Das Wichtigste in Kürze
- Anschaffungskosten: 100–750 Euro pro Paneel je nach Leistung und Material. Komplettausstattung 100 m² Wohnung: ca. 4.000–7.500 Euro (inkl. Thermostate und Installation).
- Kosten pro Stunde: 800 W = ca. 0,26 €/h | 1.000 W = ca. 0,32–0,38 €/h | 1.200 W = ca. 0,38–0,46 €/h (bei 0,32–0,38 €/kWh).
- Jahreskosten 100 m² Vollheizung: ca. 3.000–6.000 Euro – je nach Dämmstandard und Stromtarif. Zum Vergleich: Wärmepumpe ca. 950–2.200 Euro/Jahr, Gas ca. 1.270–2.640 Euro/Jahr.
- Kernproblem: Strom kostet 2026 ca. 36–40 Ct/kWh. Infrarot wandelt 1 kWh Strom in 1 kWh Wärme um. Eine Wärmepumpe mit JAZ 3,5 erzeugt aus 1 kWh Strom 3,5 kWh Wärme – der Betriebskostennachteil ist strukturell.
- Wirtschaftlich sinnvoll: Passivhaus und Niedrigenergiehaus (20–35 W/m²), Badezimmer als Zusatzheizung, Etagenwohnung ohne Wärmepumpen-Platz, Kombination mit großer PV-Anlage.
- Nicht empfehlenswert: Unsanierter Altbau als Hauptheizung – 100–140 W/m² Heizlast bedeuten 10–14 kW installierte Leistung und 10.000–17.000 kWh Jahresverbrauch.
- GModG 2026: Kein Einbauverbot für Infrarotheizungen. Technologieoffenheit ersetzt die gestrichene 65-%-EE-Regel – rechtlich keine Hürden mehr.
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Wie funktioniert eine Infrarotheizung – und warum ist das kostenrelevant?
Infrarotpaneele emittieren elektromagnetische Strahlung im Infrarot-C-Spektrum. Diese Strahlung erwärmt nicht die Luft, sondern Oberflächen: Wände, Möbel, Fußböden – und den menschlichen Körper direkt.
Kostenrelevante Konsequenz: Weil Wände und Flächen erwärmt werden statt die Luft, empfinden Bewohner 19 °C Lufttemperatur in einem Infrarot-beheizten Raum als gleich behaglich wie 21 °C bei Konvektionsheizung. Jedes gesparte Grad senkt den Energiebedarf um ca. 6 %. Das ergibt einen systemimmanenten Effizienzvorteil von ca. 12 % gegenüber klassischen Elektroheizungen (Studie IR-Bau, TU Kaiserslautern / HTWG Konstanz).
Was das nicht kompensiert: Der
Wirkungsgrad des Systems ist trotzdem 1:1. 1 kWh Strom = 1 kWh Wärme. Eine Wärmepumpe mit
JAZ 3,5 erzeugt aus derselben Kilowattstunde 3,5 kWh Wärme. Der strukturelle Betriebskostennachteil der Infrarotheizung beträgt den Faktor 3–4 gegenüber einer Wärmepumpe.
Norm DIN EN IEC 60675-3: Ein Gerät darf sich nur dann "Infrarotheizung" nennen, wenn der Strahlungswirkungsgrad über 40 % liegt. Qualitätspaneele 2026 erreichen 55–63 %. Billigimporte unterschreiten diesen Wert häufig – beim Kauf auf Prüfzeugnis achten.
Materialien und Preisklassen
Das Oberflächenmaterial bestimmt Emissionsverhalten, Ästhetik und Preis.
