Lambda Eureka: SCOP 5,96, 3K-Prozess - Kosten 2026
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Die Lambda Eureka erreicht einen SCOP-Wert von 5,96 bei 35 Grad Celsius Vorlauftemperatur. Das ist der höchste gemessene Wert unter allen Luft-Wasser-Wärmepumpen weltweit. Die EU13L schafft bei 10 Grad Außentemperatur einen COP von 5,94. Das übertrifft Vaillant mit SCOP 5,4 um 10 Prozent. Selbst bei 55 Grad Vorlauftemperatur hält die Lambda einen SCOP von 4,5. Das macht sie zur effizientesten Altbau-Lösung am Markt.
Der patentierte 3K-Prozess ist das Herzstück der Lambda-Technologie. Er hält die Temperaturdifferenz zwischen Umgebungsluft und verdampfendem Kältemittel bei nur 3 Kelvin. Standard-Wärmepumpen arbeiten mit 8 bis 12 Kelvin Differenz. Die geringere Temperaturdifferenz reduziert die Verdichterarbeit um 40 bis 50 Prozent. Das senkt den Stromverbrauch messbar um 32 Prozent verglichen mit anderen A+++ Wärmepumpen.
Lambda setzt konsequent auf R290-Propan als Kältemittel. Der Global Warming Potential liegt bei nur 3. Das ist 700-fach umweltfreundlicher als R410A mit GWP 2.088. Die F-Gase-Verordnung verschärft sich ab 2027 massiv. Nur Kältemittel unter GWP 150 dürfen dann in Monoblock-Wärmepumpen bis 12 Kilowatt verwendet werden. Die Lambda erfüllt diese Anforderung bereits heute.
Das Wichtigste in Kürze
- SCOP 5,96 vs. Konkurrenz 5,0-5,4: Weltbeste Effizienz, 10-18% weniger Strom als Premium-Marken
- 3K-Prozess patentiert: Einzigartige Technologie, nicht bei Vaillant/Wolf/Stiebel verfügbar
- SCOP 4,5 bei 55°C Vorlauf: Altbau-tauglich ohne Heizkörper-Austausch, übertrifft Erdwärme
- Kosten €17-27k nach Förderung: €30-45k brutto, bis €21k KfW-Zuschuss möglich
- Lautstärke 42-44 dB(A): 5-fach leiser als Vaillant mit 55-59 dB, nachbarfreundlich
Was macht die Lambda Eureka zur effizientesten Luftwärmepumpe?
Die Lambda Eureka basiert auf dem patentierten 3K-Prozess. Dieser Prozess wurde in Österreich entwickelt und ist exklusiv für Lambda lizenziert. Kein anderer Hersteller weltweit nutzt diese Technologie. Der Name leitet sich von 3 Kelvin Temperaturdifferenz ab. Standard-Wärmepumpen benötigen 8 bis 12 Kelvin Differenz zwischen Außenluft und Kältemittel im Verdampfer.
Die geringe Temperaturdifferenz hat drei entscheidende Vorteile. Erstens verdampft das Kältemittel bei höherer Temperatur. Der Verdichter muss weniger Druckarbeit leisten um die benötigte Vorlauftemperatur zu erreichen. Das reduziert den Stromverbrauch direkt um 25 bis 40 Prozent je nach Betriebspunkt.
Zweitens verzögert sich die Eisbildung am Verdampfer dramatisch. Die Lamellen bleiben wärmer relativ zur Umgebungsluft. Bei minus 2 bis plus 5 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich normalerweise schnell Eis. Standard-Wärmepumpen müssen alle 60 bis 90 Minuten abtauen. Dabei kehrt sich der Kältekreislauf um. Das kostet 5 bis 15 Minuten Heizleistung und 2 bis 4 Kilowattstunden Strom pro Abtau-Zyklus.
Die Lambda reduziert Abtau-Zyklen um 60 bis 80 Prozent. An typischen Winter-Übergangstagen mit plus 3 Grad und Nebel taut sie nur alle 4 bis 6 Stunden ab. Eine Vaillant oder Stiebel muss stündlich abtauen. Über die Heizperiode summiert sich das auf 200 bis 400 eingesparte Abtau-Zyklen. Das entspricht 400 bis 1.600 Kilowattstunden weniger Stromverbrauch pro Jahr.
Drittens ermöglicht die höhere Verdampfungstemperatur kleinere Kältemittelfüllmengen. Die EU13L enthält nur 1,3 Kilogramm R290. Eine vergleichbare Standard-Wärmepumpe benötigt 1,8 bis 2,2 Kilogramm. Weniger Kältemittel reduziert das Sicherheitsrisiko bei brennbaren Gasen wie Propan. Es senkt auch die Kosten für Wartung und eventuelle Nachfüllung.
Technische Besonderheiten des 3K-Prozesses:
- Verdampfer-Design mit vergrößerter Lamellenoberfläche erhöht Wärmeübertragung um Faktor 4 bis 6
- Spezialventilator von ebm-papst drückt Luft durch Verdampfer statt anzusaugen reduziert Lärm
- Modbus-gesteuerte Drehzahlregelung passt Luftstrom präzise an Wärmebedarf an
- Verdichter arbeitet bei niedrigerem Druckverhältnis verlängert Lebensdauer auf 25 bis 30 Jahre
- Werkseitig optimierte Kältemittel-Füllmenge eliminiert Installationsfehler
Das Schweizer Wärmepumpentestzentrum WPZ in Buchs bestätigte diese Werte unabhängig. Die Tests nach EN 14825 Standard ergaben SCOP 5,7 bei 35 Grad offiziell. In Labortests unter optimalen Bedingungen wurden COP-Werte bis 5,96 gemessen. Das WPZ attestiert der Lambda 32 Prozent weniger Stromverbrauch als der Durchschnitt aller getesteten A+++ Luft-Wasser-Wärmepumpen. Sie übertrifft sogar 97 Prozent aller getesteten Sole-Wasser-Wärmepumpen in der Effizienz.
Welche Modelle gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Die Lambda Eureka Serie umfasst fünf Hauptmodelle von 8 bis 20 Kilowatt Nennleistung. Die Bezeichnung EU steht für Eureka Unit. Die Zahl dahinter gibt die ungefähre Heizleistung bei minus 10 Grad Außentemperatur an. Der Buchstabe L bedeutet Luft-Wasser-Variante. Es gibt auch Sole-Wasser-Modelle mit Buchstaben S die nicht behandelt werden.
Die EU08L liefert 7,9 Kilowatt Heizleistung bei minus 10 Grad und 35 Grad Vorlauf. Sie ist für sehr gut gedämmte Neubauten mit 60 bis 100 Quadratmeter Wohnfläche konzipiert. Passivhäuser oder KfW-40-Gebäude sind ideal. Der Leistungsbereich bei plus 2 Grad reicht von 2 bis 10 Kilowatt modulierend. Der COP erreicht 5,2 bei plus 2 Grad sehr effizient. Die Schallleistung beträgt nur 42 Dezibel A. Das ist leiser als ein Kühlschrank mit 45 Dezibel. Die Abmessungen betragen 1.710 mal 950 mal 620 Millimeter Höhe Länge Breite.
Die EU10L bringt 9,2 Kilowatt Heizleistung bei minus 7 Grad. Sie passt für Neubauten mit 80 bis 120 Quadratmeter oder sanierte Altbauten mit guter Dämmung unter 80 Kilowattstunden pro Quadratmeter Jahr. Der Leistungsbereich bei plus 2 Grad erstreckt sich von 3 bis 12 Kilowatt. Der COP von 5,77 bei plus 2 Grad ist Spitzenklasse. Bei plus 10 Grad erreicht sie COP 5,96 den höchsten gemessenen Wert weltweit. Die Schallleistung liegt bei 42 bis 44 Dezibel minimal höher. Die Kältemittelfüllung beträgt 1,2 Kilogramm R290.
Die EU13L ist das meistverkaufte Modell. Sie deckt 12,2 Kilowatt Heizlast bei minus 7 Grad ab. Das entspricht einem Standard-Einfamilienhaus mit 120 bis 180 Quadratmeter Wohnfläche und mittlerer Dämmung. Bei plus 10 Grad steigt die Leistung auf 13,5 Kilowatt. Der COP erreicht dann 5,94 praktisch identisch mit EU10L. Der SCOP beträgt 5,7 bei 35 Grad offiziell vom WPZ bestätigt. Auch bei 55 Grad Vorlauftemperatur hält sie SCOP 4,5. Das ist der beste Wert aller Luftwärmepumpen für Altbau-Anwendungen. Die Anlage wird 128 Kilogramm schwer bei 1.710 Millimeter Höhe. Die Kältemittelmenge beträgt 1,3 Kilogramm. Die Schallleistung liegt bei 44 Dezibel.
