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Eine Luftwärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme-Energie und überträgt diese über einen Kältekreislauf auf das Heizungssystem des Gebäudes. Die Jahresarbeitszahl liegt in der Praxis bei 3,0 bis 4,0 dokumentiert durch Fraunhofer ISE Feldtests. Die Installation kostet 12.000 bis 25.000 Euro vor Förderung. Mit KfW-Zuschüssen bis 70 Prozent reduziert sich der Eigenanteil auf 9.000 bis 15.000 Euro für selbstnutzende Eigentümer.
Der Stiftung Warentest Testsieger 2024 ist die Buderus Logatherm WLW186i AR mit Note 2,3 aufgrund höchster Effizienz bei kalten Außentemperaturen. Viessmann Vitocal 250-A erreichte Note 2,1 mit bestem COP 5,3 unter Standardbedingungen. Wolf CHA-10 dokumentiert mit COP 5,72 den höchsten Marktwert unter vergleichbaren Modellen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Jahresarbeitszahl liegt real bei 3,0 bis 4,0 und nicht bei Marketing-COP 5,0 aus Labor-Messungen
- Installation kostet 12.000 bis 25.000 Euro vor Förderung mit durchschnittlich 18.000 Euro für Standard-Einfamilienhäuser
- KfW-Förderung erreicht bis zu 70 Prozent und reduziert den Eigenanteil auf 9.000 bis 15.000 Euro
- Stiftung Warentest Testsieger 2024 ist Buderus Logatherm WLW186i AR mit Note 2,3 wegen höchster Kälte-Effizienz
- Erdwärmepumpen sind 25 bis 30 Prozent effizienter aber 8.000 bis 15.000 Euro teurer bei der Installation
Was ist eine Luftwärmepumpe?
Eine Luftwärmepumpe ist eine Wärmepumpe, die Außenluft als Wärmequelle nutzt. Sie entzieht der Umgebungsluft Wärme-Energie und überträgt diese auf das Heizkreis-Wasser. Die technisch korrekte Bezeichnung lautet Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Das System funktioniert nach dem Carnot-Prozess linkslaufend. Der Kältekreislauf durchläuft vier Phasen: Verdampfung, Verdichtung, Verflüssigung und Entspannung. Der Verdichter wird elektrisch angetrieben und ist die einzige Energie-Zufuhr. Aus einem Kilowatt Strom erzeugt die Wärmepumpe drei bis vier Kilowatt Wärme durch Umgebungs-Energie-Nutzung.
Der Coefficient of Performance liegt je nach Betriebspunkt zwischen 3,0 und 5,5. Die höchsten Werte erreicht das System bei A7/W35. Das bedeutet sieben Grad Celsius Außentemperatur und 35 Grad Vorlauftemperatur unter Labor-Bedingungen. Die niedrigsten Werte entstehen bei A-7/W55 mit minus sieben Grad außen und 55 Grad Vorlauf. Diese Winter-Altbau-Bedingungen ergeben einen COP zwischen 2,3 und 2,8.
Die vier Kern-Phasen des Kältekreislaufs
Phase 1 - Verdampfung: Der Ventilator saugt Außenluft an. Auch bei minus 20 Grad Celsius enthält Luft Wärme-Energie relativ zum absoluten Nullpunkt bei minus 273 Grad. Die Luft strömt über den Verdampfer-Wärmetauscher in Lamellen-Konstruktion. Die große Oberfläche von acht bis 15 Quadratmetern maximiert die Wärme-Übertragung.
Das Kältemittel R290 Propan hat einen Siedepunkt von minus 42 Grad Celsius. Es verdampft bereits bei sehr niedrigen Temperaturen. Das flüssige Kältemittel entzieht der Außenluft Wärme und verdampft zu Gas. Die Außenluft kühlt dabei um drei bis acht Kelvin ab. Das Kältemittel-Gas verlässt den Verdampfer bei null bis fünf Grad leicht überhitzt.
Phase 2 - Verdichtung: Das Kältemittel-Gas mit niedriger Temperatur und niedrigem Druck wird vom Verdichter-Kompressor angesaugt. Scroll-Verdichter sind bei modernen Wärmepumpen Standard. Zwei ineinander verschachtelte Spiralen komprimieren das Gas kontinuierlich, leise und effizient.
Der Verdichter komprimiert das Gas adiabatisch ohne Wärme-Austausch mit der Umgebung. Die gesamte Verdichtungs-Arbeit erhöht die innere Energie des Gases. Der Druck steigt auf 15 bis 30 bar. Nach dem idealen Gasgesetz erhöht sich die Temperatur proportional zum Druck. Das Kältemittel-Gas erreicht 70 bis 85 Grad Celsius. Der Verdichter-Motor verbraucht zwei bis vier Kilowatt elektrisch bei zehn Kilowatt Wärmeleistung.
Phase 3 - Verflüssigung: Das Heißgas mit hohem Druck strömt in den Verflüssiger-Wärmetauscher. Meist besteht dieser aus gelötetem Edelstahl in kompakter Plattenbauweise. Kältemittel-Seite und Wasser-Seite sind durch dünne Platten von 0,4 bis 0,6 Millimeter getrennt.
Das Heizkreis-Wasser mit 35 bis 50 Grad Celsius Rücklauf strömt im Gegenstrom durch die Platten. Dies maximiert die Wärme-Übertragung über die gesamte Länge. Das Kältemittel gibt Wärme ab und kondensiert zurück zu Flüssigkeit. Das Heizkreis-Wasser erwärmt sich um fünf bis zehn Kelvin. Das flüssige Kältemittel verlässt den Verflüssiger bei 40 bis 55 Grad und 15 bis 25 bar Druck.
Phase 4 - Entspannung: Das flüssige Kältemittel unter hohem Druck passiert das elektronische Expansionsventil. Das motorgesteuerte Ventil öffnet und schließt präzise zwischen 0,1 und drei Millimeter Hub. Es regelt den Durchfluss exakt und optimiert die System-Effizienz.
Das Ventil drosselt den Druck schlagartig von 15 bis 25 bar auf zwei bis fünf bar. Dieser isenthalpe Vorgang senkt Temperatur und Druck zusammen bei konstanter Enthalpie. Das Kältemittel kühlt massiv ab auf minus fünf bis plus fünf Grad Celsius. Zehn bis 20 Prozent verdampfen sofort als Flash-Gas. Das zweiphasig gemischte Kältemittel ist bereit für die erneute Verdampfung in Phase 1.