| Material | Emissionsgrad ε | Charakteristik | Anwendung |
|---|
| Keramik (matt) | 0,94–0,96 | Höchste Emissivität, Wärmespeicherung, kratzfest | Wohnräume, Flure |
| ESG-Glas (beschichtet) | 0,84–0,95 | Schnelle Wärmeabgabe, hohe Oberflächentemperatur | Büros, moderne Wohnkonzepte |
| Naturstein (Granit/Marmor) | 0,90–0,95 | Hohe thermische Trägheit, lange Nachwärmzeit | Exklusive Wohnbereiche |
| Metall (pulverbeschichtet) | 0,88–0,93 | Leichtbau, kostengünstig, schnelle Reaktion | Werkstatt, einfache Räume |
| Spiegel | 0,84–0,90 | Doppelfunktion, verhindert Kondensation | Badezimmer |
Anschaffungskosten: Paneele, Thermostate, Installation
Paneelpreise nach Leistung und Ausführung
| Leistungsklasse | Basismodell (Stahl/Alu) | Designmodell (Glas/Bild) | Premium (Keramik/Stein) |
|---|
| 300–400 W | 150–350 € | 350–500 € | 450–650 € |
| 600–700 W | 250–550 € | 500–750 € | 650–900 € |
| 900–1.000 W | 500–700 € | 750–1.100 € | 900–1.400 € |
| 1.200–1.500 W | 700–950 € | 1.100–1.600 € | 1.400–2.000 € |
Steuerungstechnik
| System | Kosten |
|---|
| Einfaches Funk-Thermostat | ab 70 €/Raum |
| Matter-kompatibler Hub + Wandthermostat | 120–250 €/Raum |
Elektroinstallation (oft unterschätzt)
| Position | Kosten |
|---|
| Wandmontage pro Paneel | 50–150 € |
| Neue Leitungen / separate Stromkreise (Altbau) | 100–500 €/Raum |
| Durchlauferhitzer Warmwasser (kein WW durch IR) | 500–800 € inkl. Montage |
Gesamtinvestition nach Wohnungsgröße
| Fläche | Paneele (Mittelklasse) | Thermostate | Installation | Gesamt |
|---|
| 50 m² | 2.500–3.125 € | 400–800 € | 500–1.000 € | 3.400–5.000 € |
| 80 m² | 4.000–5.000 € | 600–1.200 € | 800–1.500 € | 5.400–7.700 € |
| 100 m² | 5.000–6.250 € | 800–1.500 € | 1.000–2.000 € | 6.800–9.750 € |
Zum Vergleich: Luft-Wasser-Wärmepumpe 100 m² EFH: 15.000–25.000 Euro (vor Förderung), 7.500–15.000 Euro (nach 50 % KfW).
Stromverbrauch berechnen: Die entscheidende Variable
Heizlast nach Gebäudetyp
| Gebäudetyp | Spezifische Heizlast | Bedarf 100 m² |
|---|
| Passivhaus / Niedrigenergiehaus | 20–35 W/m² | 2,0–3,5 kW |
| Neubau nach GModG-Standard | 40–60 W/m² | 4,0–6,0 kW |
| Sanierter Altbau (moderat) | 70–90 W/m² | 7,0–9,0 kW |
| Unsanierter Altbau | 100–140 W/m² | 10,0–14,0 kW |
Wichtig: Die installierten Paneele laufen nicht dauerhaft auf 100 % – Thermostatregelung reduziert die effektive Laufzeit auf ca. 50–70 % der Einschaltzeit. Die obigen kW-Angaben sind Spitzenlastangaben.
Jahresverbrauch berechnen
$$E_{Jahr} = P_{inst},[kW] \times t_{Heiz},[h/Tag] \times N_{Tage} \times \eta_{Thermostat}$$
Beispiel 100 m² Neubau:
- Installierte Leistung: 6 kW
- Tägliche Heizzeit: 8 h, davon 60 % Effektivlaufzeit = 4,8 h
- Heiztage: 180
- Jahresverbrauch: 6 kW × 4,8 h × 180 = 5.184 kWh
Kosten pro Stunde, Monat und Jahr
Kosten pro Stunde nach Paneel-Leistung
| Paneel-Leistung | Kosten/h (32 Ct/kWh) | Kosten/h (38 Ct/kWh) |
|---|
| 300 W | 0,10 €/h | 0,11 €/h |
| 600 W | 0,19 €/h | 0,23 €/h |
| 800 W | 0,26 €/h | 0,30 €/h |
| 1.000 W | 0,32 €/h | 0,38 €/h |
| 1.200 W | 0,38 €/h | 0,46 €/h |
| 1.500 W | 0,48 €/h | 0,57 €/h |
Kosten pro Monat und Jahr: Ein 1.000-W-Paneel
Annahme: 5 h/Tag, 30 Tage/Monat, 200 Heiztage/Jahr, 38 Ct/kWh:
| Zeitraum | Verbrauch | Kosten (38 Ct) | Kosten (32 Ct) |
|---|
| Pro Monat | 150 kWh | 57 € | 48 € |
| Pro Jahr | 1.000 kWh | 380 € | 320 € |
Jahreskosten nach Raumgröße und Heizung
| Fläche | Heizlast (50 W/m²) | Jahresverbrauch | Kosten/Jahr (35 Ct) |
|---|
| 20 m² | 1 kW | ca. 864 kWh | ca. 302 € |
| 30 m² | 1,5 kW | ca. 1.296 kWh | ca. 454 € |
| 50 m² | 2,5 kW | ca. 2.160 kWh | ca. 756 € |
| 80 m² | 4 kW | ca. 3.456 kWh | ca. 1.210 € |
| 100 m² | 5 kW | ca. 4.320 kWh | ca. 1.512 € |
Diese Werte gelten für gut gedämmte Neubauten (50 W/m² Heizlast). Bei Altbau (100–140 W/m²) verdoppeln bis verdreifachen sich die Kosten.