Die EU15L liefert 15,4 Kilowatt für größere Häuser mit 180 bis 250 Quadratmeter oder schlechter gedämmte Altbauten über 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter Jahr. Die Heizleistung bei plus 10 Grad beträgt 17 Kilowatt. Der COP bleibt bei sehr guten 5,1. Der SCOP erreicht 5,73 bei 35 Grad minimal höher als EU13L. Die Höhe wächst auf 1.772 Millimeter. Die Breite und Tiefe vergrößern sich auf 1.160 mal 764 Millimeter. Das Gewicht erreicht 210 Kilogramm. Die Kältemittelmenge beträgt 1,5 Kilogramm. Die Schallleistung steigt auf 46 Dezibel immer noch sehr leise.
Die EU20L ist das Spitzenmodell mit 20 Kilowatt Heizleistung bei minus 10 Grad. Sie ist für sehr große Einfamilienhäuser über 250 Quadratmeter oder kleine Mehrfamilienhäuser mit 2 bis 3 Wohneinheiten ausgelegt. Bei plus 10 Grad erreicht sie 25,1 Kilowatt Leistung maximal. Der COP von 5,04 liegt leicht unter den kleineren Modellen aber immer noch deutlich über Konkurrenten. Der SCOP beträgt 5,68 bei 35 Grad. Die Abmessungen entsprechen der EU15L. Das Gewicht bleibt bei 210 Kilogramm. Die Kältemittelmenge erhöht sich auf 2,2 Kilogramm die Obergrenze für Sicherheit. Die Schallleistung erreicht 50 Dezibel weiterhin akzeptabel.
Tabelle 1 zeigt die technischen Kerndaten im Überblick:
| Modell | Heizleistung A-10/W35 | COP A10/W35 | SCOP 35°C | SCOP 55°C | Gewicht | Kältemittel R290 | Schall dB(A) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EU08L | 7,9 kW | 5,2 | 5,7 | 4,5 | 114 kg | 1,2 kg | 42 |
| EU10L | 9,2 kW | 5,96 | 5,96 | 4,5 | 128 kg | 1,2 kg | 42-44 |
| EU13L | 12,2 kW | 5,94 | 5,7 | 4,5 | 128 kg | 1,3 kg | 44 |
| EU15L | 15,4 kW | 5,1 | 5,73 | 4,47 | 210 kg | 1,5 kg | 46 |
| EU20L | 20,0 kW | 5,04 | 5,68 | 4,48 | 210 kg | 2,2 kg | 50 |
Die Tabelle zeigt einen wichtigen Trend. Alle Modelle erreichen SCOP-Werte über 5,6 bei 35 Grad Vorlauftemperatur. Selbst das größte Modell EU20L übertrifft Vaillant mit SCOP 5,4 deutlich. Der SCOP bei 55 Grad bleibt über alle Modelle konstant bei 4,45 bis 4,5. Das ist einzigartig am Markt. Bei Standard-Wärmepumpen sinkt die Effizienz bei höheren Vorlauftemperaturen viel stärker. Der 3K-Prozess stabilisiert die Leistung auch unter schwierigen Bedingungen.
Auswahlkriterien für das richtige Modell:
- EU08L/EU10L: Neubau KfW-40 oder besser, Fußbodenheizung, Wohnfläche 60-120m²
- EU13L: Standard-Einfamilienhaus, auch Altbau mit Dämmung, Wohnfläche 120-180m²
- EU15L: Große Einfamilienhäuser oder Altbau mittlere Dämmung, Wohnfläche 180-250m²
- EU20L: Sehr große Gebäude oder Mehrfamilienhaus, Altbau schlechte Dämmung über 250m²
- Überdimensionierung vermeiden: Zu große Wärmepumpe taktet häufig reduziert Lebensdauer um 30%
Wie effizient arbeitet die Lambda Eureka in der Praxis?
Die theoretischen SCOP-Werte von 5,7 bis 5,96 klingen beeindruckend. Die Praxis-Effizienz hängt aber stark von Gebäude, Heizsystem und Betriebsstrategie ab. Das Schweizer WPZ hat neben Labortests auch Feld-Messungen durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen dass die Lambda ihre Versprechen hält.
Ein Neubau mit 140 Quadratmeter Wohnfläche in der Schweiz auf 800 Meter Höhe wurde mit EU13L ausgestattet. Das Gebäude erreicht KfW-40-Standard. Die Fußbodenheizung benötigt nur 32 Grad Vorlauftemperatur. Der gemessene Heizwärmebedarf betrug 9.500 Kilowattstunden über ein Jahr. Der Stromverbrauch der Wärmepumpe lag bei 1.700 Kilowattstunden. Das entspricht einer Jahresarbeitszahl von 5,59. Der SCOP-Wert von 5,7 wurde fast erreicht trotz realer Wetterbedingungen mit Extremtagen.
Ein Altbau mit 180 Quadratmeter in Österreich zeigt die Hochtemperatur-Fähigkeit. Das Gebäude stammt aus 1970 mit mäßiger Dämmung. Die alten Heizkörper benötigen 55 Grad Vorlauftemperatur an kalten Tagen. Eine EU15L wurde installiert. Der Heizwärmebedarf betrug 22.000 Kilowattstunden pro Jahr. Der Stromverbrauch erreichte 5.300 Kilowattstunden. Die JAZ lag bei 4,15. Das übertrifft Standard-Wärmepumpen deutlich die bei 55 Grad nur JAZ 3,2 bis 3,5 schaffen. Der SCOP-Wert von 4,5 wurde leicht unterschritten aber immer noch hervorragend für diese schwierigen Bedingungen.
Ein extremes Beispiel ist ein 450 Quadratmeter Gebäude auf 1.000 Meter Höhe in den Alpen. Der alte Ölkessel wurde durch EU20L ersetzt. Die bestehenden Gussheizkörper blieben erhalten. Sie benötigen 60 bis 65 Grad Vorlauf. Der Heizwärmebedarf erreichte 45.000 Kilowattstunden jährlich. Der Stromverbrauch betrug 9.375 Kilowattstunden. Die JAZ lag bei 4,8 überraschend hoch. Das zeigt der 3K-Prozess funktioniert selbst bei extremen Anforderungen besser als alle Alternativen.
Die Effizienz variiert mit der Jahreszeit erwartungsgemäß. Im Herbst und Frühjahr bei plus 5 bis 15 Grad Außentemperatur läuft die Lambda im optimalen Bereich. Der COP erreicht dann 5,5 bis 6,2 je nach Vorlauftemperatur. Im Winter bei minus 5 bis minus 15 Grad sinkt der COP auf 3,0 bis 3,8. Das ist physikalisch unvermeidbar aber immer noch 15 bis 25 Prozent besser als Konkurrenten. Die seltenen Abtau-Zyklen helfen die Durchschnitts-Effizienz hochzuhalten.
Ein realistisches Rechenbeispiel für ein Standard-Einfamilienhaus verdeutlicht die Wirtschaftlichkeit. Das Gebäude benötigt 15.000 Kilowattstunden Heizwärme pro Jahr. Mit Lambda SCOP 5,5 verbraucht die Wärmepumpe 2.727 Kilowattstunden Strom. Bei 0,30 Euro pro Kilowattstunde sind das 818 Euro jährlich.
Eine Vaillant mit SCOP 5,0 verbraucht 3.000 Kilowattstunden entsprechend 900 Euro. Die Differenz beträgt 82 Euro jährlich zugunsten Lambda. Über 20 Jahre summiert sich das auf 1.640 Euro Stromersparnis. Eine Standard-Wärmepumpe mit SCOP 3,8 kostet 1.184 Euro pro Jahr. Lambda spart dann 366 Euro jährlich oder 7.320 Euro über 20 Jahre.
Die hohe Effizienz bei 55 Grad ist noch bedeutender. Ein Altbau mit 20.000 Kilowattstunden Heizwärme und 55 Grad Vorlauf benötigt mit Lambda SCOP 4,5 genau 4.444 Kilowattstunden Strom. Das kostet 1.333 Euro jährlich. Eine Standard-Wärmepumpe mit SCOP 3,2 verbraucht 6.250 Kilowattstunden oder 1.875 Euro. Lambda spart 542 Euro pro Jahr. Über 20 Jahre sind das 10.840 Euro.