Der Unterschied Luftwärmepumpe versus andere Wärmepumpen-Typen systematisch verglichen:
Kriterium | Luft-Wasser-WP (Hauptthema) | Sole-Wasser-WP Erdwärme | Luft-Luft-WP Split | Wasser-Wasser-WP Grundwasser |
Wärmequelle | Außenluft -20 bis +35°C | Erdreich 8-12°C konstant | Außenluft | Grundwasser 8-12°C |
Wärmesenke | Heizkreis-Wasser | Heizkreis-Wasser | Raumluft direkt | Heizkreis-Wasser |
JAZ Praxis | 3,0-4,0 | 4,0-5,5 | 3,5-4,5 | 4,5-5,5 |
Installation Dauer | 2-5 Tage | 1-2 Wochen | 1-2 Tage | 2-4 Wochen |
Kosten Installation | 12-25k € | 20-36k € | 3-8k € | 25-45k € |
Genehmigung nötig | Nein | Ja Wasserbehörde | Nein | Ja Wasserbehörde komplex |
Schallpegel | 35-55 dB(A) | 25-35 dB(A) innen | 40-50 dB(A) | 25-35 dB(A) innen |
Warmwasser | Ja integriert | Ja integriert | Nein separates System | Ja integriert |
KfW-Förderung | Ja bis 70% | Ja bis 70% | Nein | Ja bis 70% |
Passive Cooling | Nein nur Active | Ja kostenlos | Nein Active | Ja kostenlos |
Marktanteil 2024 | 75% = 236.000 | 20% = 63.000 | 3% = 9.000 | 2% = 6.000 |
Amortisation | 8-12 Jahre | 10-15 Jahre | 4-8 Jahre | 12-18 Jahre |
Optimal für | Standard-EFH Bestand | Neubau Effizienz-Fokus | Wohnung kein Warmwasser | Neubau Premium |
Tabelle zeigt: Luft-Wasser dominiert Markt 75% (optimale Balance Kosten/Aufwand/Förderung = Standard-Lösung Einfamilienhäuser Deutschland), Erdwärme 25-30% effizienter (JAZ 4,0-5,5 versus 3,0-4,0 aber 8-15k € Mehrkosten + 1-2 Wochen Installation länger), Luft-Luft günstigste (3-8k € = 60-80% billiger aber keine Warmwasser-Funktion + keine KfW-Förderung = verschenkt 15-21k € Zuschuss wirtschaftlich unklug), Grundwasser effizienteste (JAZ 4,5-5,5 höchste Werte aber 25-45k € teuerste + Genehmigung aufwendigste = nur 2% Markt Nische).
Stiftung Warentest Testsieger 2024 Buderus Note 2,3
Stiftung Warentest veröffentlichte im August 2024 einen Test von 15 Luft-Wasser-Wärmepumpen. Die Tester prüften Monoblock-Bauweise mit acht bis zwölf Kilowatt Leistung für Einfamilienhäuser. Die Kriterien waren Energieeffizienz mit 45 Prozent Gewichtung, Umwelteigenschaften 20 Prozent, Handhabung 20 Prozent, Schallpegel zehn Prozent und Sicherheit fünf Prozent.
Testsieger wurde die Buderus Logatherm WLW186i AR mit Note 2,3 und Qualitäts-Urteil gut. Sie erhielt den Umwelttipp-Award für beste Energieeffizienz bei kalten Außentemperaturen. Viessmann Vitocal 250-A erreichte Note 2,1 bis 2,3 je nach Leistungsklasse. Bosch Compress 6800i AW kam auf Note 2,4 als leisestes Gerät im Test mit 28,5 Dezibel im Silent Mode.
Buderus Logatherm WLW186i AR Testsieger-Details
Die Energieeffizienz bei kalten Bedingungen ist der Hauptvorteil. Der COP erreicht 2,36 bei minus sieben Grad Außentemperatur und 55 Grad Vorlauftemperatur. Das ist der höchste Wert aller 15 getesteten Geräte. Diese Bedingungen entsprechen einem typischen Winter in Deutschland mit unsanierten Altbauten. Bei Standard-Bedingungen A7/W35 liegt der COP bei 4,85 auf Rang drei bis vier im Test.
Der SCOP beträgt 4,2 für mittleres Klima über die gesamte Heizperiode gewichtet. Buderus ist besonders stark an kalten Tagen mit hoher Heizlast. Die Übergangszeit mit milden Temperaturen wiegt weniger schwer. Das Gerät ist optimal für unsanierte Altbauten mit hoher Vorlauftemperatur zwischen 55 und 65 Grad. Buderus verliert bei diesen Bedingungen weniger Effizienz als die Konkurrenz.
Das Kältemittel R290 Propan hat einen GWP von nur drei im Vergleich zu R410A mit 2.088 oder R32 mit 675. Buderus qualifiziert automatisch für den Effizienzbonus von fünf Prozent bei der KfW-Förderung. Das spart 1.500 Euro zusätzlich bei 30.000 Euro Kosten. Die maximale Vorlauftemperatur von 75 Grad ermöglicht Flexibilität für Altbauten. R290 erreicht thermodynamisch höhere Temperaturen als synthetische Kältemittel. Die Füllmenge beträgt 1,15 Kilogramm in hermetisch geschlossener Bauweise.
Der Verdichter moduliert variabel zwischen 2,4 und zwölf Kilowatt Leistung. Das entspricht 20 bis 100 Prozent Regelbereich. Die tiefe Modulation vermeidet häufiges Takten und minimiert Verdichter-Verschleiß. Längere gleichmäßige Laufzeiten optimieren die Effizienz. In der Übergangszeit im Frühling und Herbst bei zehn bis 15 Grad Außentemperatur beträgt die Heizlast nur 30 bis 50 Prozent der Auslegung. Die Wärmepumpe moduliert auf 2,4 Kilowatt herunter statt komplett abzuschalten.
Tabelle zeigt: COP sinkt drastisch bei niedrigerer Außentemperatur + höherer Vorlauftemperatur (A7/W35 Labor COP 5,3 Wolf versus A-7/W55 Winter-Altbau COP 2,7 = Differenz 2,6 Punkte = 48% Effizienz-Verlust physikalisch zwingend Carnot-Grenze), Buderus stärker bei Kälte-Bedingungen (A-7/W55 COP 2,36 höchster aller Geräte = Stiftung Warentest Umwelttipp Award-Grund, Wolf/Viessmann besser mild A7/W35 = Neubau-optimiert), praktische Nutzung Deutschland 60-70% Heizenergie verbraucht bei A2/W55 und kälter (Winter dominiert Heizlast = untere Tabellenzeilen relevanter als Marketing-Top-Zeile A7/W35).
COP Coefficient of Performance Labor-Messung: Gemessen Prüfstand nach EN 14511 Norm (definiert Standard-Betriebspunkte A7/W35 = 7°C Außentemperatur Lufteintritt Verdampfer 35°C Vorlauftemperatur Heizkreis optimal, weitere Punkte A2/W35 und A-7/W35 kälter), stationär = konstante Bedingungen (WP läuft 2-4 Stunden gleichmäßig bis eingeschwungen stabil, keine Schwankungen keine Abtau-Zyklen = Best-Case), nur WP-Gerät selbst (ohne Hilfsenergie Umwälzpumpen Heizkreis, ohne Regelungs-Verluste, ohne System-Einbindung Pufferspeicher Hydraulik real), Ergebnis COP 4,5-5,5 typisch moderne LWWP A7/W35 (Viessmann Vitocal 250-A COP 5,3, Wolf CHA-10 COP 5,72 = Marketing-Katalog-Werte diese Zahlen prominent).
JAZ Jahresarbeitszahl Praxis-Messung: Gemessen gesamte Heizperiode 12 Monate (September-Mai Deutschland = alle Außentemperaturen -10 bis +20°C gewichtet real, Winter dominiert Heizlast = niedrige Außentemperatur häufiger wenn Bedarf hoch), dynamisch = wechselnde Bedingungen (WP taktet an/aus je nach Heizlast, Abtau-Zyklen Winter 2-8× pro Tag = Effizienz-Verlust 5-15%, Übergangzeit mild = WP überdimensioniert taktet häufig ineffizient), gesamtes System inklusive Hilfsenergie (Umwälzpumpen Heizkreis 80-150 W permanent = addiert zu Verdichter-Verbrauch, Regelung 5-15 W, Abtau-Heizstab falls genutzt), Ergebnis JAZ 3,0-4,0 typisch LWWP real (25-40% niedriger als COP-Katalog-Werte physikalisch unvermeidbar).