Jahreskosten nach Szenarien: Passivhaus bis unsanierter Altbau
Basis: 100 m², 8 h Heizzeit/Tag, 60 % Thermostat-Effektivlaufzeit, 180 Heiztage, 35 Ct/kWh.
| Szenario | Installierte Leistung | Jahresverbrauch | Jahreskosten |
|---|
| Best Case (Passivhaus, 30 W/m²) | 3,0 kW | 2.592 kWh | ca. 907 € |
| Mittelfall (Neubau, 60 W/m²) | 6,0 kW | 5.184 kWh | ca. 1.814 € |
| Schlechtfall (sanierter Altbau, 90 W/m²) | 9,0 kW | 7.776 kWh | ca. 2.722 € |
| Worst Case (Altbau, 120 W/m²) | 12,0 kW | 10.368 kWh | ca. 3.629 € |
Kostenvergleich: Infrarot vs. Wärmepumpe vs. Gas
Jährliche Betriebskosten (140 m² EFH, moderat saniert)
| Heizsystem | Betriebskosten/Jahr (gut gedämmt) | Betriebskosten/Jahr (Altbau) |
|---|
| Infrarotheizung | ca. 4.300 € | ca. 7.950 € |
| Gasheizung | ca. 1.270 € | ca. 2.640 € |
| Wärmepumpe (JAZ 3,5) | ca. 950 € | ca. 2.200 € |
20-Jahres-TCO (140 m² EFH, moderat saniert)
| Kostenpunkt | Infrarotheizung | Wärmepumpe (50 % Förderung) | Gasheizung (inkl. Bio-Treppe) |
|---|
| Investition | 8.500 € | 17.500 € | 12.500 € |
| Wartung und Service | 0 € | 4.000 € | 5.500 € |
| Reparaturen | 500 € | 3.500 € | 2.500 € |
| Brennstoff/Strom | 95.000 € | 28.000 € | 42.000 € |
| Gesamt 20 Jahre | 104.000 € | 53.000 € | 62.500 € |
Fazit TCO: Trotz fast doppelt so hoher Anschaffungskosten ist die Wärmepumpe über 20 Jahre fast halb so teuer wie die Infrarotheizung. Der Betriebskostennachteil dominiert vollständig.
Ausnahme: Im Passivhaus sinken die absoluten Verbräuche so weit, dass die Jahreskosten-Differenz auf 500–800 Euro schrumpft. Bei Lebensdauer von 25–30 Jahren ohne Wartungskosten kann Infrarot dort konkurrenzfähig sein.
Infrarotheizung + Photovoltaik: Wann rechnet es sich?
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Die Logik der Kombination
Eine
PV-Anlage senkt die effektiven Strombezugskosten. Wenn 50 % des Heizstroms aus eigener PV kommt, halbieren sich die Stromkosten für den Eigenverbrauchsanteil:
- Vollständig selbst erzeugter PV-Strom: effektiv 8–12 Ct/kWh (LCOE der Anlage)
- Netzstrom: 36–40 Ct/kWh
- Gemischter Effektivpreis bei 50 % Eigenverbrauch: ca. 22–26 Ct/kWh
Das verbessert die Wirtschaftlichkeit erheblich – holt die Infrarotheizung aber nur in gut gedämmten Gebäuden an die Wärmepumpe heran.