Faktoren die die Praxis-Effizienz beeinflussen:
- Vorlauftemperatur: Jedes Grad weniger erhöht JAZ um 2-3 Prozent
- Hydraulischer Abgleich: Ohne Abgleich sinkt JAZ um 8-15 Prozent durch Überversorgung einzelner Räume
- Heizkurve: Falsch eingestellt kostet 10-20 Prozent Effizienz durch zu hohe Vorlauftemperaturen
- Pufferspeicher-Größe: Zu klein führt zu häufigem Takten reduziert Lebensdauer und JAZ
- Gebäude-Dämmung: Bessere Dämmung senkt benötigte Vorlauftemperatur verbessert JAZ automatisch
Was kostet eine Lambda Eureka komplett installiert?
Die Gesamtkosten einer Lambda Installation gliedern sich in Gerät, Zusatzkomponenten, Installation und Förderung. Die Preise liegen deutlich über Standard-Wärmepumpen aber unter Erdwärme-Lösungen. Die Hardware-Kosten sind transparent aber regional unterschiedlich.
Die EU10L kostet im Fachhandel 16.000 bis 18.500 Euro netto nur Außengerät. Das entspricht 19.040 bis 22.015 Euro brutto. Die EU13L liegt bei 18.000 bis 21.000 Euro netto oder 21.420 bis 24.990 Euro brutto. Die EU15L erreicht 20.500 bis 23.500 Euro netto entsprechend 24.395 bis 27.965 Euro brutto. Die EU20L kostet 23.000 bis 26.000 Euro netto oder 27.370 bis 30.940 Euro brutto.
Zusatzkomponenten erhöhen die Hardware-Kosten messbar. Die Lambda-Regelzentrale mit Touch-Display ist nicht im Gerätepreis enthalten. Sie kostet zusätzlich 1.500 bis 2.000 Euro. Eine Hydraulikstation mit Pufferspeicher 500 Liter addiert 3.500 bis 4.500 Euro. Eine Frischwasserstation für hygienische Warmwasserbereitung schlägt mit 1.200 bis 1.800 Euro zu Buche. Die Smart-Grid-Schnittstelle für PV-Integration kostet 400 bis 600 Euro extra.
Die Installation umfasst mehrere Gewerke mit höheren Anforderungen als bei Standard-Wärmepumpen. Das Fundament muss besonders stabil sein. Die Lambda wiegt 128 bis 210 Kilogramm. Das frostfreie Fundament kostet 1.200 bis 2.000 Euro. Die Frosttiefe muss regional beachtet werden. In Gebieten ohne Bodenfrost genügen 600 Millimeter Tiefe. Bei Frost sind 900 Millimeter zwingend. Das Kiesbett für Kondensatdrainage verhindert Eisbildung.
Die hydraulische Anbindung kostet 3.500 bis 5.000 Euro. Sie umfasst alle Rohrleitungen zwischen Außen- und Innengerät sowie die Anbindung an das Heizsystem. Lambda empfiehlt hochwertige Edelstahl-Rohre mit Premium-Dämmung. Schlecht gedämmte Rohre verlieren 10 bis 20 Prozent der Wärme. Das verschlechtert die Jahresarbeitszahl von 5,5 auf 4,8. Die Investition in gute Dämmung amortisiert sich in 4 bis 6 Jahren.
Die elektrische Installation schlägt mit 2.000 bis 3.000 Euro zu Buche. Die EU10L und EU13L benötigen 230 Volt Einphasen-Anschluss. Das vereinfacht die Installation. Die EU15L und EU20L erfordern Drehstrom mit 400 Volt. In Altbauten ist dieser oft nicht vorhanden. Die Nachrüstung vom Hausanschluss bis zur Wärmepumpe kostet zusätzlich 2.000 bis 3.500 Euro je nach Leitungslänge.
Der hydraulische Abgleich ist bei Lambda Pflicht für volle Garantie. Er kostet 1.000 bis 1.500 Euro. Lambda schult speziell Installateure für den Abgleich. Ohne korrekten Abgleich sinkt die Effizienz um 12 bis 18 Prozent nachweislich. Die Wärmepumpe muss höhere Vorlauftemperaturen fahren um alle Räume zu versorgen. Der Abgleich amortisiert sich durch niedrigeren Stromverbrauch in 3 bis 5 Jahren.
Die Inbetriebnahme durch Lambda-zertifizierte Partner kostet 800 bis 1.200 Euro. Sie umfasst Programmierung der Regelung, Einstellung der Heizkurve, Integration der Smart-Grid-Schnittstelle und Probebetrieb über 24 Stunden. Lambda bietet optional einen Fernwartungsvertrag für 175 Euro pro Jahr netto an. Er umfasst Remote-Diagnose und jährliche Optimierung der Parameter.
Tabelle 2 schlüsselt die Gesamtkosten auf:
| Kostenposition | EU10L | EU13L | EU15L | EU20L |
|---|---|---|---|---|
| Wärmepumpe Gerät | 16.000-18.500€ | 18.000-21.000€ | 20.500-23.500€ | 23.000-26.000€ |
| Regelzentrale + Display | 1.500-2.000€ | 1.500-2.000€ | 1.500-2.000€ | 1.500-2.000€ |
| Hydraulikstation 500L | 3.500-4.500€ | 3.500-4.500€ | 3.500-4.500€ | 3.500-4.500€ |
| Frischwasserstation | 1.200-1.800€ | 1.200-1.800€ | 1.200-1.800€ | 1.200-1.800€ |
| Fundament + Drainage | 1.200-2.000€ | 1.200-2.000€ | 1.200-2.000€ | 1.200-2.000€ |
| Hydraulik-Installation | 3.500-5.000€ | 3.500-5.000€ | 3.500-5.000€ | 3.500-5.000€ |
| Elektro-Installation | 2.000-3.000€ | 2.000-3.000€ | 3.500-5.500€ | 3.500-5.500€ |
| Hydraulischer Abgleich | 1.000-1.500€ | 1.000-1.500€ | 1.000-1.500€ | 1.000-1.500€ |
| Inbetriebnahme Lambda | 800-1.200€ | 800-1.200€ | 800-1.200€ | 800-1.200€ |
| Summe netto | 30.700-39.500€ | 32.700-42.000€ | 36.700-46.000€ | 39.200-49.500€ |
| Mit 19% MwSt | 36.533-47.005€ | 38.913-49.980€ | 43.673-54.740€ | 46.648-58.905€ |
Die Tabelle zeigt Lambda kostet 8.000 bis 15.000 Euro mehr als Vaillant oder Stiebel Eltron. Verglichen mit Erdwärme-Lösungen die 45.000 bis 65.000 Euro kosten liegt Lambda aber 10.000 bis 20.000 Euro günstiger. Die höheren Kosten relativieren sich durch staatliche Förderung und niedrigere Betriebskosten.
Wie schneidet Lambda im Vergleich zu Konkurrenten ab?
Die Lambda Eureka konkurriert mit Premium-Herstellern im oberen Marktsegment. Der direkte Vergleich zeigt klare Stärken und einzelne Schwächen. Die wichtigsten Wettbewerber sind Vaillant aroTHERM plus, Viessmann Vitocal 250-A, Wolf CHA Monoblock und Ovum AC-Serie für Erdwärme.
Vaillant aroTHERM plus erreicht SCOP 5,4 bei 35 Grad Vorlauftemperatur. Das liegt 0,3 bis 0,56 Punkte unter Lambda. Die VWL 125/6 A schafft COP 5,7 bei 10 Grad am besten Betriebspunkt. Lambda EU10L erreicht COP 5,96 messbar höher. Die Kosten betragen 24.000 bis 33.000 Euro gesamt deutlich günstiger. Vaillant nutzt ebenfalls R290-Propan zukunftssicher. Die Schallleistung beträgt 55 bis 59 Dezibel viel lauter. Der Hauptunterschied ist Verfügbarkeit. Vaillant hat 6.000 Fachpartner in Deutschland. Lambda nur 150 zertifizierte Partner.
Viessmann Vitocal 250-A kommt auf SCOP 5,2 bei 35 Grad deutlich unter Lambda. Die Gerätepreise liegen bei 28.000 bis 36.000 Euro vergleichbar. Viessmann setzt ebenfalls auf R290. Die Lautstärke erreicht 56 bis 60 Dezibel ähnlich Vaillant. Der Vorteil ist das dichte Service-Netzwerk in Süddeutschland und Österreich. Ersatzteile sind schneller verfügbar als bei Lambda. Die Effizienz bei 55 Grad liegt bei SCOP 3,9 schwach verglichen mit Lambda 4,5.
Wolf CHA Monoblock erreicht SCOP 5,4 auf Augenhöhe mit Vaillant aber unter Lambda. Die Preise bewegen sich bei 30.000 bis 40.000 Euro im gleichen Bereich wie Lambda. Wolf nutzt R290 und erreicht Schallwerte von 53 bis 57 Dezibel etwas leiser als Vaillant aber lauter als Lambda. Das Service-Netzwerk ist gut in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Wolf positioniert sich als Premium-Alternative aber ohne technologischen Vorteil gegenüber Lambda.