Gründe JAZ niedriger als COP sechs Haupt-Faktoren systematisch quantifiziert:
Faktor | COP-Labor berücksichtigt | JAZ-Praxis berücksichtigt | JAZ-Reduktion quantifiziert | Vermeidbarkeit |
1. Winter-Dominanz niedrige Außentemperatur | Nur A7/W35 optimal gemessen | Gesamte Heizperiode -10 bis +15°C | -15 bis -25% | Nicht vermeidbar physikalisch |
2. Vorlauftemperatur-Realität höher | 35°C Labor-Standard | 50-60°C Altbau Heizkörper | -20 bis -35% (je +1°C = -2,5%) | Sanierung ermöglicht 45-50°C |
3. Abtau-Zyklen Winter | Keine Vereisung Labor | 2-8× pro Tag Abtauen nötig | -5 bis -12% | R290 besser aber nicht Null |
4. Takten An/Aus Übergangszeit | Dauerbetrieb stationär | 200-400 Starts pro Jahr | -1 bis -2% | Tiefe Modulation minimiert |
5. Hilfsenergie Umwälzpumpen | Nur WP-Gerät gemessen | System inkl. Pumpen 80-150 W | -5 bis -8% | Hocheffizienz-Pumpe A-Label |
6. Hydraulik-Verluste Pufferspeicher | Direkter Kreislauf | Speicher-Abstrahlung 50-150 W | -3 bis -6% | 300+ L gut isoliert besser |
Summe aller Faktoren | COP 5,0-5,5 Labor | JAZ 3,0-4,0 Praxis | -25 bis -40% gesamt | Optimierung → JAZ 3,5-4,0 |
Tabelle zeigt: Haupttreiber JAZ-Reduktion Vorlauftemperatur + Winter-Kälte (zusammen -35 bis -60% = dominiert andere Faktoren, Altbau 60°C Vorlauf + Winter -7°C = COP 5,0 Labor sinkt auf 2,5-2,8 real erklärt mathematisch), Abtauen nicht trivial (5-12% JAZ-Verlust = zweite Position bedeutendste Faktoren, R290 Propan abtaut effizienter als R410A/R32 aber komplett vermeiden unmöglich 0-8°C Vereisung unvermeidbar physikalisch), Optimierung möglich auf JAZ 3,5-4,0 (gut saniertes Gebäude Vorlauf <50°C + Hocheffizienz-Pumpen + 500 L Pufferspeicher isoliert + tiefe Modulation WP = minimiert 4 von 6 Faktoren, nur Winter-Kälte + Abtauen bleiben unvermeidbar aber reduziert).
- Winter-Dominanz Heizlast niedrige Außentemperatur: Heizperiode Deutschland 60-70% Heizenergie verbraucht bei Außentemperatur <5°C (kälteste 30% Tage liefern 60-70% Jahres-Heizarbeit = WP läuft dann bei ungünstigen Bedingungen -5 bis +5°C statt optimal 7°C Labor), COP sinkt bei -5°C außen auf 3,0-3,8 (versus 5,0-5,5 bei +7°C Labor = 30-40% Effizienz-Verlust unvermeidbar physikalisch).
- Vorlauftemperatur-Realität höher als 35°C Labor: Labor misst A7/W35 optimal (35°C Vorlauf nur Neubau Fußbodenheizung gut gedämmt möglich), Praxis Altbau 50-60°C Vorlauf nötig (Heizkörper-Heizung Standard = höhere Temperatur für komfortable 21°C Raum), jedes Grad höher kostet 2,5% Effizienz (50°C versus 35°C = Differenz 15 K × 2,5% = 37,5% Effizienz-Verlust! = erklärt großen Unterschied COP 5,0 Labor → JAZ 3,0-3,5 Praxis mathematisch).
- Abtau-Zyklen Winter Effizienz-Killer: Verdampfer Außeneinheit vereist bei Außentemperatur 0-8°C + hohe Luftfeuchtigkeit (Eis blockiert Lamellen = Luftdurchsatz sinkt COP verschlechtert sich), WP muss Kreislauf umkehren Abtauen (Heißgas 70-80°C durch Verdampfer schmelzen Eis 2-5 Minuten dauert = keine Heizleistung in dieser Zeit nur Stromverbrauch), Frequenz 2-8× pro Tag Winter typisch (je nach Wetter-Bedingungen = summiert 30-60 Minuten Abtau-Zeit pro Tag × 90 Tage Winter = 45-90 Stunden ineffizient), kostet 5-12% JAZ (Fraunhofer ISE dokumentiert Abtau-Verluste messbar signifikant).
- Takten An/Aus Übergangszeit ineffizient: Übergangszeit März-April + Oktober-November Außentemperatur 10-15°C mild (Heizlast nur 20-40% Auslegung = WP überdimensioniert für diese Bedingungen), WP kann nicht tief genug runter-modulieren (Minimum-Leistung 2-3 kW typisch aber Heizlast nur 1-2 kW = WP muss Takten an/aus alle 10-20 Minuten), jeder Start kostet 0,2-0,4 kWh ineffizient (Anlauf-Phase Verdichter + Hilfsenergie = summiert 200-400 Starts Übergangszeit × 0,3 kWh = 60-120 kWh verschwendet pro Jahr = 1-2% JAZ-Verlust).
- Hilfsenergie Umwälzpumpen nicht im COP: Labor-COP misst nur WP-Gerät elektrisch (Verdichter + Ventilator = typisch 2,0 kW bei 10 kW thermisch → COP 5,0), Praxis-System braucht Umwälzpumpen Heizkreis (80-150 W Hocheffizienz-Pumpe permanent läuft Heizperiode = addiert zu Verdichter, über 5.000 Stunden Betrieb = 400-750 kWh zusätzlich), senkt JAZ 5-8% (10 kW WP JAZ 5,0 ohne Pumpen → 4,6-4,7 mit Pumpen = realistischer).
- Hydraulik-Verluste Pufferspeicher Wärme-Tauscher: WP heizt Pufferspeicher (Wärme-Verlust Speicher-Oberfläche 50-150 W thermisch ständig auch nachts = über 8.760 Stunden Jahr 440-1.300 kWh verloren), Wärmetauscher Schichtenspeicher (Temperaturdifferenz 2-5 K = Exergie-Vernichtung thermodynamisch ineffizient), gesamt 3-6% JAZ-Verlust (System-Einbindung real versus isoliertes Gerät Labor).
Fazit JAZ-Erwartung Management: Marketing bewirbt COP 5,0-5,5 prominent (Kataloge, Datenblätter, Verkaufsgespräche = unrealistisch Praxis!), realistische Erwartung setzen JAZ 3,0-3,8 (unsanierter Altbau Vorlauf 55-60°C = JAZ 3,0-3,2, teilsaniert Vorlauf 50-55°C = JAZ 3,2-3,5, gut saniert Vorlauf <50°C = JAZ 3,5-4,0 erreichbar), vermeidet Enttäuschung (Hausbesitzer erwartet JAZ 5,0 gemäß Marketing misst real 3,2 = denkt WP defekt obwohl normal!, korrekte Erwartung 3,0-3,5 + gemessen 3,2 = zufrieden Ergebnis im Rahmen).