Problem Winter
Der solare Deckungsgrad sinkt im Winter (Dezember–Januar) auf unter 10 %. Genau dann ist der Heizbedarf am höchsten. Speicher helfen, Überschüsse aus dem Sommer in die Abendstunden zu verschieben – nicht aber über Monate.
PV-Kombinationsrechnung
| PV + Speicher | Investition | Einsparung Heizkosten/Jahr | Amortisation |
|---|
| 8 kWp / 10 kWh Speicher | 12.000–15.000 € | 900–1.300 € | 9–12 Jahre |
Wichtig: Eine Wärmepumpe nutzt denselben knappen Solarstrom im Winter durch
JAZ 3,5 viermal effizienter als eine Infrarotheizung. PV + Wärmepumpe ist wirtschaftlich überlegen gegenüber PV + Infrarot – außer im Passivhaus.
Smart Home-Steuerung: Kostenoptimierung durch Regelung
Die Effizienz einer Infrarotheizung hängt stark von der Thermostatregelung ab. Hier liegt das größte Einsparpotenzial nach der Gebäudedämmung.
Matter 1.5/1.6: Herstellerübergreifende Integration
Ab 2026 sind nahezu alle Marken-Thermostate Matter-zertifiziert. Das ermöglicht:
- Präsenzerkennung: Heizung aktiviert sich nur bei detektierter Anwesenheit (PIR-Sensor oder Smartphone-Geofencing)
- Raumweise Zonierung: Jeder Raum individuell nach Nutzungsprofil gesteuert – einfacher als bei wassergeführten Systemen
- Dynamische Stromtarife: Bei Tibber oder anderen Anbietern lädt das System Wärme in Stunden mit niedrigen Börsenpreisen vor (Nachts bei Windüberschuss: 5–15 Ct/kWh)
Einsparpotenzial durch Steuerung
| Maßnahme | Energieeinsparung |
|---|
| Nachtabsenkung (–4 °C, 8 h) | ca. 15–20 % |
| Abwesenheitsregelung | ca. 10–20 % |
| Dynamische Tarif-Steuerung | ca. 8–15 % |
| Kombination alle drei | ca. 30–45 % |
Regulatorische Einordnung 2026 (GModG)
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) hat die 65-%-EE-Regel gestrichen. Infrarotheizungen unterliegen 2026 keinem Einbauverbot.
Was das für Infrarotheizungsbesitzer bedeutet:
- Kein gesetzlicher Zwang zum Heizungstausch (sofern keine 30-Jahre-Altkessel-Pflicht greift)
- Keine Pflicht zu erneuerbare Energieanteilen beim Betrieb einer Infrarotheizung
- Technologieoffenheit ermöglicht auch Strom-Direktheizungen als Hauptsystem
Bio-Treppe als indirekter Vorteil: Wer stattdessen eine neue Gasheizung kauft, muss ab 2029 steigende Anteile Biogas oder Biomethan einsetzen (10 % → 60 % bis 2040). Da Biogas deutlich teurer als Erdgas ist, verbessert sich die relative Position der Infrarotheizung langfristig gegenüber dem Gassystem – nicht aber gegenüber der Wärmepumpe.
Förderung: Infrarotheizungen werden im KfW-Heizungsförderungs-Programm (458) nicht gefördert. Steuerlich kann § 35c EStG greifen (20 % Absetzbarkeit für energetische Maßnahmen über 3 Jahre) – im Einzelfall mit Steuerberater prüfen.
Kosten nach Städten: Stuttgart im Fokus
Für Stuttgarter Haushalte sind die regionalen Stromtarife entscheidend:
| Tarif | Arbeitspreis (Ct/kWh) | Jahreskosten IR-Heizung 100 m² (Neubau) |
|---|
| EnBW Grundversorgung | 41 Ct | ca. 2.135 € |
| Stadtwerke Stuttgart (Öko) | 30 Ct | ca. 1.555 € |
| Dynamischer Tarif (Tibber, Jahresmittel) | 23–35 Ct | ca. 1.195–1.815 € |
Einsparung durch Tarifwechsel: Wechsel von EnBW Grundversorgung zu günstigem Ökostromtarif bei 100 m² Neubau: ca. 600–800 Euro/Jahr. Bei Altbau proportional höher.
Für wen lohnt sich die Infrarotheizung?