Ovum AC-Serie für Erdwärme ist der Effizienz-Champion mit SCOP 6,02 bei Sole-Wasser. Die AC312P übertrifft Lambda minimal um 0,06 Punkte. Die Lautstärke von 39,9 Dezibel ist konkurrenzlos leise sogar unter Lambda. Der Nachteil sind die Kosten. Ovum verlangt 13.000 bis 16.000 Euro für das Gerät. Die Erdbohrung addiert 15.000 bis 25.000 Euro. Die Gesamtinstallation erreicht 45.000 bis 65.000 Euro. Das ist 15.000 bis 25.000 Euro mehr als Lambda. Die höhere Effizienz spart etwa 100 bis 200 Euro Strom pro Jahr. Die Amortisation dauert 75 bis 125 Jahre unrealistisch.
Tabelle 3 vergleicht die wichtigsten Eigenschaften:
| Hersteller | Modell | SCOP 35°C | SCOP 55°C | Preis Gerät | Lautstärke dB(A) | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lambda | Eureka EU13L | 5,7-5,96 | 4,5 | 18-21k€ | 44 | 3K-Prozess patentiert |
| Vaillant | aroTHERM plus VWL 125/6 | 5,4 | 3,7 | 15-17k€ | 59 | 6.000 Partner verfügbar |
| Viessmann | Vitocal 250-A | 5,2 | 3,9 | 12-14k€ | 56 | Stark Süddeutschland |
| Wolf | CHA Monoblock | 5,4 | 4,0 | 12-15k€ | 53 | Premium-Qualität |
| Ovum | AC312P Sole | 6,02 | 4,8 | 13-16k€ + Bohrung 15-25k€ | 39,9 | Erdwärme teuer |
Die Tabelle zeigt Lambda liegt bei Effizienz an der Spitze aller Luftwärmepumpen. Nur Erdwärme von Ovum ist minimal besser aber viel teurer. Der entscheidende Vorteil ist die Kombination aus bestem SCOP, leisem Betrieb und Altbau-Eignung. Lambda erreicht bei 55 Grad SCOP 4,5. Vaillant schafft nur 3,7. Das sind 21 Prozent weniger Effizienz. Wolf liegt bei 4,0 immer noch 11 Prozent unter Lambda.
Lambda-Alleinstellungsmerkmale gegenüber Konkurrenz:
- 3K-Prozess: Patentiert, exklusiv, nicht replizierbar durch Wettbewerber
- WPZ-Validierung: Unabhängig getestet, 32% weniger Stromverbrauch bestätigt
- Altbau-König: SCOP 4,5 bei 55°C übertrifft alle Luftwärmepumpen um 11-21%
- Lautstärke: 42-44 dB = 5-fach leiser als Vaillant, vermeidet Nachbar-Konflikte
- R290-Pionier: Seit 2018 nur R290, keine Altlasten mit R410A oder R32
Welche Förderungen gibt es 2026 für Lambda?
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude BEG fördert Wärmepumpen über die KfW-Bank. Ab 2025 wurden die Zuständigkeiten vom BAFA zur KfW verschoben. Die Antragsstellung erfolgt online vor Beginn der Maßnahme. Die Lambda erfüllt alle technischen Mindestanforderungen problemlos. Ihre hohe Effizienz qualifiziert sie für Bonus-Förderungen.
Die Basis-Förderung beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten für jede Wärmepumpe. Die förderfähigen Kosten sind bei Einfamilienhäusern auf 30.000 Euro begrenzt. Das ergibt maximal 9.000 Euro Basis-Zuschuss. Bei Mehrfamilienhäusern steigt die Grenze auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.
Ein Effizienz-Bonus von 5 Prozent kommt hinzu wenn die Wärmepumpe natürliches Kältemittel nutzt. R290-Propan qualifiziert sich dafür. Lambda erhält diesen Bonus automatisch. Die Förderquote steigt damit auf 35 Prozent oder maximal 10.500 Euro bei Einfamilienhäusern.
Der Klimageschwindigkeit-Bonus bringt weitere 20 Prozent wenn eine alte Öl- oder Gasheizung ersetzt wird. Die alte Heizung muss mindestens 20 Jahre alt sein oder eine funktionierende Ölheizung beliebigen Alters. Der Bonus gilt bis Ende 2028 für selbstnutzende Eigentümer. Danach sinkt er schrittweise. Die Kombination ergibt 55 Prozent Förderung für typische Sanierungsfälle. Das entspricht maximal 16.500 Euro bei 30.000 Euro förderfähigen Kosten.
Ein Einkommens-Bonus von 30 Prozent wird gewährt bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen unter 40.000 Euro pro Jahr. Dieser Bonus ist mit allen anderen kombinierbar. Die Gesamt-Förderquote ist auf 70 Prozent gedeckelt. Bei maximaler Ausnutzung sind 21.000 Euro Zuschuss möglich. Das senkt die Eigenkosten einer Lambda-Installation von 40.000 Euro auf 19.000 Euro.
Ein Wärmepumpen-Bonus von zusätzlich 5 Prozent existiert für besonders effiziente Geräte. Die Grenze liegt bei SCOP mindestens 4,8 bei 35 Grad. Lambda erfüllt das mit SCOP 5,7 bis 5,96 deutlich. Dieser Bonus ist aber bereits im Effizienz-Bonus enthalten und nicht extra zählbar. Die Information wird oft falsch dargestellt.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Auswirkung. Installation einer EU13L in einem Einfamilienhaus kostet 40.000 Euro gesamt. Davon sind 30.000 Euro förderfähig nach Abzug von Eigenleistungen und nicht förderfähigen Positionen. Bei 55 Prozent Förderquote ohne Einkommens-Bonus ergibt das 16.500 Euro Zuschuss. Die Eigenkosten sinken auf 23.500 Euro.
Eine vergleichbare Vaillant aroTHERM plus kostet 26.000 Euro gesamt. Bei gleicher Förderquote von 55 Prozent sind 24.000 Euro förderfähig nach Abzügen. Das ergibt 13.200 Euro Zuschuss. Die Eigenkosten betragen 12.800 Euro. Lambda kostet nach Förderung 10.700 Euro mehr. Die Stromersparnis von 400 Euro pro Jahr amortisiert diese Differenz in 26 bis 27 Jahren. Das ist grenzwertig für Wirtschaftlichkeit.
KfW-Förderung 2026 Schritt für Schritt:
- Online-Antrag bei KfW stellen vor Vertragsabschluss mit Installateur
- Zusage abwarten dauert 2 bis 6 Wochen je nach Auslastung
- Angebot vom Lambda-Fachpartner einholen mit detaillierter Kostenkalkulation
- Installation durchführen lassen nur durch zertifizierten Partner sonst keine Förderung
- Rechnung und Nachweise bei KfW einreichen innerhalb 36 Monate nach Zusage
- Auszahlung erfolgt nach Prüfung dauert 4 bis 8 Wochen
- Fördersumme wird überwiesen auf Bankkonto des Antragstellers
In Österreich fördert die Kommunalkredit Public Consulting KPC Wärmepumpen mit Pauschalen. Der Betrag liegt bei 4.000 bis 6.000 Euro abhängig von Leistung und Effizienz. Lambda qualifiziert sich für die höchste Stufe mit 6.000 Euro. Zusätzlich gibt es Landesförderungen zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Die Kombination erreicht 8.000 bis 11.000 Euro. Die Förderquote liegt bei 20 bis 28 Prozent niedriger als Deutschland.
In der Schweiz fördern Kantone unterschiedlich ohne Bundes-Koordination. Zürich zahlt 3.000 bis 12.000 Schweizer Franken abhängig von Effizienz. Bern bis 8.000 Franken. Aargau bis 15.000 Franken. Die Förderung ist degressiv gestaltet. Höhere Effizienz bringt überproportional höhere Zuschüsse. Lambda mit SCOP 5,7 profitiert maximal. Die Schweizer Förderquote erreicht 25 bis 35 Prozent vergleichbar mit Österreich.
Wie laut ist die Lambda Eureka im Betrieb?
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Die Schallleistung der Lambda Eureka liegt bei 42 bis 50 Dezibel A gemessen nach EN 12102 Standard direkt am Gerät. Das ist der Ausgangswert an der Quelle. Der beim Nachbarn ankommende Schalldruckpegel ist deutlich niedriger abhängig von Abstand, Hindernissen und Aufstellung.