Kosten transparent 12-25k € Installation gesamt
Kostenaufschlüsselung Luftwärmepumpe detailliert nach Positionen:
Position | Material Kosten | Arbeits-Kosten Stundensatz 80-120 €/h | Gesamt Range | Optional/Pflicht | Bemerkung KfW-relevant |
1. WP-Gerät 8-12 kW | 8.000-18.000 € | 0 € (im Gerätepreis) | 8.000-18.000 € | Pflicht Kernkomponente | Effizienzbonus R290 qualifiziert |
2. Pufferspeicher 200-500 L | 1.200-2.500 € | 300-500 € Installation 3-5 h | 1.500-3.000 € | Pflicht KfW-Voraussetzung | Ohne = keine Förderung! |
3. Elektrik Starkstrom 400 V | 500-1.200 € Kabel+Sicherungen | 800-1.800 € Verlegung 10-15 h | 1.300-3.000 € | Pflicht Anschluss | Zweit-Zähler +300-800 € optional |
4. Hydraulik Rohre Ventile | 1.000-2.000 € Material | 800-1.500 € Installation 8-15 h | 1.800-3.500 € | Pflicht System-Einbindung | MAG + Filter empfohlen Altbau |
5. Montage + Abgleich | 200-500 € Fundament Beton | 2.000-4.500 € Montage+Abgleich 20-40 h | 2.200-5.000 € | Pflicht hydraulischer Abgleich KfW | Protokoll dokumentiert zwingend |
6. Demontage Alt-Kessel | 0-300 € Entsorgung | 800-2.200 € Abbau 8-20 h | 800-2.500 € | Nötig wenn Austausch | Öl-Tank teurer als Gas-Kessel |
7. Schallschutz optional | 800-1.500 € Haube+Matten | 200-500 € Montage 2-4 h | 1.000-2.000 € | Optional aber empfohlen | TA Lärm 35 dB(A) nachts Wohngebiet |
SUMME Minimal | 11.700 € | 4.900 € | 16.600 € | Ohne Schallschutz Basis | 55% Förderung = 9.130 € Eigenanteil |
SUMME Standard | 14.200 € | 6.600 € | 20.800 € | Mit Schallschutz komplett | 55% Förderung = 11.440 € Eigenanteil |
SUMME Komfortabel | 18.500 € | 8.500 € | 27.000 € | Premium WP+500L+Zweit-Zähler | 60% Förderung = 10.800 € Eigenanteil |
Tabelle zeigt: Material 55-65% Gesamtkosten, Arbeit 35-45% (WP-Gerät 8-18k € dominiert Material-Anteil = 50-70% Material allein, Handwerker-Arbeit 5-9k € = 25-40 Stunden Gesamt-Aufwand Installation fachgerecht), hydraulischer Abgleich 800-1.500 € nicht sparen! (KfW-Pflicht ohne = keine Förderung 15-21k € verloren, zusätzlich +5-8% JAZ-Gewinn = 200-400 €/Jahr Stromkosten gespart amortisiert 3-6 Jahre), Schallschutz 1-2k € empfohlen dichte Bebauung (TA Lärm 35 dB(A) nachts Wohngebiete = ohne Schallschutz WP 42-52 dB(A) Standard zu laut, mit Haube -6 bis -10 dB = einhaltbar vermeidet Nachbar-Beschwerden/Klagen).
Position 1 - Luftwärmepumpe Gerät 8-18k €: Monoblock-Außeneinheit 8-12 kW Leistung typisch (Viessmann Vitocal 250-A 10 kW = 14-17k €, Wolf CHA-10 = 14-18k €, Buderus Logatherm WLW186i AR 10 kW = 12-16k €, Bosch Compress 6800i AW 12 kW = 15-19k € = Preisspanne hängt ab Händler-Marge 15-25% + Region + Nachfrage), größere Leistung 14-18 kW teurer (Altbau unsaniert hohe Heizlast braucht 14-16 kW = Geräte-Preis 16-22k € = 3-6k € Aufpreis versus Standard 10 kW), Split-Systeme 2-4k € teurer (Außeneinheit + Inneneinheit getrennt = mehr Material aber selten Luft-Wasser meistens Monoblock dominiert Markt 90%+ Installationen).
Position 2 - Pufferspeicher 200-500 L zwingend 1,5-3k €: Pufferspeicher technisch notwendig (speichert Abtau-Energie verhindert Heizstab-Einsatz ineffizient, puffert Takten reduziert An/Aus-Zyklen = JAZ +5-10% Optimierung dokumentiert), KfW-Förderung Voraussetzung (ohne Pufferspeicher keine Förderung möglich = 15-21k € Zuschuss verloren!), Größe 300-500 L optimal Einfamilienhaus (200 L Minimum funktioniert aber Effizienz schlechter = 300 L Standard-Empfehlung, 500 L ideal wenn Platz = längere Laufzeiten WP gleichmäßig), Kosten 1.500-3.000 € (generic Pufferspeicher 300 L = 1.500-2.000 €, Marken-Speicher Buderus Logalux/Viessmann Vitocell = 2.000-3.000 € teurer aber integriert besser System).
Position 3 - Elektrik Starkstrom 400 V Anschluss 1,5-3k €: Kabel NYY-J 5×10 mm² Erdkabel (10-25 m Länge Zähler/Unterverteiler → WP-Standort außen typisch = Material 300-800 € + Verlegung Erdreich/Wand 500-1.500 € Elektriker), Sicherungen Leitungsschutzschalter 25-35 A Charakteristik C (200-400 € Unterverteiler-Erweiterung), optional separater Zähler Wärmepumpentarif (300-800 € Installation Zweitarifzähler HT/NT oder Smart Meter = ermöglicht günstigen Stromtarif 22-28 Cent/kWh statt 32-38 Normal-Haushalt, spart 200-500 €/Jahr = amortisiert Installation in 2-3 Jahren empfohlen).
Position 4 - Hydraulik-Material Rohre Ventile 1,5-3k €: Rohrleitungen isoliert Vorlauf/Rücklauf (DN 25-32 kupfer oder Verbund-Rohr 10-30 m Länge = 600-1.500 € Material + Installation), Absperrventile Kugelhähne (Wartung ermöglicht WP isolieren System = 200-400 €), Magnetit-Abscheider Filter (schützt WP-Wärmetauscher vor Schlamm Korrosion = 300-600 € empfohlen Altbau Bestandsgebäude), Membran-Ausdehnungsgefäß MAG (18-35 L Größe WP-System = 150-400 €), Sicherheitsgruppe (Manometer, Überdruckventil, Rückschlagventil = 200-500 €).
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Position 5 - Montage Installation 2-5k €: Fundament Außeneinheit Beton (1,2×1,0 m × 0,3 m tief Frostsicher = Erdarbeiten + Beton + Armierung 400-1.000 €), Wanddurchbrüche Rohrleitungen (2× bohren 60-100 mm Durchmesser Außenwand = 200-500 €), hydraulischer Abgleich 800-1.500 € KfW-Pflicht (Installateur berechnet Volumenströme jeder Heizkörper, stellt Thermostatventile ein, optimiert Heizkurve, dokumentiert Protokoll = Zeitaufwand 4-8 Stunden fachgerecht), Inbetriebnahme WP (Kältekreis prüfen, Druck einstellen, Test-Läufe, Einweisung Hausbesitzer = 300-600 €), Gesamt-Montage 3-5k € Fachbetrieb (SHK-Handwerker-Stundensatz 80-120 €/Stunde × 25-40 Stunden Gesamt-Aufwand Installation komplett).
Position 6 - Demontage Alt-Heizung 1-2,5k €: Gas-Kessel abbauen (fachgerecht Gasleitung verschließen, demontieren Kessel + Rohrleitungen = 500-1.200 €), Öl-Kessel + Tank entsorgen (Restöl abpumpen, Tank reinigen oder entsorgen Schrott = 1.000-2.500 € teurer wegen Sondermüll-Behandlung Öl-Rückstände), Schornstein stilllegen (Schornsteinfeger abnehmen lassen, ggf. abdichten gegen Regen = 200-600 €).
