnahme durch den Fachbetrieb durchführen lassen und schriftlich bestätigen lassen.
Problem 3: Vereinzelte technische Mängel im Praxisbetrieb
Symptom: Forenberichte dokumentieren Rostbildung, Fehlfunktionen bei niedrigen Außentemperaturen und sensorbedingte Kommunikationsausfälle. Folge: Im dokumentierten Einzelfall führte dies zu mehrfachem Geräteaustausch. Prävention: Bei der Abnahme auf korrekte Sensorkabel-Verlegung nach Herstellervorgabe bestehen und den Betrieb in der ersten Heizperiode bei Kälteperioden gezielt beobachten.
Problem 4: Premium-Preisniveau ohne Testsieger-Nachweis
Symptom: Ein Solvis-Komplettsystem liegt im Premium-Preissegment ohne Testsieger-Nachweis (Preisvergleich im Abschnitt „Was kostet eine Solvis Wärmepumpe 2026?"). Folge: Käufer zahlen einen Aufpreis, ohne dass ein unabhängiger Effizienzvorteil belegt ist. Prävention: Vor der Kaufentscheidung ein Vergleichsangebot eines Testsieger-Modells einholen und die Mehrkosten gegen den Systemvorteil (Schichtspeicher, Regelungstechnik aus einer Hand) abwägen.
Wie entwickelt sich der Markt für Wärmepumpen wie die von Solvis bis 2027?
Für Solvis als Nischenanbieter bedeutet das starke Marktwachstum vor allem verschärften Wettbewerbsdruck: Der deutsche Wärmepumpenmarkt ist 2025 auf 299.000 verkaufte Geräte gewachsen, ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und erreichte im ersten Quartal 2026 mit 48,7 Prozent Marktanteil erstmals die Position des meistverkauften Heizsystems in Deutschland. Insgesamt sind in Deutschland inzwischen über 2 Millionen Wärmepumpen installiert — die 2-Millionen-Marke wurde bereits im Frühjahr 2026 überschritten —, ein Großteil davon von Herstellern, die im Bundesverband Wärmepumpe (BWP) organisiert sind. Die fünf größten Hersteller vereinen laut Marktschätzung von kipode.de bereits rund 70 Prozent Marktanteil, während gleichzeitig die KfW-Förderung ab dem ersten Quartal 2027 nach Produktionsstandort differenziert wird — die Grundförderung sinkt dann für alle Wärmepumpen von 30 auf 15 Prozent, EU-gefertigte Geräte erhalten zum Ausgleich einen zusätzlichen Wertschöpfungsbonus von 15 Prozent.
Häufige Fragen zu Solvis-Wärmepumpen
Ist die Solvis Wärmepumpe von Stiebel Eltron?
Nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Fachbetriebe und Vergleichsportale — etwa anhand identischer Ersatzteilnummern wie Art.-Nr. 296652 für die Baugruppe "WPL 20/26 Solvis" — stammt die Wärmepumpen-Kerneinheit hinter dem Solvis-System von Stiebel Eltron. Eine offizielle Bestätigung dieser Zulieferbeziehung durch Solvis oder Stiebel Eltron liegt jedoch nicht vor.
Wie viel kostet eine SolvisLea Pro?
Ein separat ausgewiesener Modellpreis für die SolvisLea Pro liegt in den ausgewerteten Quellen nicht vor; die allgemeine Geräte-Preisspanne für das Solvis-Portfolio liegt bei 12.000 bis 25.000 Euro, ein Komplettsystem bei 25.000 bis über 45.000 Euro.
Gibt es eine Solvis Wärmepumpe mit Kühlfunktion?
Laut Vergleichsportal renovieren.de bietet die SolvisMia eine aktive Kühlfunktion über denselben Kältekreislauf; eine eigene Solvis-Produktseite bestätigt dies nicht direkt. SolvisLea Pro und SolvisPia verfügen laut Vergleichsportal gruenes.haus über keine Kühlfunktion.
Wie laut ist eine Solvis Wärmepumpe im Nachtbetrieb?
Für die SolvisMia 14 kW nennt das Vergleichsportal renovieren.de im Nachtbetrieb einen maximalen Schallleistungspegel von 53 dB(A) gegenüber 64 dB(A) im Normalbetrieb. Die SolvisLea Pro erreicht laut Vergleichsportal gruenes.haus maximal 46 dB(A) im regulären Betrieb.