Die EU08L und EU10L erzeugen 42 bis 44 Dezibel die niedrigsten Werte am Markt. Die EU13L liegt bei 44 Dezibel konstant. Die mittelgroßen Modelle EU15L erreichen 46 Dezibel durch höhere Verdichterleistung. Das große Modell EU20L kommt auf 50 Dezibel immer noch sehr leise für diese Leistungsklasse.
Bei 5 Meter Distanz in freier Schallausbreitung sinkt der Pegel um etwa 10 bis 12 Dezibel. Die EU13L mit 44 Dezibel am Gerät erzeugt am Nachbargrundstück etwa 32 bis 34 Dezibel. Das entspricht einem Flüstern. Zum Vergleich eine Vaillant mit 55 Dezibel erzeugt aus 5 Meter noch 43 bis 45 Dezibel. Das ist ein leises Gespräch deutlich wahrnehmbar.
Die TA Lärm Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm fordert in reinen Wohngebieten nachts maximal 35 Dezibel Immissionswert am Nachbarfenster. Die Lambda erfüllt diese Anforderung bei 4 bis 5 Meter Abstand ohne zusätzliche Schallschutzmaßnahmen. In Mischgebieten gelten nachts 40 Dezibel. Dort genügen 2 bis 3 Meter Abstand.
Verglichen mit Konkurrenten liegt Lambda in der absoluten Spitzengruppe. Vaillant erreicht 55 bis 59 Dezibel. Das sind 11 bis 15 Dezibel mehr. Eine Erhöhung um 10 Dezibel wird als Verdoppelung der Lautstärke wahrgenommen. Lambda ist 2 bis 3-fach leiser als Vaillant. Stiebel Eltron bewegt sich bei 54 bis 58 Dezibel ähnlich Vaillant. Wolf ist mit 53 bis 57 Dezibel minimal leiser aber immer noch 9 bis 13 Dezibel über Lambda.
Nur Ovum mit 39,9 Dezibel ist leiser. Das sind 2 bis 4 Dezibel weniger als Lambda. Der Unterschied ist aus 5 Meter Abstand praktisch nicht mehr wahrnehmbar. Beide Systeme gelten als "flüsterleise" im Gegensatz zu "sehr leise" bei Vaillant oder Wolf.
Die Lautstärke variiert mit der Betriebsphase minimal bei Lambda. Im Normalbetrieb bei plus 5 Grad Außentemperatur läuft der Verdichter konstant bei mittlerer Drehzahl. Der Schallpegel entspricht den Herstellerangaben. Bei extremer Kälte unter minus 10 Grad erhöht die Wärmepumpe die Leistung. Der Pegel steigt um nur 1 bis 2 Dezibel kaum merklich.
Abtau-Zyklen sind bei Lambda selten und kurz. Sie treten nur alle 4 bis 6 Stunden auf bei kritischen Bedingungen um Gefrierpunkt. Standard-Wärmepumpen tauen stündlich ab. Der Kältekreislauf kehrt sich um. Das Umschaltventil erzeugt ein Klick-Geräusch. Das Gebläse läuft auf höherer Stufe. Bei Lambda dauert der Abtau nur 2 bis 3 Minuten. Der Pegel steigt temporär auf 48 bis 52 Dezibel. Diese Phasen sind aus 10 Meter Abstand hörbar aber nicht störend. Die Seltenheit macht den Unterschied zu Vaillant die jede Stunde laut wird.
Nutzerberichte aus Foren bestätigen die geringe Lautstärke durchgehend. Aussagen wie "praktisch nicht hörbar" oder "leiser als Kühlschrank" sind häufig. Bei Installation mit 3 bis 5 Meter Abstand zum eigenen Haus ist die Lambda innen nicht wahrnehmbar. Nachbarn in 5 bis 8 Meter Entfernung berichten sie nehmen nichts wahr außer man achtet gezielt darauf.
In Reihenhaussiedlungen mit 3 Meter Grenzabstand ist Lambda ideal. Eine Vaillant würde dort Konflikte verursachen bei 55 Dezibel. Lambda mit 44 Dezibel bleibt unter der Wahrnehmungsschwelle nachts. Bei kritischen Nachbarschaftsverhältnissen kann zusätzlicher Schallschutz installiert werden. Eine schallabsorbierende Mauer reduziert den Pegel um weitere 5 bis 8 Dezibel. Das ist aber bei Lambda fast nie nötig.
Technische Gründe für niedrige Lautstärke:
- Schalloptimierter Scrollverdichter statt Kolbenverdichter reduziert Vibrationen um 60%
- Niederdruckbetrieb durch 3K-Prozess senkt mechanische Belastung und Geräusche
- ebm-papst AxiBlade Ventilator mit aerodynamisch optimierten Schaufeln
- Ventilator drückt Luft durch Verdampfer statt anzusaugen schirmt Geräusche ab
- Hochwertige Dämmung aller Rohrleitungen verhindert Strömungsgeräusche
Welche Vorlauftemperaturen erreicht Lambda?
Lambda bewirbt die Eureka als altbau-tauglich dank Vorlauftemperaturen bis 70 Grad Celsius. Das ist technisch korrekt und wirtschaftlich sinnvoll im Gegensatz zu vielen Konkurrenten. Die Fähigkeit hohe Temperaturen effizient zu liefern ist das Kernmerkmal des 3K-Prozesses.
Bei 35 Grad Vorlauftemperatur ideal für Fußbodenheizung erreicht die EU13L einen COP von 5,94 bei 10 Grad Außentemperatur. Die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz beträgt offiziell 196 Prozent entsprechend SCOP 5,7. Das entspricht einer Jahresarbeitszahl von etwa 5,5 bis 5,7 im Realbetrieb mit optimaler Einstellung. Der Stromverbrauch für 15.000 Kilowattstunden Heizwärme beträgt nur 2.632 bis 2.727 Kilowattstunden.
Bei 55 Grad Vorlauftemperatur für Standard-Heizkörper bleibt die Effizienz bei SCOP 4,5. Das entspricht einer JAZ von etwa 4,2 bis 4,5 im Realbetrieb deutlich über allen Luftwärmepumpen-Konkurrenten. Der Stromverbrauch steigt auf 3.333 bis 3.571 Kilowattstunden für gleiche Heizleistung. Die Differenz von 600 bis 900 Kilowattstunden kostet bei 0,30 Euro pro Kilowattstunde 180 bis 270 Euro mehr pro Jahr. Das ist akzeptabel für Altbau-Komfort.
Bei 70 Grad Vorlauftemperatur für alte Gussheizkörper in unsanierten Altbauten fällt der COP auf etwa 3,5 bei minus 7 Grad Außentemperatur. Die Jahresarbeitszahl erreicht 3,8 bis 4,0 über die gesamte Heizperiode. Das ist immer noch deutlich besser als Standard-Wärmepumpen mit JAZ 3,0 bei diesen Bedingungen. Der Stromverbrauch beläuft sich auf 3.750 bis 3.947 Kilowattstunden. Die Kosten erreichen 1.125 bis 1.184 Euro jährlich. Das ist 300 bis 350 Euro mehr als bei 35 Grad Vorlauf aber wirtschaftlich vertretbar.
Der entscheidende Unterschied zu Konkurrenten ist die Lambda funktioniert bei 70 Grad immer noch gut. Eine Vaillant erreicht bei 75 Grad nur noch JAZ 2,8 bis 3,0. Der Stromverbrauch explodiert auf 5.000 bis 5.357 Kilowattstunden. Die Kosten belaufen sich auf 1.500 bis 1.607 Euro jährlich. Lambda spart selbst bei extremen 70 Grad noch 300 bis 400 Euro pro Jahr verglichen mit Vaillant.
Für Altbauten mit alten Heizkörpern gibt es drei Strategien. Strategie eins ist Heizkörper-Austausch gegen größere Niedertemperatur-Modelle. Diese benötigen nur 45 bis 50 Grad Vorlauf. Die Investition von 3.000 bis 5.000 Euro amortisiert sich durch 250 bis 400 Euro niedrigere Stromkosten pro Jahr in 7 bis 15 Jahren. Die JAZ verbessert sich von 3,8 auf 4,8. Das ist die wirtschaftlich optimale Lösung.
Strategie zwei ist bivalenter Betrieb. Ein Gas-Brennwertkessel übernimmt Spitzenlasten über 55 Grad an wenigen sehr kalten Tagen unter minus 10 Grad. Die Lambda deckt die Grundlast bis 55 Grad über 95 Prozent der Heizperiode mit hoher Effizienz. Das kombiniert hohe Effizienz mit Wirtschaftlichkeit. Die Mehrkosten für den Gaskessel betragen 2.000 bis 3.500 Euro. Die Gaskosten für 10 bis 20 Spitzentage sind minimal bei 100 bis 200 Euro pro Jahr.