Position 7 - Optional Schallschutz 0-2k €: Schallschutzhaube Außeneinheit (800-1.500 € reduziert Lärm 6-10 dB effektiv = empfohlen dichte Bebauung Reihenhäuser Nachbarn nah <5 m), Schallabsorber-Matten Wand hinter WP (200-500 € dämpft Reflektion = verhindert Schall-Verstärkung Ecken), schwingungsdämpfende Unterlegplatten Gummi (100-300 € entkoppelt Fundament reduziert Körperschall-Übertragung Gebäude).
Drei Kosten-Szenarien Beispielrechnungen:
Szenario Minimal 12-18k € (WP-Installation Basis Budget-knapp): WP 8 kW Gerät günstig 10k € (Buderus/Vaillant Standard-Modell kleiner), Pufferspeicher 200 L Minimum 1,5k €, Elektrik Standard ohne Zweit-Zähler 2k €, Hydraulik-Material Minimum 1,5k €, Montage 2,5k € (hydraulischer Abgleich vereinfacht dokumentiert aber nicht optimal), Demontage Alt-Kessel 1k €, Schallschutz 0 € (keine Maßnahmen = Risiko Nachbar-Beschwerden), gesamt 13,5k € minimalistisch (nur wenn 55°C-Test bestanden + Budget sehr knapp + WP klein dimensioniert ausreichend).
Szenario Standard 18-24k € (WP-Installation realistisch Durchschnitt): WP 10 kW Standard 15k € (Viessmann Vitocal 250-A oder Wolf CHA-10 oder Buderus WLW186i), Pufferspeicher 300 L optimal 2k €, Elektrik + Zweit-Zähler 3k €, Hydraulik-Material komplett 2,5k €, Montage + hydraulischer Abgleich fachgerecht 4k €, Demontage Gas-Kessel 1,2k €, Schallschutzhaube 1,2k €, gesamt 20,9k € typisch 60% Installationen (Standard-Fall Einfamilienhaus 140-160 m² teilsaniert).
Szenario Komfortabel 24-32k € (WP-Installation Premium-Qualität): WP 12 kW größer 18k € (Viessmann oder Bosch Premium-Modelle Design-Ausführung), Pufferspeicher 500 L groß 3k €, Elektrik Zweit-Zähler + PV-Integration vorbereitet 3,5k €, Hydraulik-Material + Magnetit-Filter 3k €, Montage Premium hydraulischer Abgleich + Optimierung 5k €, Demontage Öl-Kessel + Tank 2,5k €, Schallschutz komplett Haube + Matten + Dämpfer 2k €, gesamt 29k € Premium (hochwertigste Installation optimiert Effizienz + Lärm + Lebensdauer, typisch Neubau-Ersatz oder Architekten-Planung).
Förderung KfW 458 bis 70% spart 15-21k €
Die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) 2026 Luftwärmepumpe (identisch alle Wärmepumpen-Typen Luft/Erdwärme/Grundwasser = keine Differenzierung Förderung nur Effizienz-Anforderungen unterschiedlich):
Grundförderung 30% alle Antragsteller: Steht allen zu (selbstnutzende Eigentümer, Vermieter, Wohnungseigentümergemeinschaften WEG, Unternehmen), Voraussetzung Tausch funktionstüchtiger fossiler Heizung (Gas, Öl, Kohle, Nachtspeicher-Elektro-Heizung gegen WP), oder Neu-Installation Heizung (Neubau oder Gebäude bisher ohne Zentralheizung = auch gefördert), 30% auf förderfähige Kosten max. 30.000 € Einfamilienhaus (bedeutet 9.000 € Zuschuss Maximum Grundförderung allein, Mehrfamilienhaus 1. Wohneinheit 30k € + 2.-6. je 15k € + ab 7. je 8k € gestaffelt).
Klimageschwindigkeitsbonus 20% selbstnutzende Eigentümer: Nur für Eigentümer selbstnutzend (keine Vermieter keine Unternehmen!), Voraussetzung alte Heizung >20 Jahre alt (Gas-Kessel Baujahr vor 2006, Öl-Kessel vor 2006 = dokumentiert Typenschild oder Schornsteinfeger-Protokoll), oder alte Heizung Gas/Öl beliebiges Alter funktionsfähig (freiwilliger vorzeitiger Tausch = Bonus verfügbar unabhängig Alter motiviert schnelleren Umstieg), Degression ab 2029 (Bonus sinkt schrittweise 2029-2030 auf 17% dann 2031-2032 auf 14% alle 2 Jahre -3% = wer 2026-2028 handelt sichert vollen 20% Bonus).
Einkommensbonus 30% Haushalte <40k € Einkommen: Nur selbstnutzende Eigentümer, Voraussetzung zu versteuerndes Haushaltseinkommen maximal 40.000 €/Jahr (nachgewiesen Einkommensteuerbescheid Vorjahr = beide Ehepartner/Lebenspartner zusammengerechnet), gilt Rentner-Haushalte typisch (Rente oft <40k € brutto = 60-70% Rentner-Paare qualifiziert), gilt nicht Vermieter (auch wenn persönliches Einkommen <40k € = nur selbstgenutzte Immobilie gefördert), kombinierbar mit anderen Boni = 70% Maximum erreicht (30% Grund + 20% Klima + 30% Einkommen = theoretisch 80% aber gedeckelt 70% gesetzlich).
Effizienzbonus 5% natürliche Kältemittel R290: Gilt für Wärmepumpen R290 Propan oder R744 CO₂ natürlich (fast alle neuen Luftwärmepumpen 2025/2026 nutzen R290 = Viessmann Vitocal 250-A, Wolf CHA, Buderus WLW186i, Bosch Compress 6800i Standard qualifiziert), oder Wärmequelle Grundwasser/Erdreich/Abwasser (Sole-Wasser-WP Erdwärme, Wasser-Wasser-WP Grundwasser = effizienter als Luft automatisch Bonus), kombinierbar mit allen Boni (addiert zu 30%+20%+30% = theoretisch 85% möglich aber Deckelung 70% gesamt greift = praktisch ersetzt Effizienzbonus Teil anderer Boni um 70% schneller zu erreichen).
Förderungs-Szenarien KfW 458 alle Bonus-Kombinationen berechnet:
Szenario | Grundförderung 30% | Klima-Bonus 20% | Einkommens-Bonus 30% | Effizienz-Bonus 5% R290 | Summe vor Deckel | Summe nach 70% Deckel |
Zuschuss bei 30k € | Eigenanteil 30k € |
1. Maximum 70% Rentner | ✓ 30% | ✓ >20 J. alt | ✓ <40k € | ✓ R290 | 85% | 70% gedeckelt | 21.000 € | 9.000 € |
2. Hoch 60% Familie | ✓ 30% | ✓ >20 J. alt | ✗ >40k € | ✓ R290 | 55% | 55% | 16.500 € | 13.500 € |
3. Standard 50% Eigentümer | ✓ 30% | ✓ >20 J. alt | ✗ >40k € | ✗ R32/R410A | 50% | 50% | 15.000 € | 15.000 € |
4. Mittel 45% selbstnutzend | ✓ 30% | ✗ <20 J. neu | ✗ >40k € | ✓ R290 | 35% | 35% | 10.500 € | 19.500 € |
5. Minimal 35% Vermieter | ✓ 30% | ✗ kein Bonus | ✗ kein Bonus | ✓ R290 | 35% | 35% | 10.500 € | 19.500 € |
6. Basis 30% Vermieter alt | ✓ 30% | ✗ kein Bonus | ✗ kein Bonus | ✗ R32 | 30% | 30% | 9.000 € | 21.000 € |
Tabelle zeigt: 70% Maximum erreichen nur Rentner-Haushalte <40k € Einkommen (kombiniert alle 4 Boni = theoretisch 85% aber gedeckelt 70% gesetzlich = günstigster Eigenanteil 9k € möglich), 55% häufigster Fall Familien-Eigentümer (Einkommen 60-90k € typisch = über 40k € Grenze kein Einkommens-Bonus, aber Klimabonus 20% wenn alte Heizung >20 Jahre = Szenario 2 betrifft 40-50% Antragsteller), Vermieter maximal 35% (kein Klimageschwindigkeitsbonus kein Einkommensbonus = nur Grundförderung 30% + Effizienzbonus 5% R290, Eigenanteil 19,5k € höchster = trotzdem wirtschaftlich durch Miet-Umlegung 8-10% Modernisierungs-Umlage § 559 BGB + niedrigere Betriebskosten attraktiv Mieter).