Bekommt man für eine Solvis Wärmepumpe noch den Effizienzbonus für natürliche Kältemittel?
Nein, der 5-Prozent-Effizienzbonus für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel wie R290 ist seit der KfW-Reform vom 21.07.2026 entfallen, auch wenn die Solvis-Webseite zum Zeitpunkt dieser Recherche noch damit wirbt.
Ist Solvis in der EHPA-Gütesiegeldatenbank gelistet?
Ja, "SOLVIS GmbH" erscheint im Distributoren-Dropdown der EHPA-Gütesiegeldatenbank (Stand 25.07.2026). Ein Nachweis dafür, dass dort auch ein konkretes Solvis-Modell mit geprüftem Prüfsiegel geführt wird, liegt jedoch nicht vor.
Wie viele Mitarbeiter hat Solvis?
Die Angaben schwanken je nach Quelle zwischen rund 250 und rund 450 Mitarbeitenden (Stand 2025/26); am häufigsten wird eine Zahl von rund 400 Mitarbeitenden genannt (Karriereportal, Ausstellerprofil jobmessen.de).
Für wen lohnt sich eine Solvis Wärmepumpe?
Eine Solvis Wärmepumpe lohnt sich vor allem für Bestandsgebäude-Eigentümer mit hohem Vorlauftemperaturbedarf und für Käufer, die eine Systemkomplettlösung aus einer Hand suchen — weniger für preissensible Käufer oder Käufer, die eine Kaufentscheidung primär auf unabhängige Tests stützen wollen.
Profil 1: Bestandsgebäude mit Heizkörpern und hohem Vorlauftemperaturbedarf
Für Eigentümer eines Bestandsgebäudes wie im Referenz-Szenario (140 m², Baujahr 1995, bestehende Heizkörper mit Vorlauftemperaturen bis 65 °C), die ohne größeren Heizkörpertausch nachrüsten wollen, ist die SolvisLea Pro mit ihren 75 °C Vorlauftemperatur eine technisch passende Option — vorausgesetzt, das höhere Preisniveau gegenüber Testsieger-Modellen wird akzeptiert.
Profil 2: Käufer, die eine Systemkomplettlösung aus einer Hand suchen
Wer Wärmepumpe, Schichtspeicher und Regelungstechnik als integriertes Solvis-Hybridheizsystem statt als Einzelkomponenten unterschiedlicher Hersteller kaufen möchte, findet bei Solvis eine durchgängige Systemlösung — bezahlt dafür aber typischerweise 5.000 bis über 20.000 Euro mehr als für ein vergleichbares Testsieger-Einzelgerät.
Profil 3: Preissensible Käufer ohne Fördermaximum
Für Käufer, deren Budget nahe an den 25.000 bis 45.000 Euro eines Solvis-Komplettsystems liegt und die auf die volle KfW-Förderung von bis zu 22.400 Euro angewiesen sind, lohnt sich vor der Solvis-Entscheidung ein Vergleichsangebot eines Stiftung-Warentest-Testsiegers (19.038 bis 20.354 Euro als reines Testgerät, zzgl. Installationskosten) — hier ist die Förderquote auf die geringeren Systemkosten wirksamer.
Profil 4: Käufer mit hohem Vertrauen in unabhängige Tests
Wer eine Kaufentscheidung primär auf Basis unabhängiger Effizienztests wie Stiftung Warentest oder EHPA-Gütesiegel treffen möchte, findet bei Solvis aktuell keine entsprechende Datenbasis; ein getestetes Marktführer-Modell bietet hier die belastbarere Entscheidungsgrundlage.
Entscheidungsmatrix: Eignung der Solvis Wärmepumpe nach Käuferprofil.
Profil | Eignung Solvis | Empfehlung |
Bestandsgebäude mit Heizkörpern (hohe Vorlauftemperatur) | gut geeignet | SolvisLea Pro (75 °C) prüfen |
Systemkomplettlösung aus einer Hand gewünscht | gut geeignet | Solvis-Hybridheizsystem in Betracht ziehen |
Budget nahe an KfW-Förderdeckel (28.000 €) | weniger geeignet | Testsieger-Modell (19.038–20.354 €) vergleichen |
Kaufentscheidung primär nach unabhängigem Test | nicht geeignet | getestetes Marktführer-Modell wählen |