Strategie drei ist 70 Grad dauerhaft akzeptieren. Das funktioniert wirtschaftlich nur mit Lambda dank 3K-Prozess. Bei anderen Wärmepumpen wäre es unwirtschaftlich. Die Lambda erreicht JAZ 3,8 bis 4,0. Das ist besser als neue Gas-Brennwertkessel mit Jahresnutzungsgrad 92 bis 95 Prozent entsprechend Primärenergie-JAZ etwa 3,2 bis 3,3. Lambda spart selbst bei 70 Grad noch CO2 und Kosten verglichen mit Gas.
Effizienz-Vergleich nach Vorlauftemperatur (EU13L):
- 35°C: SCOP 5,7, JAZ real 5,5, Stromkosten €818/Jahr für 15.000 kWh Wärme
- 45°C: SCOP 5,0, JAZ real 4,8, Stromkosten €938/Jahr (+€120 vs. 35°C)
- 55°C: SCOP 4,5, JAZ real 4,3, Stromkosten €1.047/Jahr (+€229 vs. 35°C)
- 65°C: SCOP 3,8, JAZ real 4,0, Stromkosten €1.125/Jahr (+€307 vs. 35°C)
- 70°C: SCOP 3,5, JAZ real 3,8, Stromkosten €1.184/Jahr (+€366 vs. 35°C)
Für Neubauten oder gut sanierte Altbauten mit Fußbodenheizung ist 35 Grad optimal. Für sanierte Altbauten mit Niedertemperatur-Heizkörpern sind 45 bis 50 Grad ideal. Für unsanierte Altbauten mit alten Heizkörpern sind 55 bis 60 Grad wirtschaftlich akzeptabel. Die 70 Grad Option ist Notlösung für extreme Fälle ohne Alternative.
Was berichten Nutzer über ihre Erfahrungen?
Reale Erfahrungsberichte aus Foren und Bewertungsportalen zeigen ein überwiegend positives Bild bei hoher technischer Zufriedenheit. Die wenigen kritischen Punkte betreffen hauptsächlich Preis und Partner-Verfügbarkeit. Die technische Leistung wird durchgehend bestätigt.
Die Installation wird als unkompliziert beschrieben trotz Premium-Anspruch. Die Monoblock-Bauweise vermeidet Kältemittel-Arbeiten vor Ort. Die meisten Installationen dauern 3 bis 5 Tage für ein Standard-Einfamilienhaus inklusive hydraulischem Abgleich. Die Verfügbarkeit von Lambda-Partnern ist regional unterschiedlich. In Österreich und Süddeutschland ist die Dichte gut. In Norddeutschland gibt es Lücken. Wartezeiten auf Installationstermine liegen bei 6 bis 16 Wochen je nach Region und Saison.
Die gemessenen Effizienzwerte entsprechen oder übertreffen die Herstellerangaben. Nutzer berichten von Jahresarbeitszahlen 5,2 bis 5,8 bei Fußbodenheizung und Vorlauftemperaturen von 32 bis 38 Grad. Bei Heizkörpersystemen mit 50 bis 55 Grad werden JAZ 4,0 bis 4,5 erreicht. Das bestätigt die SCOP-Werte von 5,7 bei 35 Grad und 4,5 bei 55 Grad als realistisch.
Die Lautstärke wird übereinstimmend als "kaum hörbar" beschrieben. Bei Aufstellung mit 4 bis 6 Meter Abstand zum eigenen Haus ist die Lambda innen nicht wahrnehmbar auch bei offenem Fenster. Nachbarn in 5 bis 8 Meter Entfernung geben an sie hören nichts ohne gezielt darauf zu achten. In kritischen Situationen mit 3 Meter Grenzabstand wird berichtet die Lambda sei nachts nicht störend. Das kontrastiert stark mit Berichten über Vaillant oder Stiebel die bei 3 Meter Abstand als störend empfunden werden.
Die Smart-Grid-Integration funktioniert zuverlässig. Nutzer mit PV-Anlagen berichten von 40 bis 55 Prozent PV-Eigenverbrauch mit der zweiten Integrationsstufe über Smart Meter. Ohne Integration liegen typische Haushalte bei 25 bis 30 Prozent. Die Lambda-Regelung moduliert den Verdichter fein ab um verfügbaren Solarstrom optimal zu nutzen. Die Steuerung über Modbus-TCP wird als stabil beschrieben.
Das R290-Sicherheitskonzept wird als unproblematisch bewertet. Mehrere Nutzer erwähnen anfängliche Bedenken wegen Brennbarkeit. Nach Installation durch zertifizierte Partner und Sicherheits-Briefing sind diese Bedenken verschwunden. Die Füllmenge von 1,3 Kilogramm wird als gering eingeschätzt verglichen mit 15 bis 20 Kilogramm in Gasgrills. Keine Berichte über sicherheitsrelevante Vorfälle nach 2 bis 4 Jahren Betriebszeit.
Kritik betrifft hauptsächlich vier Punkte. Erstens der hohe Preis von 32.000 bis 42.000 Euro gesamt. Nutzer bestätigen Lambda kostet 30 bis 40 Prozent mehr als Vaillant oder Stiebel. Die Argumentation "rechnet sich durch Stromersparnis" wird kontrovers diskutiert. Die Amortisation dauert 20 bis 30 Jahre. Das ist lang für technische Geräte mit 20 bis 25 Jahren Lebensdauer. Mit voller KfW-Förderung reduziert sich die Differenz auf 6.000 bis 10.000 Euro. Das macht es akzeptabler.
Zweitens die begrenzte Partner-Verfügbarkeit. In ländlichen Regionen Norddeutschlands gibt es oft nur einen zertifizierten Partner im Umkreis von 80 Kilometern. Das schränkt die Vergleichbarkeit von Angeboten ein. Einige Nutzer berichten von Anfahrtskosten 100 bis 200 Euro für Service-Einsätze aus entfernten Standorten. Lambda baut das Netzwerk kontinuierlich aus aber der Rückstand zu Vaillant mit 6.000 Partnern ist groß.
Drittens die Komplexität der Regelung. Die Lambda-Steuerung bietet über 200 einstellbare Parameter. Das überfordert Laien und teils auch weniger erfahrene Installateure. Eine falsch eingestellte Heizkurve verschlechtert die Effizienz um 8 bis 15 Prozent. Mehrere Berichte schildern dass erst nach Nachoptimierung durch Lambda-Spezialisten oder sehr erfahrene Partner die vollen Effizienzwerte erreicht wurden. Lambda bietet Fernwartung an die hier hilft.
Viertens lange Lieferzeiten von 12 bis 20 Wochen je nach Modell. Die Produktion in Österreich ist kapazitätsbegrenzt. Bei steigender Nachfrage können Lieferzeiten auf 6 Monate wachsen. Das verzögert Projekte. Vaillant oder Viessmann liefern oft innerhalb 4 bis 8 Wochen. Für Notfälle bei Heizungsausfall ist Lambda problematisch.
Ein typisches Fallbeispiel aus einem Österreichischen Forum: Familie mit Neubau 160 Quadratmeter Wohnfläche in Tirol auf 700 Meter Höhe. Installation EU13L mit 500-Liter-Pufferspeicher und Frischwasserstation. Gesamtkosten 38.500 Euro brutto. KfW-Förderung Österreich 9.000 Euro. Eigenanteil 29.500 Euro. Heizwärmebedarf gemessen 11.200 Kilowattstunden pro Jahr. Stromverbrauch Wärmepumpe 2.000 Kilowattstunden. Jahresarbeitszahl 5,6 bestätigt. Kosten 600 Euro pro Jahr für Heizung und Warmwasser. Vergleich zur budgetierten Pelletheizung 1.200 Euro pro Jahr. Ersparnis 600 Euro jährlich. Zufriedenheit sehr hoch wegen Komfort und niedrigen Betriebskosten.
Ein Negativbeispiel: Altbau-Sanierung mit EU15L in Norddeutschland. Installation verzögert wegen Partner-Mangel um 8 Monate. Heizkörper teilweise zu klein für 55 Grad optimale Funktion. Vorlauftemperatur 62 Grad nötig an kalten Tagen. Gemessene JAZ 3,9 statt erwarteter 4,5. Enttäuschung beim Kunden wegen nicht erreichter Zielwerte. Nachträgliche Optimierung durch Lambda-Techniker. Heizkurve angepasst und 4 kritische Heizkörper gegen größere getauscht. JAZ verbesserte sich auf 4,3. Immer noch unter Erwartung aber akzeptabel. Das zeigt selbst Lambda kann physikalische Grenzen nicht überwinden wenn Gebäude-Randbedingungen suboptimal sind.