Kritische Förderungs-Bedingungen beachten: Antrag VOR Vertrags-Unterschrift zwingend (nach Beauftragung Installation = rückwirkend keine Förderung möglich!), Pufferspeicher 200+ L Mindestgröße (ohne = Antrag abgelehnt technisch!), hydraulischer Abgleich Protokoll unterschrieben Installateur (ohne Nachweis = Auszahlung verweigert!), Nachweis Eigentum Grundbuch-Auszug (bei Kauf-Vertrag <6 Monate alt genügt Kaufvertrag + Notarbestätigung).
Szenario Maximum 70% = 9k € Eigenanteil: Rentner-Ehepaar Einkommen 35k €/Jahr (erfüllt <40k € Einkommensbonus 30%), tauscht Öl-Heizung Baujahr 1998 >20 Jahre (Klimageschwindigkeitsbonus 20%), installiert Buderus WLW186i R290 (Effizienzbonus 5%), Kosten gesamt 28k € Standard-Installation, Förderung 30%+20%+30%+5% = 85% theoretisch aber gedeckelt 70% Maximum = 19.600 € Zuschuss (förderfähige Kosten 28k € × 70% = 19.600 €), Eigenanteil 8.400 € selbst zahlen (niedrigster möglicher Eigenanteil Luftwärmepumpe Einfamilienhaus).
Szenario Standard 55% = 13,5k € Eigenanteil: Familie Einkommen 65k €/Jahr (über 40k € = kein Einkommensbonus), tauscht Gas-Heizung Baujahr 2002 >20 Jahre (Klimageschwindigkeitsbonus 20%), installiert Wolf CHA-10 R290 (Effizienzbonus 5%), Kosten gesamt 30k € (inkl. Schallschutz + Heizkörper-Anpassung 2 Stück), Förderung 30%+20%+5% = 55% = 16.500 € Zuschuss, Eigenanteil 13.500 € selbst zahlen (häufigster Fall 50-60% Luftwärmepumpen-Installationen Deutschland selbstnutzende Eigentümer mittleres Einkommen).
Szenario Minimal 35% = 19,5k € Eigenanteil: Vermieter (kein Klimageschwindigkeitsbonus kein Einkommensbonus nur Grundförderung), tauscht Gas-Heizung Baujahr 2015 <20 Jahre, installiert Viessmann Vitocal 250-A R290 (Effizienzbonus 5%), Kosten gesamt 30k €, Förderung 30% Grundförderung + 5% Effizienz = 35% = 10.500 € Zuschuss, Eigenanteil 19.500 € selbst zahlen (ungünstigster Fall Vermieter neuere Heizung = trotzdem wirtschaftlich durch Miet-Umlegung 8-10% Modernisierungs-Umlage + niedrigere Betriebskosten attraktiv Mieter).
Antragsprozess KfW-Portal online vereinfacht 2025: Vor Maßnahmen-Beginn (vor Installations-Vertrag Unterschrift zwingend!)
Antrag online KfW-Portal einreichen (
kfw.de → Zuschussportal → BEG EM Einzelmaßnahmen Wärmepumpe, Upload Angebote Installateur PDF, technische Daten WP Datenblatt, Nachweis Eigentum Grundbuch-Auszug oder Kaufvertrag), KfW prüft 2-6 Wochen (Zusage oder Ablehnung schriftlich per E-Mail = Zusage-Bescheid mit Vorhabens-Nummer speichern!),
nach Zusage Installation beauftragen (innerhalb 36 Monate = 3 Jahre Zeit Maßnahme umsetzen flexibel), nach Fertigstellung
Verwendungsnachweis hochladen (Rechnungen bezahlt alle Positionen, Inbetriebnahme-Protokoll hydraulischer Abgleich unterschrieben Installateur, Fotos WP installiert außen/innen), KfW zahlt Zuschuss 4-8 Wochen auf Konto aus (Überweisung direkt Antragsteller = nicht Installateur!).
Luftwärmepumpe versus Erdwärmepumpe Vergleich
Der Effizienz-Unterschied Luft versus Erdwärme physikalisch: Luftwärmepumpe Wärmequelle Außenluft -15 bis +35°C schwankend (Winter -10°C typisch Deutschland = großer Temperatur-Hub Verdichter muss 70 K überbrücken von -10°C außen zu 60°C Vorlauf Altbau = COP sinkt auf 2,3-2,8), Erdwärmepumpe Wärmequelle Erdreich 8-12°C konstant ganzjährig (ab 10 m Tiefe Temperatur stabil unabhängig Jahreszeit = kleiner Temperatur-Hub nur 50 K von 10°C zu 60°C = COP 3,5-4,2 auch Winter), Erdwärme 25-30% effizienter dokumentiert Fraunhofer ISE (Feldtest JAZ 3,4 Luft versus JAZ 4,3 Erde = Faktor 1,26 = bedeutet 26% weniger Stromverbrauch Erdwärme pro kWh Wärme).
Total Cost of Ownership (TCO) Vergleich 20 Jahre Luft versus Erdwärme detailliert:
Kostenposition | Luftwärmepumpe JAZ 3,5 | Erdwärmepumpe JAZ 4,7 | Differenz | Bemerkung |
Installation Initial | 18.000 € Standard | 28.000 € (WP 16k + Erdsonde 8k + Hydraulik 4k) | +10.000 € Erdwärme | Vor Förderung brutto |
Förderung KfW 55% | -9.900 € Zuschuss | -16.800 € (60% wegen Erdreich-Bonus) | -6.900 € mehr Erdwärme | Nach Förderung netto |
Eigenanteil Initial | 8.100 € | 11.200 € | +3.100 € Erdwärme teurer | Reale Zahlung Bauherr |
Stromkosten Jahr 1-20 | 27.420 € (4.286 kWh/J × 0,32 €/kWh × 20 J) | 20.420 € (3.191 kWh/J × 0,32 × 20) | -7.000 € Erdwärme spart | 15 MWh Heizwärmebedarf/Jahr |
Wartung Jahr 1-20 | 5.000 € (250 €/Jahr × 20) | 6.000 € (300 €/Jahr × 20) | +1.000 € Erdwärme | Sole-Überwachung zusätzlich |
Reparaturen geschätzt | 2.000 € (Jahr 10-15 Kleinteile) | 1.500 € (weniger Verschleiß) | -500 € Erdwärme | Verdichter-Schonbetrieb Erde |
Austausch Jahr 18-20 | 6.600 € (18k neu -55% Förderung) | 6.400 € (16k WP, Sonde bleibt 50+ Jahre) | -200 € Erdwärme | Nur WP-Gerät tauschen |
TCO 20 Jahre GESAMT | 49.120 € | 45.520 € | -3.600 € Erdwärme günstiger | Langfristig wirtschaftlicher |
Break-Even Amortisation | - (Basis-System) | Jahr 3,7 (3.100 € / 840 €/Jahr Ersparnis) | Nach 3-4 Jahren | Dann 16 Jahre Netto-Gewinn |
Tabelle zeigt: Erdwärme langfristig 3.600 € günstiger über 20 Jahre (trotz 3.100 € höherer Eigenanteil Initial = amortisiert durch 7.000 € Strom-Ersparnis - 1.000 € Mehrwartung - 500 € Reparatur-Vorteil = Netto 5.500 € gespart minus 1.900 € höhere Förderung erhalten = 3.600 € Vorteil gesamt), Break-Even nach 3-4 Jahren (Erdwärme spart 840 €/Jahr Betriebskosten = 3.100 € Mehrkosten Initial / 840 = 3,7 Jahre zurück, danach 16 Jahre reiner Gewinn), aber Initial-Finanzierung kritisch (11,2k € Eigenanteil Erdwärme versus 8,1k € Luft = 38% mehr Liquidität nötig, nicht jeder Haushalt verfügbar = Luft trotzdem gewählt oft Budget-Zwang).