Wirtschaftlich sinnvoll
Passivhaus und KfW-40-Neubau: Heizlast unter 35 W/m² bedeutet absolute Jahreskosten von unter 1.000 Euro für 100 m². Bei null Wartungskosten und 25–30 Jahren Lebensdauer konkurrenzfähig.
Badezimmer als Zusatzheizung: Spiegelheizungen (300–600 W) ersetzen die Handtuchheizung, verhindern Kondensation und heizen punktuell auf. Kosten pro Jahr: 80–150 Euro.
Etagenwohnung ohne Platz für Wärmepumpe: Wenn Aufstellungsort und Schallschutz Wärmepumpen ausschließen und Gas durch Bio-Treppe teurer wird.
Ferienwohnung / seltene Nutzung: Keine Wartungskosten, sofort betriebsbereit, keine Frostschutz-Problematik durch Dauerbetrieb.
Große PV-Anlage in gut gedämmtem Gebäude: Wenn mindestens 50 % des Heizstroms selbst erzeugt werden kann (KfW-55 oder besser).
Wirtschaftlich nicht empfehlenswert
Unsanierter Altbau als Hauptheizung: 100–140 W/m² Heizlast = 10–14 kW installierte Leistung = 10.000–17.000 kWh Jahresverbrauch = 3.500–6.800 Euro Stromkosten – vier- bis fünfmal so viel wie eine Wärmepumpe.
Großes EFH ohne PV: Die Betriebskostenunterschiede dominieren vollständig über 20 Jahre.
Kaufkriterien: Worauf beim Kauf achten
| Kriterium | Was prüfen |
|---|
| Strahlungswirkungsgrad | Zertifikat nach DIN EN IEC 60675-3, Wert > 55 % fordern |
| Garantie | Qualitätshersteller: 10–15 Jahre auf Heizelement |
| Steuerung | Matter-kompatibles Thermostat für Smart-Home-Integration |
| Dimensionierung | Professionelle Heizlastberechnung – nicht nach Hersteller-Pauschalangaben |
| Norm-Konformität | CE-Kennzeichnung, Schutzklasse IP44 für Nassräume |
Häufige Fragen zur Infrarotheizung
Was kostet eine Infrarotheizung pro Monat?
Ein einzelnes 1.000-W-Paneel bei 5 Stunden täglichem Betrieb und 38 Ct/kWh kostet ca. 57 Euro pro Monat. Für eine 100-m²-Wohnung (Neubaustandard, mehrere Paneele) fallen ca. 150–250 Euro pro Monat während der Heizsaison an – Altbauten deutlich mehr.
Was kostet eine Infrarotheizung pro Stunde?
800-W-Paneel: ca. 0,26 Euro/Stunde (32 Ct/kWh). 1.000 W: ca. 0,32–0,38 Euro/Stunde. 1.200 W: ca. 0,38–0,46 Euro/Stunde.
Lohnt sich eine Infrarotheizung für 100 m²?
Als Vollheizung im unsanierten Altbau: nein – Jahreskosten von 3.500–7.000 Euro übersteigen Gas und Wärmepumpe bei weitem. Im Passivhaus oder KfW-40-Neubau: ja, wenn die Anschaffungskosten und Wartungsfreiheit höher gewichtet werden als minimale Betriebskosten. Mit großer
PV-Anlage und gutem Dämmstandard: situationsabhängig.
Sind Infrarotheizungen 2026 noch erlaubt?
Ja. Das GModG 2026 hat die 65-%-EE-Regel gestrichen. Es gibt kein Einbauverbot für Infrarotheizungen.
Wie viel Strom verbraucht eine Infrarotheizung pro Jahr?
Das hängt vollständig vom Gebäude ab. Passivhaus 100 m²: ca. 2.500–3.500 kWh/Jahr. Neubau 100 m²: ca. 4.000–6.500 kWh/Jahr. Sanierter Altbau 100 m²: ca. 7.000–10.000 kWh/Jahr. Unsanierter Altbau 100 m²: ca. 10.000–17.000 kWh/Jahr.
Was kostet eine Infrarotheizung für 50 m²?
Anschaffung ca. 2.500–5.000 Euro (inkl. Thermostate und Installation). Jahresbetriebskosten bei Neubaustandard: ca. 520–900 Euro/Jahr. Bei Altbau: 1.500–3.000 Euro/Jahr.
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