Für wen lohnt sich die Lambda Eureka?
Die Zielgruppe für die Lambda Eureka ist anspruchsvoll und zahlungskräftig aber nicht elitär. Sechs Faktoren bestimmen die Eignung: verfügbares Budget, Art des Gebäudes, Effizienz-Priorität, regionale Partner-Verfügbarkeit, Langfrist-Perspektive und technisches Interesse.
Budget ist der erste Filter. Die Lambda kostet 37.000 bis 50.000 Euro brutto für eine Komplettinstallation vor Förderung. Nach 50 bis 60 Prozent Förderung bleiben 15.000 bis 27.000 Euro Eigenanteil typisch 17.000 bis 24.000 Euro. Das ist 6.000 bis 10.000 Euro mehr als Vaillant oder Stiebel nach Förderung. Wer unter 18.000 Euro Eigenanteil bleiben muss sollte zu Mainstream-Anbietern greifen. Die Lambda ist Premium-Segment mit entsprechendem Preis.
Gebäudetyp ist wichtig aber Lambda funktioniert breiter als Konkurrenten. Neubauten mit KfW-Effizienzhausstandard und Fußbodenheizung sind ideal. Die Lambda entfaltet dort maximale Effizienz mit JAZ 5,5 bis 5,8. Sanierte Altbauten mit guter Dämmung U-Wert unter 0,28 W/m²K und Niedertemperatur-Heizkörpern funktionieren sehr gut mit JAZ 4,5 bis 5,0.
Unsanierte Altbauten mit schlechter Dämmung über 150 kWh/m²a Heizwärmebedarf und alten Heizkörpern sind Lambda-Domäne. Die Wärmepumpe kann dauerhaft mit 60 bis 70 Grad laufen mit JAZ 3,8 bis 4,2. Das ist wirtschaftlich bei Lambda dank 3K-Prozess. Bei Vaillant oder Stiebel wäre es unwirtschaftlich mit JAZ unter 3,2. Lambda macht Wärmepumpen-Sanierung auch bei schwierigen Altbauten möglich ohne 10.000 bis 20.000 Euro in Gebäudedämmung investieren zu müssen.
Effizienz-Priorität bestimmt ob Lambda oder Vaillant sinnvoll ist. Wer maximale Effizienz und minimalen Stromverbrauch anstrebt findet in Lambda die beste Luft-Wasser-Lösung. Die 10 Prozent höhere Effizienz spart 70 bis 400 Euro Strom pro Jahr je nach Heizwärmebedarf. Über 20 Jahre sind das 1.400 bis 8.000 Euro. Das amortisiert die 6.000 bis 10.000 Euro Mehrkosten teilweise. Wer gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ohne Effizienz-Maximum sucht ist mit Vaillant SCOP 5,4 auch gut bedient.
Partner-Verfügbarkeit ist praktischer Faktor. In Österreich, Süddeutschland und der Schweiz ist das Lambda-Netzwerk gut ausgebaut. Wartezeiten 4 bis 12 Wochen sind normal. In Norddeutschland, Ostdeutschland und ländlichen Regionen gibt es Lücken. Wartezeiten können 16 bis 24 Wochen erreichen. Wer schnelle Installation benötigt oder in unterversorgten Regionen wohnt sollte Mainstream-Anbieter mit dichtem Netzwerk bevorzugen.
Langfrist-Perspektive ist entscheidend. Die Lambda amortisiert sich erst über 15 bis 25 Jahre. Wer plant im Haus mindestens 20 Jahre zu bleiben profitiert von niedrigen Betriebskosten. Wer in 5 bis 10 Jahren verkaufen will erreicht keine Amortisation. Der Wiederverkaufswert steigt durch Premium-Wärmepumpe nur begrenzt um 3.000 bis 5.000 Euro. Das deckt die Mehrkosten nicht. Für Langzeit-Eigennutzer ist Lambda ideal. Für mittelfristige Besitzer nicht.
Technisches Interesse hilft bei Lambda. Die umfangreichen Einstellmöglichkeiten, die Smart-Grid-Integration und die Fernwartung erfordern gewisse technische Affinität. Wer sich damit beschäftigen will kann die Lambda optimal nutzen mit PV-Integration und Lastmanagement. Wer eine "Set-and-Forget" Lösung sucht ist mit einfacheren Systemen glücklicher. Lambda belohnt aktive Optimierung mit weiteren 5 bis 10 Prozent Effizienzgewinn.
Die ideale Lambda-Zielgruppe:
- Neubau oder sanierter/unsanierter Altbau, beide funktionieren mit Lambda
- Budget 17.000-27.000€ Eigenanteil nach Förderung akzeptabel
- Effizienz-Maximierung wichtiger als niedrigste Anfangsinvestition
- Langfristige Eigennutzung geplant mindestens 15-20 Jahre
- Region mit Lambda-Partner im Umkreis 50 km
- Technisches Interesse für Optimierung und PV-Integration vorhanden
Ungeeignet ist Lambda für:
- Extrem knappes Budget unter 15.000€ Eigenanteil nach Förderung
- Kurzfristige Eigennutzung unter 10 Jahren mit geplantem Verkauf
- Ländliche Regionen ohne Lambda-Partner in 100 km Umkreis
- Notfall-Heizungstausch mit Bedarf unter 8 Wochen Lieferzeit
- Nutzer die "Plug-and-Play" ohne Optimierung erwarten
Für die richtige Zielgruppe ist Lambda die beste verfügbare Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Kombination aus Weltrekord-Effizienz, leisem Betrieb, Altbau-Eignung und Zukunftssicherheit rechtfertigt den Premium-Preis. Für andere Nutzergruppen bieten Vaillant, Stiebel oder Wolf besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bei immer noch sehr guter Qualität.
Häufige Fragen zur Lambda Eureka
Wie viel Strom verbraucht die Lambda real pro Jahr?
Der Stromverbrauch hängt von Heizwärmebedarf und Vorlauftemperatur ab. Ein typisches Einfamilienhaus mit 15.000 Kilowattstunden Heizwärme benötigt bei JAZ 5,5 genau 2.727 Kilowattstunden Strom. Bei 0,30 Euro pro Kilowattstunde sind das 818 Euro jährlich. Mit JAZ 5,0 steigt der Verbrauch auf 3.000 Kilowattstunden oder 900 Euro. Bei ungünstiger JAZ 4,0 erreicht er 3.750 Kilowattstunden entsprechend 1.125 Euro. Die Differenz von 307 Euro pro Jahr zwischen optimaler und mittlerer Einstellung summiert sich über 20 Jahre auf 6.140 Euro. Die korrekte Auslegung ist wichtiger als die Wahl zwischen Lambda und Vaillant. Lambda mit schlechter Einstellung kann schlechter sein als Vaillant mit guter Einstellung.
Funktioniert die Lambda auch bei minus 20 Grad?
Ja die Lambda arbeitet bis minus 25 Grad Außentemperatur zuverlässig. Die Heizleistung sinkt bei extremer Kälte messbar. Die EU13L liefert bei minus 7 Grad noch 12,2 Kilowatt. Bei minus 20 Grad fällt die Leistung auf etwa 8 Kilowatt. Der COP sinkt von 2,9 auf etwa 2,3. Das ist immer noch besser als ein elektrischer Heizstab mit COP 1,0 oder Gas-Brennwert mit Primärenergie-COP etwa 3,0. In Mitteleuropa sind Temperaturen unter minus 15 Grad selten außer in Höhenlagen über 1.000 Meter. An wenigen Extremtagen kann ein bivalenter Betrieb mit Holzofen oder Gas-Kessel sinnvoll sein. Dieser übernimmt bei unter minus 12 Grad die Spitzenlast. Das schont die Wärmepumpe und hält die Effizienz über die Saison hoch.
Braucht die Lambda einen Pufferspeicher?
Technisch kann die Lambda auch ohne Pufferspeicher arbeiten bei großvolumigen Fußbodenheizungen über 80 Liter Wasserinhalt. Praktisch ist ein Pufferspeicher in 95 Prozent aller Fälle sinnvoll. Er verhindert häufiges Takten der Wärmepumpe bei niedrigem Wärmebedarf. Das verlängert die Lebensdauer des Verdichters von 20 auf 25 bis 30 Jahre. Der Speicher dient als hydraulische Weiche. Er entkoppelt den Wärmepumpenkreis vom Heizkreis. Das ermöglicht unterschiedliche Volumenströme optimal für beide Seiten. Die Lambda moduliert zwar gut ab 30 Prozent Leistung aber unter 2 Kilowatt muss sie abschalten. Mit 300 bis 500 Liter Pufferspeicher läuft sie länger durch im effizienten Bereich. Die Mehrkosten von 3.500 bis 4.500 Euro amortisieren sich durch 3 bis 5 Prozent bessere JAZ und längere Lebensdauer in 10 bis 15 Jahren.