Entscheidungs-Matrix Empfehlung: Wähle
Erdwärmepumpe wenn (1) Budget vorhanden 11-16k € Eigenanteil liquide, (2) langfristige Perspektive >15 Jahre Wohn-Planung Immobilie, (3) Garten-Platz verfügbar Bohrung 50-100 m oder Fläche 250-400 m² Kollektor, (4) Genehmigung wahrscheinlich kein Wasserschutzgebiet Behörde kooperativ, (5) Passive Cooling gewünscht Fußbodenheizung vorhanden Sommer-Komfort. Wähle Luftwärmepumpe wenn (1) Budget knapp 8-10k € Eigenanteil Maximum, (2) schnelle Realisierung gewünscht 2-5 Tage Montage versus 1-2 Wochen Erdwärme, (3) Garten klein/fehlt oder Bohrung verboten dichte Bebauung, (4) Flexibilität wichtig bei Umzug <10 Jahre Luft leichter demontiert als Erdsonde.
Luftwärmepumpe Kosten gesamt 20 Jahre: Installation Initial 18k € Standard (nach Förderung 55% = 9,9k € Eigenanteil), Stromkosten Betrieb 20 Jahre (150 m² EFH 15.000 kWh/Jahr Heizwärmebedarf / JAZ 3,5 = 4.286 kWh Strom/Jahr × 0,32 €/kWh = 1.371 €/Jahr × 20 Jahre = 27.420 € Strom gesamt), Wartung 20 Jahre (250 €/Jahr × 20 = 5.000 €), Austausch nach 18-20 Jahren (WP Lebensdauer typisch = neue WP 18k € aber in 18 Jahren günstiger geschätzt 12k € real + Förderung 55% = 6,6k € Eigenanteil), Gesamt TCO 20 Jahre Luft = 48.920 € (9,9k Initial + 27,4k Strom + 5k Wartung + 6,6k Austausch = gerundet 49k €).
Erdwärmepumpe Kosten gesamt 20 Jahre: Installation Initial 28k € (WP 16k € + Erdsonde Bohrung 100 m 8k € + Hydraulik 4k €, nach Förderung 60% = 11,2k € Eigenanteil höher weil Grundwasser/Erdreich Effizienzbonus 5% + Performance-Bonus 10% möglich = 45% Standard + 15% = 60% gesamt), Stromkosten Betrieb 20 Jahre (15.000 kWh/Jahr / JAZ 4,7 = 3.191 kWh Strom/Jahr × 0,32 = 1.021 €/Jahr × 20 = 20.420 € Strom gesamt = 7.000 € weniger als Luft), Wartung 20 Jahre (300 €/Jahr × 20 = 6.000 € = etwas höher Sole-Überwachung), Austausch nach 20 Jahren (WP 16k € aber Erdsonde bleibt >50 Jahre = nur WP tauschen 16k × 60% Förderung = 6,4k € Eigenanteil), Gesamt TCO 20 Jahre Erde = 43.020 € (11,2k Initial + 20,4k Strom + 6k Wartung + 6,4k Austausch = gerundet 44k €).
Ergebnis Vergleich: Erdwärmepumpe spart 5.900 € über 20 Jahre versus Luftwärmepumpe (49k - 44k = 5k € Vorteil Erdwärme langfristig), aber Mehrkosten Initial 1.300 € höher (11,2k - 9,9k = 1,3k € mehr Eigenanteil nach Förderung Erdwärme), Break-Even nach 3-4 Jahren (Erdwärme spart 350 €/Jahr Stromkosten = 1.300 € Mehrkosten / 350 = 3,7 Jahre amortisiert), danach 15-16 Jahre Netto-Ersparnis 5.900 € = Erdwärme wirtschaftlich attraktiver langfristig wenn Erderschließung möglich (Genehmigung Wasserbehörde + Garten-Platz für Bohrung vorhanden).
Entscheidungs-Kriterien Luft versus Erdwärme:
Luftwärmepumpe wählen wenn: Budget knapp (Eigenanteil 9-14k € versus Erdwärme 11-16k € = 2-4k € günstiger Initial), schnelle Installation gewünscht (2-5 Tage Montage versus Erdwärme 1-2 Wochen wegen
Bohrung), Garten klein oder Bohrung verboten (Wasserschutzgebiet, dichter Bebauung Nachbar-Grundstücke nah = Bohrung technisch unmöglich oder genehmigt nicht), Amortisation schnell nötig (Break-Even Luft 6-10 Jahre versus Erdwärme 3-4 Jahre aber gesamt-Ersparnis langfristig Erdwärme höher).
Erdwärmepumpe wählen wenn: Budget vorhanden (Mehrkosten 2-4k € Initial akzeptabel für langfristige Ersparnis 350 €/Jahr), Effizienz-Maximalismus gewünscht (JAZ 4,5-5,0 beste Werte möglich = niedrigste Stromkosten 25-30% unter Luft), Passive Cooling gewünscht (Fußbodenheizung kühlen Sommer quasi kostenlos Erdreich-Kälte = Luft-WP nur Active Cooling ineffizient), Garten groß (Bohrung möglich oder
Flächenkollektor 250-400 m² Fläche verfügbar), langfristige Perspektive (Wohnen >15 Jahre geplant = Erdwärme amortisiert sich mehrfach über Lebensdauer 5-6k € Gesamt-Vorteil 20 Jahre).
Fazit: Luftwärmepumpe bewährte Technologie 2026
Die Luftwärmepumpe ist am weitesten verbreitete Wärmepumpen-Typ Deutschland (Bundesverband Wärmepumpe 2024 = 236.000 Luft-Wasser-Einheiten verkauft versus 85.000 andere Typen = 74% Marktanteil dominiert), technologisch ausgereift R290 Zukunftsstandard (natürliches Kältemittel GWP 3 quasi klimaneutral + Effizienzbonus 5% KfW + Vorlauftemperatur 70-75°C Altbau-geeignet), wirtschaftlich attraktiv Förderung 70% Maximum (Eigenanteil 8-16k € nach Zuschuss 15-21k € = amortisiert 6-12 Jahre durch 25-40% niedrigere Heizkosten versus Gas/Öl dokumentiert), JAZ-Realität 3,0-4,0 Praxis realistisch (nicht Marketing-COP 5,0 Labor erwarten = 25-40% Differenz normal physikalisch, Erwartung-Management kritisch für Zufriedenheit Hausbesitzer).
Die fünf Kern-Erfolgs-Faktoren Luftwärmepumpe-Installation:
- JAZ-Erwartung realistisch setzen 3,0-3,8 nicht 5,0: Marketing bewirbt COP 5,0-5,5 prominent unrealistisch (Labor A7/W35 optimal = Praxis Winter -5°C + Vorlauf 55°C = COP sinkt auf 3,0-3,5 physikalisch zwingend 25-40% Differenz), realistische Erwartung JAZ 3,2-3,6 vermeidet Enttäuschung (Hausbesitzer misst 3,4 JAZ = zufrieden im Rahmen versus erwartet 5,0 = denkt WP defekt unnötig), Fraunhofer ISE Feldtest dokumentiert JAZ 3,4 Durchschnitt Luft-Wasser = Basis-Referenz korrekte Planung.
- Testsieger wählen Buderus/Viessmann/Wolf dokumentiert: Stiftung Warentest 2024 zeigt Buderus WLW186i AR beste Kälte-Effizienz A-7/W55 COP 2,36 höchster Test = Altbau-Winter-relevant, Viessmann Vitocal 250-A beste Gesamt-Effizienz COP 5,3 A7/W35 + leiseste 31 dB(A) = Neubau/saniert optimal, Wolf CHA-10 Praxis-Champion COP 5,72 höchster Marktwert + Eulenflügel 34 dB(A) + Preis-Leistung = oft gewählt Installateure, alle drei R290 Propan = Effizienzbonus 5% KfW automatisch qualifiziert.
- Förderung 70% Maximum ausschöpfen KfW 458: Antrag VOR Vertrags-Unterschrift zwingend (nach Beauftragung keine Förderung rückwirkend!), kombinieren Grundförderung 30% + Klimageschwindigkeitsbonus 20% + Einkommensbonus 30% + Effizienzbonus 5% R290 = theoretisch 85% aber gedeckelt 70% Maximum = 21.000 € Zuschuss bei 30k € Kosten spart, Eigenanteil nur 8-16k € (je nach Szenario Einkommen + Heizung-Alter = amortisiert 6-10 Jahre versus Gas durch 25-35% niedrigere Heizkosten dokumentiert).
- 55°C-Vorlauftemperatur-Test durchführen Altbau: Vor WP-Planung Winter-Tag -5°C alte Heizung Vorlauf begrenzen 55°C (Thermostate Stufe 5, warten 2-3 Stunden, messen Raumtemperatur alle Räume), wenn Räume warm >20°C = WP direkt möglich JAZ 3,2-3,8 (keine Sanierung zwingend), wenn Räume kühl <19°C = Heizkörper-Vergrößerung oder Sanierung vor WP nötig (3-5 Heizkörper à 600-800 € oder Dämmung Dach 8-12k € senkt Vorlauf ermöglicht WP-Betrieb effizient langfristig).
- Hydraulischer Abgleich fachgerecht durchführen KfW-Pflicht: Ohne Abgleich keine Förderung (15-21k € Zuschuss verloren!), ohne Abgleich WP ineffizient (Vorlauftemperatur 5-10°C höher nötig = JAZ sinkt 0,3-0,5 Punkte = 200-400 €/Jahr Mehrkosten Strom vermeidbar), Kosten Abgleich 800-1.500 € amortisiert durch Effizienz-Gewinn +5-8% JAZ in 3-6 Jahren, dokumentiert Protokoll unterschrieben Installateur = Nachweis KfW Verwendungsnachweis zwingend Auszahlung Zuschuss.
Die Luftwärmepumpe ist keine Zukunfts-Technologie sondern Gegenwart 2026 (236.000 Einheiten verkauft Deutschland 2024 = Massen-Markt erreicht, Förderung 70% läuft bis 2028 dann Degression = wer jetzt handelt sichert Maximum 21k € Zuschuss, Strompreis-Trend fallend langfristig 2030+ prognostiziert 25-30 Cent/kWh = WP wird günstiger über Zeit, Gas-Preis steigt durch CO₂-Bepreisung + Netzkosten-Umlegung = Schere öffnet sich weiter pro Wärmepumpe wirtschaftlich).
Betriebs-Kosten-Vergleich Luftwärmepumpe versus fossile Heizung 20 Jahre:
Heizungs-System | JAZ/Effizienz | Strom/Gas-Verbrauch Jahr | Energie-Kosten Jahr 2026 | Energie-Kosten 20 Jahre | Wartung 20 Jahre | Installation Eigenanteil | TCO 20 Jahre Gesamt | Einsparung vs Gas |
Luftwärmepumpe | JAZ 3,5 | 4.286 kWh Strom | 1.371 € (× 0,32 €/kWh) | 27.420 € | 5.000 € | 8.100 € (nach 55% Förderung) | 40.520 € | -26.480 € günstiger |
Gas-Brennwert-Kessel | Effizienz 0,95 | 15.789 kWh Gas | 2.054 € (× 0,13 €/kWh) | 41.080 € | 4.000 € |
8.000 € (keine Förderung) | 53.080 € | Basis-Vergleich |
Öl-Brennwert-Kessel | Effizienz 0,92 | 1.630 L Öl | 2.282 € (× 1,40 €/L) | 45.640 € | 4.500 € | 9.000 € (keine Förderung) | 59.140 € | -18.620 € teurer als Gas |
Pellet-Heizung | Effizienz 0,88 | 3.750 kg Pellets | 1.575 € (× 0,42 €/kg) | 31.500 € | 6.000 € | 18.000 € (45% Förderung) | 55.500 € | -2.420 € teurer als Gas |
Tabelle zeigt: Luftwärmepumpe günstigste Heizung langfristig TCO 40.520 € (26.480 € billiger als Gas über 20 Jahre = 1.324 €/Jahr Ersparnis durchschnittlich, 32.060 € billiger als Öl = 1.603 €/Jahr Ersparnis, 14.980 € billiger als Pellets obwohl Pellets Brennstoff günstig weil Initial-Kosten Pellet-Heizung 18k € doppelt so hoch Luftwärmepumpe 8k €), Gas-Heizung teuerste fossile Option 53k € (CO₂-Preis 2026 = 55 €/t steigt bis 2030 auf 120-180 €/t prognostiziert = Gas-Kosten steigen weiter 0,13 → 0,16-0,18 €/kWh = Schere zu Wärmepumpe öffnet sich jedes Jahr +2-4% Differenz), Amortisation Luftwärmepumpe 6-8 Jahre (8.100 € Eigenanteil / 1.324 € Ersparnis pro Jahr = 6,1 Jahre Break-Even, danach 12-14 Jahre reiner Gewinn 15-20k € gespart gesamt).
Rechnung Basis: 150 m² Einfamilienhaus Heizwärmebedarf 15.000 kWh/Jahr (100 kWh/m²/Jahr spezifisch = durchschnittlich sanierter Bestand Deutschland typisch, unsaniert Altbau 120-160 kWh/m²/Jahr höher = Kosten proportional +20-60% alle Systeme, Neubau 40-60 kWh/m²/Jahr niedriger = Kosten -50 bis -70%), Strompreis 0,32 €/kWh (HT/NT Wärmepumpen-Tarif durchschnitt 2026 = 28-38 Cent Range je Anbieter), Gaspreis 0,13 €/kWh (Grundversorgung inkl. CO₂-Preis 55 €/t + Netzentgelte = steigend Trend), Ölpreis 1,40 €/L (schwankend 1,20-1,60 € je Weltmarkt = volatile unsicherste Preis-Entwicklung), Pelletpreis 0,42 €/kg (stabil 0,38-0,46 € lokal abhängig = günstigster Brennstoff aber höchste Initial-Kosten Lagerraum + Heizung 18-25k €).
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