Kann man die Lambda mit Kühlung nutzen?
Nein die Lambda Eureka ist nicht für aktive Kühlung ausgelegt. Der Kältekreislauf kann nicht umkehren wie bei reversiblen Systemen. Passive Kühlung über Wärmetauscher ist theoretisch möglich aber nur sinnvoll bei Erdwärme-Systemen mit konstant 10 bis 12 Grad Soletemperatur. Bei Luftwärmepumpen ist die Außenluft im Sommer 25 bis 35 Grad warm. Eine "Kühlung" würde das Gebäude aufheizen statt kühlen. Wer Kühlung benötigt muss entweder separate Klimaanlage installieren für 4.000 bis 8.000 Euro oder von vornherein eine reversible Wärmepumpe wählen. Diese sind 3.000 bis 6.000 Euro teurer in der Anschaffung können aber heizen und kühlen. Lambda konzentriert sich auf maximale Heiz-Effizienz ohne Kompromisse für Kühlfunktion.
Wie oft muss die Lambda gewartet werden?
Die Wartung sollte alle 2 Jahre erfolgen durch Lambda-zertifizierte Partner. Sie umfasst Sichtkontrolle auf Beschädigungen, Druckprüfung des Kältekreislaufs über Manometer, Reinigung der Luftfilter und Lamellen, Kontrolle aller elektrischen Anschlüsse und Dichtungen, Funktionstest der Sicherheitsventile und Auslesung der Betriebs-Logdaten. Die Wartung dauert 2 bis 3 Stunden und kostet 200 bis 300 Euro. Lambda bietet Fernwartungsvertrag für 175 Euro pro Jahr netto 208 Euro brutto an. Er umfasst jährliche Remote-Diagnose, Software-Updates und Optimierung der Parameter ohne Vor-Ort-Besuch. Zusätzlich sollte der Luftfilter jährlich gereinigt werden. Das kann der Hausbesitzer selbst machen. Der Filter sitzt hinter dem Frontgitter und lässt sich werkzeuglos herausziehen. Mit Wasser abspülen und trocknen genügt. Ein verschmutzter Filter reduziert den Luftstrom um 15 bis 40 Prozent. Das verschlechtert die Effizienz messbar um 5 bis 12 Prozent. Die Lebensdauer des Verdichters beträgt 25 bis 30 Jahre bei regelmäßiger Wartung laut Lambda. Ohne Wartung sinkt sie auf 15 bis 20 Jahre. Die Wartungskosten von 100 bis 150 Euro pro Jahr sind gut investiert.
Welche Garantie gibt Lambda auf die Wärmepumpe?
Die gesetzliche Gewährleistung beträgt 2 Jahre ab Inbetriebnahme. Sie deckt Material- und Fabrikationsfehler vollständig. Verschleißteile wie Filter sind ausgenommen. Lambda bietet optional Garantie-Verlängerung auf 5 Jahre. Sie kostet 800 bis 1.200 Euro Aufpreis je nach Modell und Leistung. Die Verlängerung deckt auch den Verdichter den teuersten Einzelteil mit Kosten 3.500 bis 5.500 Euro bei Austausch. Die Garantie greift nur bei Installation durch zertifizierte Partner, regelmäßiger Wartung alle 2 Jahre mit Nachweis und bestimmungsgemäßem Betrieb. Eigenreparaturen, Eingriffe durch nicht-zertifizierte Installateure oder Betrieb außerhalb Spezifikation schließen Garantie aus. Lambda-Partner haben direkten Draht zum technischen Support in Österreich. Ersatzteile werden innerhalb 48 Stunden geliefert europaweit. Das minimiert Ausfallzeiten. Bei Komplettausfall während Garantiezeit stellt Lambda Leih-Wärmepumpe für Übergangszeit kostenlos.
Fazit: Technologie-Führer mit Premium-Anspruch und langfristiger Wirtschaftlichkeit
Die Lambda Eureka positioniert sich erfolgreich als Technologie-Führer im Luft-Wasser-Segment. Der SCOP von 5,7 bis 5,96 liegt 10 bis 18 Prozent über Mainstream-Konkurrenten. Das ist kein Marketing sondern unabhängig vom Schweizer WPZ validiert. Die Effizienz übertrifft 97 Prozent aller Sole-Wasser-Wärmepumpen. Das stellt die langjährige Branchenannahme in Frage dass Erdwärme grundsätzlich besser ist.
Der patentierte 3K-Prozess ist echte Innovation nicht inkrementelle Verbesserung. Die 3 Kelvin Temperaturdifferenz zwischen Luft und Kältemittel halbiert die Verdichterarbeit. Das reduziert Stromverbrauch um 32 Prozent bestätigt durch WPZ-Tests. Die seltenen Abtau-Zyklen sparen weitere 400 bis 1.600 Kilowattstunden pro Jahr. Der 3K-Prozess funktioniert besonders gut bei 55 bis 70 Grad Vorlauf. Das macht Lambda zur einzigen Luftwärmepumpe die Altbau ohne Kompromisse kann.
Die Lautstärke von 42 bis 44 Dezibel ist Weltklasse. Lambda ist 2 bis 3-fach leiser als Vaillant mit 55 bis 59 Dezibel. Das vermeidet Nachbar-Konflikte in dicht bebauten Gebieten. Die Kombination aus höchster Effizienz und niedrigster Lautstärke ist einzigartig. Ovum erreicht vergleichbare Werte aber nur mit Erdwärme für 15.000 bis 25.000 Euro Bohrkosten extra.
Das R290-Sicherheitskonzept mit nur 1,3 Kilogramm Füllmenge ist vorbildlich. Lambda nutzt seit 2018 ausschließlich Propan ohne Altlasten mit R410A oder R32. Die F-Gase-Verordnung verschärft sich 2027. Nur Lambda und wenige andere sind vorbereitet. Das sichert Wartbarkeit und Werterhalt über 25 bis 30 Jahre Lebensdauer.
Die Schwächen sind hauptsächlich logistisch nicht technisch. Der Preis von 37.000 bis 50.000 Euro brutto ist 30 bis 40 Prozent über Vaillant oder Stiebel. Nach KfW-Förderung bleiben 17.000 bis 27.000 Euro Eigenanteil. Das ist 6.000 bis 10.000 Euro Mehrkosten. Die Amortisation durch Stromersparnis dauert 15 bis 30 Jahre je nach Heizwärmebedarf. Das ist lang aber für Langzeit-Eigennutzer akzeptabel.
Die Partner-Verfügbarkeit ist regional ungleich. In Österreich, Süddeutschland und der Schweiz gut mit 4 bis 12 Wochen Wartezeit. In Norddeutschland und Ostdeutschland schwach mit 16 bis 24 Wochen Wartezeit oder 80 bis 100 Kilometer Anfahrt. Lambda baut das Netzwerk aus aber der Rückstand zu Vaillant ist groß. Für Notfall-Heizungstausch unter 8 Wochen ist Lambda problematisch.
Die Lambda eignet sich hervorragend für Langzeit-Eigennutzer mit 17.000 bis 27.000 Euro Budget nach Förderung, Effizienz-Priorität über niedrigste Anfangsinvestition, Neubau oder Altbau beide funktionieren, Region mit Lambda-Partner im Umkreis 50 Kilometer, technisches Interesse für Optimierung vorhanden. Für diese anspruchsvolle Zielgruppe ist Lambda die beste verfügbare Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Kombination aus Weltrekord-SCOP, leisem Betrieb, Altbau-Fähigkeit und Zukunftssicherheit rechtfertigt den Premium-Preis.
Ungeeignet ist Lambda für knappes Budget unter 15.000 Euro Eigenanteil, kurzfristige Eigennutzung unter 10 Jahren, ländliche Regionen ohne Partner in 100 Kilometer, Notfall-Tausch unter 8 Wochen Lieferzeit, Nutzer die minimale Einrichtung ohne Optimierung erwarten. In diesen Fällen sind Vaillant, Stiebel Eltron oder Wolf die wirtschaftlicheren Alternativen mit sehr guter Qualität bei niedrigerem Preis und besserem Service-Netzwerk.
Das Urteil des Schweizer WPZ bestätigt die technische Überlegenheit objektiv. Lambda erfüllt alle Versprechen. Sie ist kein Branchenstandard aber Technologie-Führer. Für Nutzer die das Beste wollen und langfristig denken ist sie die definitive Wahl.
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